<script data-pm-proxy="intercept"></script><?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:googleplay="http://www.google.com/schemas/play-podcasts/1.0"><channel><title><![CDATA[Jüdische Stimme]]></title><description><![CDATA[Die Jüdische Stimme verurteilt die seit 1948 anhaltende systematische Entrechtung der Palästinenser:innen und die seit 1967 andauernde Besatzung der Westbank einschließlich Ostjerusalems sowie die Blockade des Gazastreifens.]]></description><link>https://jdischestimme.substack.com</link><image><url>https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!C-n1!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa2a51744-e102-4d35-99f0-4efe06419ffc_568x568.png</url><title>Jüdische Stimme</title><link>https://jdischestimme.substack.com</link></image><generator>Substack</generator><lastBuildDate>Sat, 05 Sep 2026 05:34:40 GMT</lastBuildDate><atom:link href="/__u/jdischestimme.substack.com/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><copyright><![CDATA[Jüdische Stimme]]></copyright><language><![CDATA[en]]></language><webMaster><![CDATA[jdischestimme@substack.com]]></webMaster><itunes:owner><itunes:email><![CDATA[jdischestimme@substack.com]]></itunes:email><itunes:name><![CDATA[Jüdische Stimme]]></itunes:name></itunes:owner><itunes:author><![CDATA[Jüdische Stimme]]></itunes:author><googleplay:owner><![CDATA[jdischestimme@substack.com]]></googleplay:owner><googleplay:email><![CDATA[jdischestimme@substack.com]]></googleplay:email><googleplay:author><![CDATA[Jüdische Stimme]]></googleplay:author><itunes:block><![CDATA[Yes]]></itunes:block><item><title><![CDATA[Filmpremiere und Podiumsdiskussion: Gleichgeschaltet - Germany against the Palestine Congress]]></title><description><![CDATA[Im April 2024 hat die Berliner Polizei die geplante dreit&#228;gige Konferenz &#8222;The Palestine Congress&#8220; gesprengt und verfassungswidrig verboten.]]></description><link>https://jdischestimme.substack.com/p/filmpremiere-und-podiumsdiskussion</link><guid isPermaLink="false">https://jdischestimme.substack.com/p/filmpremiere-und-podiumsdiskussion</guid><dc:creator><![CDATA[Jüdische Stimme]]></dc:creator><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 15:21:45 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/youtube/w_728,c_limit/-R5hqVhExAU" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<div id="youtube2--R5hqVhExAU" class="youtube-wrap" data-attrs="{&quot;videoId&quot;:&quot;-R5hqVhExAU&quot;,&quot;startTime&quot;:null,&quot;endTime&quot;:null}" data-component-name="Youtube2ToDOM"><div class="youtube-inner"><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/-R5hqVhExAU?rel=0&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;enablejsapi=0" frameborder="0" loading="lazy" gesture="media" allow="autoplay; fullscreen" allowautoplay="true" allowfullscreen="true" width="728" height="409"></iframe></div></div><p>Im April 2024 hat die Berliner Polizei die geplante dreit&#228;gige Konferenz &#8222;The Palestine Congress&#8220; gesprengt und verfassungswidrig verboten. Der Film &#8222;Gleichgeschaltet &#8211; Deutschland gegen den Pal&#228;stina-Kongress&#8220; zeigt die koordinierte Maschinerie der Zensur und staatlichen Gewalt, mit der Deutschland gegen seine eigenen Regeln verstie&#223;, um die israelischen Gr&#228;ueltaten in Pal&#228;stina um jeden Preis zu verteidigen.</p><p>Anhand von Interviews mit Organisator:innen, geplanten Redner:innen, Anw&#228;lt:innen und Journalist:innen wird nicht nur die bedingungslose Unterst&#252;tzung der Bundesrepublik Deutschland f&#252;r den anhaltenden Genozid in Gaza analysiert, sondern auch die breiteren Umst&#228;nde im Land, als sich Deutschland darauf vorbereitet, wieder ein f&#252;hrender imperialistischer Akteur auf der Weltb&#252;hne zu werden &#8211; koste es, was es wolle.</p><p>Der 40-min&#252;tige Film wird am 25.08. im bUm seine erste &#246;ffentliche Vorf&#252;hrung feiern. Wir laden euch herzlich ein, ihn mit uns zu sehen und anschlie&#223;end mit dem Filmemacher Dror Dayan und weiteren G&#228;sten seine Inhalte zu diskutieren.</p><p><strong>Der Film wird auf Deutsch/Englisch gezeigt. Die anschlie&#223;ende Diskussion fidnet auf Deutsch statt.</strong></p><p>Ticketverkauf: https://palaestinakongress.de/gleichgeschaltet-palaestina</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Leben des palästinensischen Kinderarztes Dr. Hussam Abu Safiya in akuter Gefahr – sofortige Beendigung seiner Gefangenschaft erforderlich]]></title><description><![CDATA[Angesichts der akut lebensbedrohlichen Situation von Dr.]]></description><link>https://jdischestimme.substack.com/p/leben-des-palastinensischen-kinderarztes</link><guid isPermaLink="false">https://jdischestimme.substack.com/p/leben-des-palastinensischen-kinderarztes</guid><dc:creator><![CDATA[Jüdische Stimme]]></dc:creator><pubDate>Sun, 05 Jul 2026 22:40:14 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!C-n1!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa2a51744-e102-4d35-99f0-4efe06419ffc_568x568.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><span>Angesichts der akut lebensbedrohlichen Situation von Dr. Hussam Abu Safiya ruft die J&#252;dische Stimme alle Journalist:innen, medizinischen Vereinigungen und politischen Entscheidungstr&#228;ger dazu auf, den Druck auf ihre Institutionen f&#252;r eine sofortige Freilassung zu erh&#246;hen und mit gr&#246;&#223;tm&#246;glicher Dringlichkeit zu handeln.</span></p><p><span>Der Anwalt von Dr. Abu Safiya, Nasser Odeh, konnte ihn am 2. Juli besuchen und berichtete von einem &#228;u&#223;erst besorgniserregenden Gesundheitszustand. Nach seinen Angaben ist Dr. Abu Safiya seit Dezember 2024 t&#228;glich Folter und Misshandlungen ausgesetzt. W&#228;hrend des Besuchs habe er kaum aufrecht sitzen k&#246;nnen, &#228;u&#223;erst ver&#228;ngstigt gewirkt und mehrfach beinahe das Bewusstsein verloren.</span></p><p><span>&#8222;Dies ist das letzte Mal, dass du mich siehst&#8230; Sie haben mich hierher gebracht, um mich zu t&#246;ten&#8220;, sagte Dr. Abu Safiya am Donnerstag zu seinem Anwalt. Nach Angaben seines Anwalts h&#228;tten sich die Folter und Misshandlungen versch&#228;rft, seit im vergangenen Monat richterliche Anh&#246;rungen zu seiner Freilassung begonnen haben.</span></p><p><span>Der Kinderarzt und Klinikdirektor des Kamal-Adwan-Krankenhauses in Gaza befindet sich seit der Belagerung des Krankenhauses im Dezember 2024 in israelischer Gefangenschaft. Gemeinsam mit ihm wurden mindestens 13 weitere &#196;rzt:innen v&#246;lkerrechtswidrig aus Gaza verschleppt und sind derzeit den brutalen Haftma&#223;nahmen der israelischen Besatzung ausgesetzt. Dies erfolgt im Rahmen der vors&#228;tzlichen Angriffe auf medizinische Einrichtungen und medizinisches Personal w&#228;hrend des Genozids in Pal&#228;stina.</span></p><p><span>Die systematische Zerst&#246;rung des Gesundheitssystems in Gaza wurde bereits in mehreren Berichten von NGOs wie Forensic Architecture und Physicians for Human Rights Israel dokumentiert. Die Organisationen Addameer und Palestinian Prisoners Society berichten regelm&#228;&#223;ig &#252;ber Folter und Misshandlungen in israelischer Gefangenschaft. Derzeit befinden sich &#252;ber 9.400 Pal&#228;stinenser:innen in israelischen Gef&#228;ngnissen und Lagern, darunter mehr als 3.200 Menschen ohne Gerichtsverfahren oder Urteil.</span></p><p><span>Angesichts der Beteiligung israelischer medizinischer Einrichtungen am Genozid in Pal&#228;stina &#8211; sei es durch ihr Schweigen zur Zerst&#246;rung von Krankenh&#228;usern, durch die Erm&#246;glichung von Folter oder durch Aufrufe zu Bombardierungen &#8211; berichtete </span><em><span>The Lancet</span></em><span> k&#252;rzlich &#252;ber eine Petition, die einen Boykott der IMA (Israeli Medical Association) durch die WMA (World Medical Association) fordert.</span></p><p><span>Wir rufen alle Akteur:innen, insbesondere Journalist:innen und Angeh&#246;rige medizinischer Berufe, dazu auf, den &#246;ffentlichen und politischen Druck f&#252;r die sofortige Freilassung des akut bedrohten Dr. Husam Abu Safiya und seiner Kolleg:innen zu erh&#246;hen! </span></p><p><span>IPPNW-Mailkampagne &#8220;</span>Freiheit f&#252;r Dr. Hussam Abu Safiya&#8221;:<span> </span>https://www.ippnw.de/aktiv-werden/kampagnen/freiheit-fuer-dr-hussam-abu-safiya.html </p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Botschaft von den Frankfurt Palestine Cinema Days]]></title><description><![CDATA[in Zusammenarbeit mit der J&#252;dischen Stimme]]></description><link>https://jdischestimme.substack.com/p/botschaft-von-den-frankfurt-palestine</link><guid isPermaLink="false">https://jdischestimme.substack.com/p/botschaft-von-den-frankfurt-palestine</guid><dc:creator><![CDATA[Jüdische Stimme]]></dc:creator><pubDate>Wed, 24 Jun 2026 18:26:32 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!C-n1!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa2a51744-e102-4d35-99f0-4efe06419ffc_568x568.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p><p>letztes Jahr habt ihr gemeinsam mit uns den Palestine Short Film Day in Frankfurt gefeiert. Gemeinsam haben wir Filme angesehen, uns ausgetauscht und einen Raum geschaffen, in dem pal&#228;stinensische Geschichten, Perspektiven und Stimmen sichtbar und h&#246;rbar wurden.</p><p>Wir wenden uns nun mit einer Bitte um Unterst&#252;tzung an euch: </p><p>Im August organisieren wir die zweite Ausgabe der Frankfurt Palestine Cinema Days. Da wir keine institutionelle F&#246;rderung erhalten, sind wir auf Spenden angewiesen, um das Festival zu erm&#246;glichen.</p><p>Unterst&#252;tzt unsere GoFundMe-Spendenaktion. Jeder Beitrag, egal in welcher H&#246;he, hilft uns dabei, in Frankfurt einen Raum f&#252;r pal&#228;stinensisches Kino und pal&#228;stinensisches Geschichtenerz&#228;hlen zu schaffen:</p><p><a href="https://www.gofundme.com/f/donate-to-the-frankfurt-palestine-cinema-days">https://www.gofundme.com/f/donate-to-the-frankfurt-palestine-cinema-days </a></p><p>Wie im letzten Jahr wird das gesamte Festival auf ehrenamtlicher Basis organisiert. Dennoch m&#252;ssen wir Kosten wie Filmlizenzen, technische Ausr&#252;stung und Raummieten decken.</p><p>Wenn ihr nicht spenden k&#246;nnt, w&#228;re es auch eine gro&#223;e Unterst&#252;tzung, wenn ihr die Kampagne mit Freunden, Familie und Kollegen teilt.</p><p>Folgt uns auf Instagram, um auf dem Laufenden zu bleiben: <a href="https://www.gofundme.com/f/donate-to-the-frankfurt-palestine-cinema-days">https://www.instagram.com/frankfurt_palestine_cinema/</a></p><p>Die diesj&#228;hrige Ausgabe wird in Zusammenarbeit mit unseren Mitstreiter:innen von der J&#252;dischen Stimme f&#252;r gerechten Frieden in Nahost und Students for Palestine organisiert.</p><p>Solidarische Gr&#252;&#223;e,</p><p>Frankfurt Palestine Cinema</p><div><hr></div><p>Dear friends,</p><p>last year, you joined us for the Palestine Short Film Day in Frankfurt. Together, we watched films, shared conversations and created a space where Palestinian stories, perspectives, and voices could be seen and heard.</p><p>We are reaching out to you with a request for support:</p><p>In August, we will organize the second edition of the Frankfurt Palestine Cinema Days. Since we are not receiving any institutional funding, we depend on donations to make the festival possible.</p><p>Support Our GoFundMe Fundraising Campaign. Every contribution, regardless of its size, helps us create a space for Palestinian cinema and storytelling in Frankfurt:</p><p><a href="https://www.gofundme.com/f/donate-to-the-frankfurt-palestine-cinema-days">https://www.gofundme.com/f/donate-to-the-frankfurt-palestine-cinema-days</a></p><p>Like last year, the entire festival is organized on a voluntary basis. However, we still need to cover costs such as film licenses, technical equipment and venue expenses.</p><p>If you are unable to donate, sharing the campaign with friends, family, and colleagues would also be a great support.</p><p>Follow us on Instagram to stay updated: <a href="https://www.gofundme.com/f/donate-to-the-frankfurt-palestine-cinema-days">https://www.instagram.com/frankfurt_palestine_cinema/</a></p><p>This year&#8217;s edition is organized in cooperation with our comrades from Jewish Voice for a Just Peace in the Middle East (J&#252;dische Stimme) and Students for Palestine.</p><p>In Solidarity</p><p>Frankfurt Palestine Cinema</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Online Info-Event: Taking Verfassungsschutz to Court]]></title><description><![CDATA[*** Deutsche Version unten***]]></description><link>https://jdischestimme.substack.com/p/online-info-event-taking-verfassungsschutz</link><guid isPermaLink="false">https://jdischestimme.substack.com/p/online-info-event-taking-verfassungsschutz</guid><dc:creator><![CDATA[Jüdische Stimme]]></dc:creator><pubDate>Thu, 18 Jun 2026 13:02:17 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!C-n1!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa2a51744-e102-4d35-99f0-4efe06419ffc_568x568.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><span>*** Deutsche Version unten***</span></p><p><span>Online Info-event:</span></p><p><strong><span>Taking Verfassungsschutz to court &#8211; </span></strong><em><strong><span>Legal action against anti-Palestinian repression by the German domestic intelligence service</span></strong></em></p><p><span>With Thawra Hamburg, BDS Berlin, Jewish Voice for a Just Peace in the Middle East and lawyer Ammar Bustami</span></p><p><span>Tuesday, 23 June, 6PM Berlin, 5PM London, 12PM New York, 7PM Jerusalem, online. (Languages: German, simultaneous translation into English)</span></p><p><span>The domestic intelligence agencies at state and federal level present their annual reports every summer. For years, these reports have increasingly named Palestine solidarity groups and classified them as extremist &#8211; resulting in severe consequences.</span></p><p><span>The ELSC is now supporting the groups Thawra Hamburg, BDS Berlin and Jewish Voice for a Just Peace in the Middle East in several legal proceedings as they challenge their classification as extremist by the Office for the Protection of the Constitution in court.</span></p><p><a href="https://elsc.support/elsc-is-taking-legal-action-against-german-domestic-intelligence-services-for-surveilling-palestine-solidarity-groups/"><span>READ MORE: ELSC is taking legal action against German Domestic Intelligence Services for surveilling Palestine solidarity groups</span></a></p><p><span>At this info-event, the groups will talk about how the classification by the domestic intelligence services affects their political activities, why they&#8217;ve decided to take legal action against it, share insights into their cases, and answer questions from the audience. Lawyer and ELSC partner Ammar Bustami, who represents the groups, will explain the legal framework and possible courses of action.</span></p><p><strong><span>Participation is FREE &#8211; please register to the event via </span><a href="https://us06web.zoom.us/meeting/register/P_qh6t68SticSWdqrZbBdA#/registration"><span>Meeting registration &#8211; Zoom</span></a></strong></p><p><strong><span>You can support the campaign to </span><a href="https://defend%20palestine%20solidarity%20groups%20from%20german%20intelligence%20surveillance/"><span>defend Palestine Solidarity Groups from German Intelligence Surveillance</span></a></strong></p><p><strong><span>___________________________________________</span></strong></p><ol><li><p><span>Online-Infoveranstaltung:</span></p></li></ol><p><strong><span>Verfassungsschutz vor Gericht &#8211; </span></strong><em><strong><span>Rechtliche Handlungsm&#246;glichkeiten gegen anti-Pal&#228;stinensische Repression durch den Inlandsgeheimdienst</span></strong></em></p><p><span>Mit Thawra Hamburg, BDS Berlin, J&#252;dische Stimme f&#252;r gerechten Frieden in Nahost und Rechtsanwalt Ammar Bustami</span></p><p><span>Dienstag, 23.06. 18:00 Uhr Berlin, 17:00 Uhr London, 12:00 Uhr New York, 19:00 Uhr Jerusalem, Online (Sprachen: Deutsch, Simultan&#252;bersetzung zu Englisch)</span></p><p><span>Im Sommer stellen die Verfassungsschutzbeh&#246;rden auf Landes- und Bundesebene j&#228;hrlich ihre Berichte vor. In diesen Berichten werden seit Jahren zunehmend Pal&#228;stinasolidarische Gruppen genannt und als extremistisch eingestuft &#8211; mit gravierenden Folgen.</span></p><p><span>In mehreren Verfahren unterst&#252;tzt das ELSC nun die Gruppen Thawra Hamburg, BDS Berlin und J&#252;dische Stimme f&#252;r gerechten Frieden in Nahost, die sich gerichtlich gegen ihre Einstufung als extremistisch durch den Verfassungsschutz wehren.</span></p><p><a href="https://elsc.support/elsc-is-taking-legal-action-against-german-domestic-intelligence-services-for-surveilling-palestine-solidarity-groups/"><span>READ MORE: ELSC is taking legal action against German Domestic Intelligence Services for surveilling Palestine solidarity groups</span></a></p><p><span>In der Infoveranstaltung werden die Gruppen erkl&#228;ren, welche Auswirkungen die Einstufung durch den Verfassungsschutz auf ihre politische Bet&#228;tigung hat, warum sie sich entschieden haben, rechtlich dagegen vorzugehen, Einblicke in ihre Verfahren teilen und Fragen des Publikums beantworten. Rechtsanwalt &amp; ELSC Partner Ammar Bustami, der die Gruppen vertritt, wird au&#223;erdem rechtliche Rahmenbedingungen und Handlungsm&#246;glichkeiten erl&#228;utern.</span></p><p><strong><span>Teilnahme ist kostenlos &#8211; Anmeldung via </span><a href="https://us06web.zoom.us/meeting/register/P_qh6t68SticSWdqrZbBdA#/registration"><span>Meeting registration &#8211; Zoom</span></a></strong></p><p><strong><span>Die Kampagne unterst&#252;tzen: </span></strong><a href="https://donorbox.org/defend-solidarity-germany"><span>Defend Palestine Solidarity Groups from German Intelligence Surveillance</span></a></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Jüdische Stimme eröffnet Hauptsacheverfahren gegen Verfassungsschutz]]></title><description><![CDATA[Nach Ablehnung des Eilantrags in K&#246;ln setzt der Verein den Rechtsstreit fort]]></description><link>https://jdischestimme.substack.com/p/judische-stimme-eroffnet-hauptsacheverfahren</link><guid isPermaLink="false">https://jdischestimme.substack.com/p/judische-stimme-eroffnet-hauptsacheverfahren</guid><dc:creator><![CDATA[Jüdische Stimme]]></dc:creator><pubDate>Fri, 05 Jun 2026 07:26:44 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!C-n1!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa2a51744-e102-4d35-99f0-4efe06419ffc_568x568.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Berlin, 5. Juni 2026: Nachdem das Verwaltungsgericht K&#246;ln den Antrag der J&#252;dischen Stimme f&#252;r gerechten Frieden in Nahost e.V., die im Eilverfahren gegen die Einstufung als &#8220;gesichert extremistische&#8221; Organisation geklagt hatte, am 20. Mai abgelehnt hat, hat der Verein am 3. Juni ein Hauptsacheverfahren gegen den Inlandsgeheimdienst er&#246;ffnet.</p><p>R&#252;ckblick: Das Berliner Verwaltungsgericht hatte am 27. April 2026 nach einer m&#252;ndlichen Verhandlung im Eilverfahren entschieden, dass die J&#252;dische Stimme nicht mehr im Verfassungsschutzbericht 2024 als &#8220;gesichert extremistisch&#8221; gelistet werden d&#252;rfe, und die entsprechenden Stellen wurden anschlie&#223;end geschw&#228;rzt. Im Laufe der Anh&#246;rung wurde nicht nur den Besucher:innen, sondern auch den Richter:innen immer deutlicher, wie &#252;berzogen und unbegr&#252;ndet die Vorw&#252;rfe waren. Da das BMI inzwischen Beschwerde eingelegt hat, bleibt nun abzuwarten, ob das OVG Berlin &#228;hnlich entscheidet.</p><p>&#8220;Ein wichtiger Vorteil eines Hauptsacheverfahrens im Vergleich zu einer Beschwerde im Eilverfahren ist die m&#252;ndliche Verhandlung, die laut Einsch&#228;tzung unserer Anw&#228;lte nicht unwesentlich zum Erfolg in Berlin beigetragen hat.&#8221; So kommentierte Wieland Hoban, Vorsitzender des Vereins. &#8220;Das ist n&#228;mlich eine wichtige Gelegenheit, um die antidemokratische Absurdit&#228;t der Staatsr&#228;son-Logik vorzuf&#252;hren. Wo bisher Unterstellungen reichten, werden jetzt wirkliche Argumente gefordert.&#8221;</p><p>Der Grund f&#252;r die zwei Klagen - einmal gegen das BMI, das den j&#228;hrlichen Verfassungsschutzbericht ver&#246;ffentlicht, und einmal gegen das Bundesamt f&#252;r Verfassungsschutz selbst - war das Bestreben, nicht nur die Ver&#246;ffentlichung der Einstufung im Bericht, sondern auch die Einstufung selbst zu verhindern. Bei einer &#8220;gesichert extremistischen&#8221; Organisation stehen dem Geheimdienst n&#228;mlich erweiterte &#220;berwachungsma&#223;nahmen zur Verf&#252;gung.</p><p>&#8220;Es geht hier nicht nur um die Organisation als solche, sondern auch um den Schutz unserer Mitglieder&#8221;, merkte Tair Borchardt, Vorstandsmitglied der J&#252;dischen Stimme, an. &#8220;Die Mitgliedschaft in einer &#8216;gesichert extremistischen&#8217; Organisation kann Einb&#252;rgerungsverfahren und Berufe im &#246;ffentlichen Dienst gef&#228;hrden. Niemand sollte f&#252;r eine Mitgliedschaft einen so hohen Preis zahlen.&#8221;</p><p>&#8220;Nat&#252;rlich geht es auch nicht nur um uns&#8221;, erg&#228;nzte ihre Vorstandskollegin Marusja M&#252;nchmeyer. &#8220;Solche Repression erleben auch viele andere Personen und Gruppen in der Bewegung, die wegen ihrem Widerstand gegen Apartheid, Besatzung und Genozid vom Staat verfolgt werden. Wir m&#252;ssen alle zusammen weiterk&#228;mpfen, vor Gericht und auf der Stra&#223;e. F&#252;r uns, f&#252;r die Bewegung, f&#252;r Pal&#228;stina.&#8221;</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Verwaltungsgericht Köln lehnt Antrag der Jüdischen Stimme ab]]></title><description><![CDATA[Verwaltungsgericht K&#246;ln widerspricht Berliner Gericht - Einstufung als &#8222;gesichert extremistisch&#8220; seitens des Verfassungsschutzes weiterhin zul&#228;ssig]]></description><link>https://jdischestimme.substack.com/p/verwaltungsgericht-koln-lehnt-antrag</link><guid isPermaLink="false">https://jdischestimme.substack.com/p/verwaltungsgericht-koln-lehnt-antrag</guid><dc:creator><![CDATA[Jüdische Stimme]]></dc:creator><pubDate>Thu, 21 May 2026 07:50:08 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!C-n1!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa2a51744-e102-4d35-99f0-4efe06419ffc_568x568.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Am 20. Mai 2026 lehnte das Verwaltungsgericht K&#246;ln den Antrag des Vereins &#8222;J&#252;dische Stimme f&#252;r gerechten Frieden in Nahost e.V.&#8220; ab, der im Eilverfahren gegen die Einstufung als &#8222;gesichert extremistische&#8220; Organisation geklagt hatte. Der Verein war nach Ver&#246;ffentlichung des Verfassungsschutzberichts 2024 in zwei verschiedenen Eilverfahren gegen diese Einstufung vorgegangen: eines gegen die Nennung durch das Bundesministerium des Innern in Berlin, das den Bericht jedes Jahr ver&#246;ffentlicht, und eines gegen die Einstufung seitens des Inlandsgeheimdienst in K&#246;ln.</p><p>&#8222;Wir sind nicht v&#246;llig &#252;berrascht. Das Verwaltungsgericht K&#246;ln hatte bereits vorher unseren H&#228;ngebeschluss abgelehnt. Es ist trotzdem interessant, wie das K&#246;lner Gericht seinem Berliner Pendant derart widerspricht, wenn beiden Gerichten die gleichen Beweismittel und Erwiderungen vorliegen. Beide Verfahren wurden von den gleichen Rechtsanwaltskanzleien auf &#228;hnliche Weise und mit den selben Argumenten begleitet&#8220;, sagt Iris Hefets, Sprecherin der J&#252;dischen Stimme.</p><p>In Berlin hatte das Verwaltungsgericht bei einer m&#252;ndlichen Verhandlung am 27. April 2026 f&#252;r den Verein entschieden, weswegen das Bundesministerium des Innern den Verein im Verfassungsschutzbericht 2024 nicht mehr als &#8222;gesichert extremistisch&#8220; nennen darf. In der m&#252;ndlichen Verhandlung h&#228;tten sich laut Verwaltungsgericht nicht gen&#252;gend Anhaltspunkte f&#252;r eine derartige Einstufung und Nennung gefunden. Nichtsdestotrotz widersprach das VG K&#246;ln kaum einen Monat sp&#228;ter seinem Berliner Gegenst&#252;ck und best&#228;tigte vorl&#228;ufig die Einstufung seitens des Inlandsgeheimdienstes, der dem Bundesministerium des Innern untergeordnet ist.</p><p>&#8222;Die Argumente, die wir in Berlin stundenlang durchgekaut haben, bevor sie als ungen&#252;gend beurteilt wurden, hat das VG K&#246;ln nun als ausreichende Begr&#252;ndung f&#252;r die &#8222;extremistische Gesinnung&#8220; hingenommen - ohne m&#252;ndliche Verhandlung. Eigentlich untersteht der Verfassungsschutz dem Bundesministerium des Innern&#8220;, so Wieland Hoban, Vorstandsvorsitzender der J&#252;dischen Stimme, &#8222;Die Entscheidung in Berlin und die Zur&#252;cknahme der Nennung im Verfassungsschutzbericht h&#228;tten also auch zum selben Ergebnis in Bezug auf die Einstufung f&#252;hren m&#252;ssen - wenn die rechtlichen Begriffe verst&#228;ndlich und bestimmt genug w&#228;ren. Stattdessen zeigen diese gegens&#228;tzlichen Entscheidungen umso deutlicher auf, wie beliebig die uns vorgeworfenen Bestrebungen ausgelegt werden k&#246;nnen.&#8220;</p><p>Erst letzte Woche hatte auch das Bundesministerium des Innern gegen den Berliner Beschluss vom 27. April 2026 Beschwerde eingelegt. Die Streichung der J&#252;dischen Stimme aus seinem j&#228;hrlichen Verfassungsschutzbericht wollte das Ministerium wohl nicht hinnehmen. Eine Pr&#252;fung seitens des Berliner Oberverwaltungsgericht steht nun an. Ob der Verein gegen den f&#252;r ihn negativ ausgefallenen Beschluss aus K&#246;ln nun auch Beschwerde einlegt, wird sich noch entscheiden.</p><p>&#8222;Es ist schon bemerkenswert, wie sehr der Staat darauf beharrt, eine j&#252;dische Organisation derart zu verfolgen. W&#228;hrend die AfD nicht als gesichert extremistisch bezeichnet werden darf (und sich ihre Pr&#252;fung &#252;ber viele Jahre zog), m&#252;ssen wir als J&#252;d:innen weiterhin gegen diese Verfolgung ank&#228;mpfen - das zeigt noch einmal sehr deutlich wo die staatlichen Interessen liegen. Die Repressionen reihen sich ein in jahrelange Schikanen, bei denen uns mehrmals das Konto rechtswidrig gek&#252;ndigt wurde. In dem verzweifelten staatlichen Versuch, die gesamte pal&#228;stinasolidarische Bewegung als antisemitisch zu brandmarken und die deutsche Unterst&#252;tzung von Israels Verbrechen zu rechtfertigen, ist die blo&#223;e Existenz der J&#252;dischen Stimme ein Dorn im Auge der Staatsr&#228;son. W&#228;hrenddessen geht der V&#246;lkermord in Pal&#228;stina und nun auch im Libanon weiter - mit deutschen Waffen&#8220;, so Tair Borchardt, Vorstandsmitglied der J&#252;dischen Stimme.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[ELSC Antirepressionskampagne unterstützen]]></title><description><![CDATA[Ein Appell des European Legal Support Centre]]></description><link>https://jdischestimme.substack.com/p/elsc-antirepressionskampagne-unterstutzen</link><guid isPermaLink="false">https://jdischestimme.substack.com/p/elsc-antirepressionskampagne-unterstutzen</guid><dc:creator><![CDATA[Jüdische Stimme]]></dc:creator><pubDate>Sat, 02 May 2026 19:30:51 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!C-n1!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa2a51744-e102-4d35-99f0-4efe06419ffc_568x568.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Unser Erfolg vor Gericht am 27.04. war ein wichtiger Etappensieg, aber der Kampf der Bewegung gegen staatliche Repression geht weiter. Wir teilen hier eine Bitte um Unterst&#252;tzung vom ELSC, das uns und andere Organisationen betrifft.</p><p>*******************************************</p><p>Das ELSC (European Legal Support Centre) vertritt drei Gruppen &#8211; Thawra Hamburg, die J&#252;dische Stimme und BDS Berlin &#8211; in Klagen gegen den Verfassungsschutz.</p><p>Im Januar ordnete das Verwaltungsgericht Hamburg bereits an, dass der Verfassungsschutz die &#220;berwachung von Thawra Hamburg unverz&#252;glich auszusetzen hat. Die Ma&#223;nahmen gegen die Gruppe versto&#223;en nach Ansicht des Gerichts potenziell gegen verfassungsm&#228;&#223;ige Grundrechte.</p><p>Ein wichtiges Zwischenurteil, aber wir werden auf diesem Weg noch weitergehen. Wir brauchen jetzt eure Unterst&#252;tzung.</p><p>Zu den Vorw&#252;rfen des Verfassungsschutzes gegen die J&#252;dische Stimme geh&#246;ren die Aufkl&#228;rung &#252;ber die Nakba und die Forderung nach &#8222;vollst&#228;ndiger Gleichberechtigung f&#252;r alle zwischen Jordan und Mittelmeer&#8220;.</p><p>Als angeblicher Beweis f&#252;r Extremismus gilt auch die Unterst&#252;tzung der Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung (BDS) gegen Israel. Seit Jahren versucht die Bundesregierung, BDS mit parlamentarischen Antr&#228;gen und vagen Vorw&#252;rfen zu verbieten. Mittlerweile haben sie ihre Repressionen versch&#228;rft, indem sie BDS Berlin vom Verfassungsschutz &#252;berwachen lassen.</p><p>Eine Erfassung durch den Verfassungsschutz hat verheerende Folgen: abgelehnte Einb&#252;rgerungsantr&#228;ge, Einschr&#228;nkung der Bewegungsfreiheit, drohender Entzug der Aufenhaltsgenehmigung und das Verhindern von &#246;ffentlichen Veranstaltungen. Unsere ELSC-Datenbank Index of Repression dokumentiert diese Entwicklungen in ganz Deutschland.</p><p>Wir brauchen eure Unterst&#252;tzung, um die Rechts- und Kampagnenkosten der Verfahren gegen den Verfassungsschutz zu finanzieren.</p><p><strong><a href="https://donorbox.org/defend-solidarity-germany">UNTERST&#220;TZT DIE KLAGEN</a></strong></p><p><strong><a href="https://elsc.support/newsletter/">ABONNIERT UNSEREN NEWSLETTER</a></strong></p><p>Es geht um viel mehr als die drei Organisationen. Es geht darum, ob politische Meinungs&#228;u&#223;erung und Widerstand gegen einen V&#246;lkermord dazu f&#252;hren d&#252;rfen, Zielscheibe des Geheimdienstes zu werden. Der Verfassungsschutz hat eine lange und dunkle Historie von staatlicher Unterdr&#252;ckung und Gewalt &#8211; jetzt ist es Zeit, dass er zur Rechenschaft gezogen wird.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Jüdische Stimme kippt Einstufung als "extremistisch" durch Verfassungsschutz]]></title><description><![CDATA[&#8205;Bundesministerium des Innern darf J&#252;dische Stimme nicht mehr im Verfassungsschutzbericht 2024 als gesichert extremistisch nennen]]></description><link>https://jdischestimme.substack.com/p/judische-stimme-kippt-einstufung</link><guid isPermaLink="false">https://jdischestimme.substack.com/p/judische-stimme-kippt-einstufung</guid><dc:creator><![CDATA[Jüdische Stimme]]></dc:creator><pubDate>Tue, 28 Apr 2026 07:23:42 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!C-n1!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa2a51744-e102-4d35-99f0-4efe06419ffc_568x568.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Am Morgen des 27 April 2026 standen sich Vertreter*innen der J&#252;dische Stimme f&#252;r gerechten Frieden in Nahost e.V. und des Bundesministeriums des Innern am Verwaltungsgericht in der Kirchstra&#223;e in Berlin gegen&#252;ber um &#252;ber die Rechtm&#228;&#223;igkeit der Nennung der J&#252;dischen Stimme im Verfassungsschutzbericht 2024 als gesichert extremistische Organisation zu verhandeln. Die m&#252;ndliche Verhandlung fand im Rahmen eines Eilverfahrens seitens der J&#252;dischen stimme gegen das Bundesministerium statt. Nach einer sechsst&#252;ndigen Verhandlung urteilte die Kammer, dass der Verein J&#252;dische Stimme e.V. im Verfassungsschutzbericht f&#252;r 2024 nicht als gesichert extremistisch genannt werden darf. Eine m&#246;gliche Ablehnung des Existenzrechts Israels versto&#223;e nicht gegen den Gedanken der V&#246;lkerverst&#228;ndigung und stelle keinen Aufruf zur Gewalt dar, sei also nicht als extremistisch zu bewerten. Die im Juni 2025 ver&#246;ffentlichte Nennung muss nun gestrichen werden.&#8205;</p><p>&#8222;Das ist zun&#228;chst einmal zu begr&#252;&#223;en und ein wichtiger Schritt f&#252;r die ganze Pal&#228;stina-Solidarit&#228;tsbewegung. Sollte das Bundesministerium des Innern aber Beschwerde einlegen oder der Verfassungsschutz in seinem n&#228;chsten Bericht uns erneut als &#8222;gesichert extremistisch&#8220; einstufen, haben wir nun eine gute Grundlage, auf der wir diese Repressionen weiter bek&#228;mpfen k&#246;nnen&#8220;, sagt Wieland Hoban, Vorstandsvorsitzender der J&#252;dischen Stimme. &#8222;Auch andere Organisationen, die derart verfolgt und in ihrem Recht auf Protest kriminalisiert werden, k&#246;nnen sich nun hierauf beziehen.&#8220;&#8205;</p><p>Die Einstufung als &#8222;gesichert extremistische Bestrebung&#8220; betraf neben der J&#252;dischen Stimme f&#252;r gerechten Frieden in Nahost e.V. auch BDS Berlin, BDS Bonn und Pal&#228;stina Spricht und fand w&#228;hrend des anhaltenden V&#246;lkermords in Pal&#228;stina, gegen den die Gruppen sich einsetzen, statt. Sie f&#252;hrte zu einer angedrohten Aberkennung der Gemeinn&#252;tzigkeit des Vereins und bedrohte den Berufsstatus sowie Einb&#252;rgerungsverfahren seiner Mitglieder. Diese Kriminalisierung durch den Staat reihte sich in langj&#228;hrige Repressionen ein: Bereits 2017 wurde dem Verein erstmalig das Bankkonto gesperrt. Auf eine entg&#252;ltige Schlie&#223;ung des Kontos bei der Bank f&#252;r Sozialwirtschaft im Jahr 2019 folgte die Sperrung ihres Kontos bei der Berliner Sparkasse im Jahr 2024, gegen die der Verein erfolgreich klagte.&#8205;</p><p>&#8222;Es geht hier schon lange darum, BDS zu kriminalisieren. Weil dies auf der Grundlage des Antisemitismusvorwurfs geschieht, besteht hier ein besonderes Interesse, uns als j&#252;dische Organisation, die BDS unterst&#252;tzt, zu schw&#228;chen&#8220;, so Iris Hefets, Gr&#252;ndungsmitglied des Vereins. &#8222;BDS ist inzwischen nicht einfach eine Meinung, sondern eine durch Internationales Recht geforderte Ma&#223;nahme. Das wird sp&#228;testens aus dem Gutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag vom Juli 2024 klar und von UN-Resolutionen best&#228;tigt. Es geht hier also auch um Deutschlands Verh&#228;ltnis zum V&#246;lkerrecht, das mit dem Blut unserer Vorfahren geschrieben wurde. BDS ist in Wahrheit der liberalste Teil der Pal&#228;stinasolidarit&#228;tsbewegung. Wer BDS verfolgt, kriminalisiert den Rest der Bewegung automatisch noch st&#228;rker.&#8220;&#8205;</p><p>Das Verfahren findet im Rahmen der stetig eskalierenden Repressionen gegen linke und antirassistische Bewegungen in Deutschland statt. Die UN-Sonderberichterstatterin f&#252;r Meinungsfreiheit und freie Meinungs&#228;u&#223;erung, Irene Khan, besuchte k&#252;rzlich erst Deutschland, um die neuen Entwicklungen zur Einschr&#228;nkungen zur Meinungs - und Protestfreiheit zu begutachten. Dabei stellte sie <a href="https://www.ohchr.org/sites/default/files/documents/press/2026-02/germany-sr-freedex-eom-pr-german-version.pdf">erhebliche Defizite</a> fest. Diese Entwicklungen finden w&#228;hrend des anhaltenden V&#246;lkermords in Pal&#228;stina sowie israelischer Angriffskriege im Libanon und Iran statt. Deutschland ist nach den USA der zweitgr&#246;&#223;te Waffenlieferant an die wegen V&#246;lkermords angeklagte israelische Regierung.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wer schützt uns vor dem “Verfassungsschutz”? Auch wir klagen gegen den Inlandsgeheimdienst!]]></title><description><![CDATA[Wie auch BDS Berlin, Thawra Hamburg und ELSC gehen wir gegen die politische Verfolgung durch Deutschlands Inlandsgeheimdienst vor, der sich selbst besch&#246;nigend Verfassungsschutz benennt.]]></description><link>https://jdischestimme.substack.com/p/wer-schutzt-uns-vor-dem-verfassungsschutz</link><guid isPermaLink="false">https://jdischestimme.substack.com/p/wer-schutzt-uns-vor-dem-verfassungsschutz</guid><dc:creator><![CDATA[Jüdische Stimme]]></dc:creator><pubDate>Tue, 14 Apr 2026 09:18:13 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!C-n1!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa2a51744-e102-4d35-99f0-4efe06419ffc_568x568.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Wie auch BDS Berlin, Thawra Hamburg und ELSC gehen wir gegen die politische Verfolgung durch Deutschlands Inlandsgeheimdienst vor, der sich selbst besch&#246;nigend <em>Verfassungsschutz be</em>nennt. In seinem 2025 ver&#246;ffentlichten Bericht f&#252;r 2024 nannte er die J&#252;dische Stimme, sowie andere pro-pal&#228;stinensische Gruppen als &#8220;gesichert extremistisch&#8221;. Auf dieser Grundlage nehmen sich staatliche Sicherheitsdienste heraus, uns umfassend zu beobachten, unser Recht auf Privatsph&#228;re massiv einzuschr&#228;nken und Informationen zu sammeln, anhand derer wir weiter kriminalisiert werden. Dies hat auch Konsequenzen auf individueller Ebene: Einige Mitglieder der J&#252;dischen Stimme sind ausgetreten, um Einb&#252;rgerungsverfahren nicht zu gef&#228;hrden bzw. ihren Arbeitsplatz im &#246;ffentlichen Dienst nicht aufs Spiel zu setzten. <strong>Gesetze, die Beruf und Staatsb&#252;rgerschaft aufgrund der Zugeh&#246;rigkeit zu einem j&#252;dischen Kollektiv einschr&#228;nken, waren ein Teil des rassistischen Programms w&#228;hrend der NS-Zeit.</strong></p><p>Wir haben zwei Eilverfahren eingeleitet: eins gegen den Inlandsgeheimdienst selbst und eins gegen das Innenministerium, das den Verfassungsschutzbericht (VS-Bericht) ver&#246;ffentlicht. Uns ist bewusst, dass Nazifunktion&#228;re nach dem zweiten Weltkrieg ma&#223;geblich in den Aufbau der bundesdeutschen Geheimdienste involviert waren. Wir erinnern auch daran, dass gerade das Bundesamt in der Vergangenheit linke und rassifizierte Menschen und Gruppen besonders heftig angegriffen hat. Die Verwicklung dieser Beh&#246;rde in den NSU, mindestens &#252;ber die Vertuschung von rassistischen Morden und Verhinderung von Aufkl&#228;rung, ist unumstritten.<strong> Zum ersten Mal seit seiner Errichtung durch die M&#246;rder unserer Vorfahren geht der Verfassungsschutz auf diese Weise gegen eine j&#252;dische Organisation vor.</strong></p><p>Im Zuge unserer Nennung im VS-Bericht will das Finanzamt unserem Verein die Gemeinn&#252;tzigkeit aberkennen, was die Steuerbeg&#252;nstigung f&#252;r Spenden aufheben und das Sammeln von Geldern f&#252;r die Bewegung deutlich erschwerten w&#252;rde. Dies folgt Versuchen, unsere Handlungsf&#228;higkeit durch Schlie&#223;ung unseres Bankkontos zu erwirken, wogegen wir uns juristisch erfolgreich gewehrt haben. Diese staatliche Offensive ist als lang angelegter Prozess gegen zivilgesellschaftliche, kulturelle und politische Organisationen zu verstehen.</p><p> In Deutschland wird BDS bereits seit Jahren verfolgt. Indem sie die im V&#246;lkerrecht verankerte Forderungen nach Boykott, Desinvestitionen, und Sanktionen unter Verdacht stellt entlarvt sich die Repression als Versuch, die Grenzen des Sagbaren noch enger zu schn&#252;ren und das V&#246;lkerrecht zu missachten. Die Kriminalisierung und Verbote von pal&#228;stinasolidarischen Strukturen der Zivilgesellschaft und Menschenrechtsorganisationen erm&#246;glicht es Deutschland, eine gesamte Bewegung, die sich gegen einen V&#246;lkermord stellt, als Gefahr zu markieren. Sie gliedern sich in die langj&#228;hrige zionistische Verfolgung von Menschenrechtsorganisationen in Pal&#228;stina ein und dienen den Interessen von Deutschland, die &#252;ber die Verfassung gestellt werden. Die BRD spielt aktuell eine f&#252;hrende Rolle in der endg&#252;ltigen Aush&#246;hlung und Zerst&#246;rung des internationalen Rechts, das nach dem 2. Weltkrieg verk&#252;ndet wurde, um eine Wiederholung der Naziverbrechen zu verhindern.</p><p>Wir nehmen damit gegens&#228;tzliche Position zur Haltung des Zentralrats der Juden ein, der von der Regierung unterst&#252;tzt wird. Dieser vertritt eine zionistische Position und stellt sie als einheitliche &#8216;j&#252;dische Position&#8217; in der &#214;ffentlichkeit dar. Auf diese Weise vereinheitlicht der deutsche Staat die politischen Haltung einer religi&#246;s-kulturellen Minderheit im Land. Indem wir eine j&#252;dische Gruppe sind, die den Zionismus und Israels Genozid als dessen Zuspitzung ablehnt, sind wir ein Dorn im Auge der Staatsr&#228;son. Die blo&#223;e Existenz unseres Vereins bringt die Widerspr&#252;che vom Deutschland, das behauptet aus dem Holocaust gelernt zu haben, w&#228;hrend es kontinuierlich rassistisch und genozidal agiert, zum Vorschein. Wir weisen diese Ideologie zur&#252;ck, die im Namen des &#8220;Schutzes j&#252;dischen Lebens&#8221; J&#252;d*innen zu ewigen Opfern und politisch n&#252;tzlichen Objekten erkl&#228;rt, die eingesetzt werden, um systematische, verheerende Gewalt zu rechtfertigen. Die Beobachtung durch eine staatliche Sicherheitsbeh&#246;rde ist ein gezielter Einsch&#252;chterungsversuch gegen uns ebenso wie gegen all jene, mit denen wir solidarisch f&#252;r Gerechtigkeit in Pal&#228;stina einstehen. W&#228;hrenddessen macht sich die Bundesrepublik Deutschland im Namen eines konstruierten &#8222;j&#252;dischen Volkes&#8220; an einem weiteren V&#246;lkermord mitschuldig und verfolgt rassifizierte Menschen, darunter die gr&#246;&#223;te pal&#228;stinensische Diaspora Europas, brutal. <strong>Unsere Klage ist ein Teil des Widerstands gegen diese Repression.</strong></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Jüd:innen aus der Kampagne “Kufiyas in Buchenwald” veranstalten spontane Mahnwache auf dem Gelände des ehemaligen KZ Buchenwald trotz Verbot]]></title><description><![CDATA[Am Samstag, den 11.04.]]></description><link>https://jdischestimme.substack.com/p/judinnen-aus-der-kampagne-kufiyas</link><guid isPermaLink="false">https://jdischestimme.substack.com/p/judinnen-aus-der-kampagne-kufiyas</guid><dc:creator><![CDATA[Jüdische Stimme]]></dc:creator><pubDate>Mon, 13 Apr 2026 16:58:50 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!C-n1!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa2a51744-e102-4d35-99f0-4efe06419ffc_568x568.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, den 11.04. versammelte sich eine Gruppe von J&#252;d:innen aus der Kampagne &#8216;Kufiyas in Buchenwald&#8217; - unter ihnen Nachfahren von Holocaust&#252;berlebenden - in der Gedenkst&#228;tte des ehemaligen KZ Buchenwald, um bei einer Mahnwache auf den derzeitigen V&#246;lkermord in Pal&#228;stina aufmerksam zu machen. Zuvor hatte das Verwaltungsgericht Weimar das Verbot der &#8220;Mahnwache f&#252;r die Opfer von V&#246;lkermord und Faschismus&#8221;, die f&#252;r den 12. April vorgesehen war, best&#228;tigt.</p><p style="text-align: justify;">&#8220;Sie wollten, dass wir stattdessen in Weimar Seite an Seite mit zionistischen Protesten unsere Mahnwache abhalten. Dadurch sollte eine Situation konstruiert werden, bei der sich zionistische und antizionistische Gruppen in Weimar - wo die T&#228;ter von Buchenwald wohnten - gegen&#252;berstehen, um von der Gedenkst&#228;tte selbst und ihrer Verantwortung abzulenken,&#8221; so Tair B., Anmelderin der verbotenen Mahnwache. &#8220;Das Spiel werden wir nicht mitspielen. Die Leitung der Gedenkst&#228;tte muss im Fokus sein und zur Verantwortung gezogen werden f&#252;r ihre ideologische Unterst&#252;tzung des israelischen V&#246;lkermords.&#8221;</p><p style="text-align: justify;">Der Beschluss des Gerichts erfolgte nach einem Eilantrag seitens der Kampagne, um gegen das urspr&#252;ngliche Verbot der Versammlungsbeh&#246;rde, die Mahnwache in Buchenwald abzuhalten, vorzugehen. Im Beschluss st&#252;tzt sich das Verwaltungsgericht vornehmlich auf die Argumentation der Stiftung Gedenkst&#228;tte Buchenwald und behauptet, die in Buchenwald geplante Mahnwache der Kampagne &#8216;Kufiyas in Buchenwald&#8217; &#8212; wo Reden von Nachfahren von Holocaust&#252;berlebenden geh&#246;rt und j&#252;dische Gebete verlesen werden sollten &#8212; die W&#252;rde der Opfer von Buchenwald durch ein Ansprechen &#8220;aktueller Verbrechen&#8221; verletzte.</p><p style="text-align: justify;">&#8220;Was tats&#228;chlich die W&#252;rde unserer Vorfahren verletzt, ist ihre Geschichte auszuh&#246;hlen, um gegenw&#228;rtig die deutsche Unterst&#252;tzung israelischer Gewalt zu rechtfertigen,&#8221; sagt Thomas G., Sohn eines Auschwitz-&#220;berlebenden. &#8220;Mit ihren Handreichungen und ihrer autorit&#228;ren Bildungsarbeit bilden Gedenkst&#228;tten wie die in Buchenwald die Grundlage f&#252;r Repressionen gegen eine Bewegung, die in Deutschland gegen Krieg und Genozid auf die Stra&#223;en geht.&#8221;</p><p style="text-align: justify;">Am Samstag versammelte sich eine Gruppe von J&#252;dinnen und Juden, die T-Shirts mit der Aufschrift &#8220;Jews Against Genocide&#8221; und &#8220;From Buchenwald to Gaza - Resistance until Liberation&#8221; trugen, in der Gedenkst&#228;tte, um die Kontinuit&#228;ten der Gewalt aufzuzeigen. Auf der Mahnwache machten sie auf die Dringlichkeit der Situation in Pal&#228;stina und umliegenden L&#228;ndern, sowie auf die kontinuierliche Mitbeteiligung Deutschlands an Kriegsverbrechen aufmerksam.</p><p style="text-align: justify;">&#8220;Dieser Ort steht heute nicht f&#252;r die Pr&#228;vention und Anerkennung von V&#246;lkermorden w&#228;hrend ihres Geschehens. Stattdessen stellt die Gedenkst&#228;tte den deutschen Faschismus als ein singul&#228;res und unpolitisches Ereignis dar, um die politische und wirtschaftliche Unterst&#252;tzung des deutschen Staates f&#252;r den Apartheidstaat Israel zu rechtfertigen, w&#228;hrend dieser in Pal&#228;stina V&#246;lkermord begeht,&#8221; sagt Rachael Shapiro vom International Jewish Antizionist Network.</p><p style="text-align: justify;">Die Kampagne &#8220;Kufiyas in Buchenwald&#8221; k&#252;ndigt au&#223;erdem eine virtuelle internationale Pressekonferenz f&#252;r Dienstag, den 14.4. um 17:00 Uhr CET an. Hier soll auf das Verbot der Mahnwache, die Intervention vom Samstag und weitere Schritte der Kampagne eingegangen werden. Es kann sich unter folgendem Link eingew&#228;hlt werden :</p><p style="text-align: justify;"><a href="https://us06web.zoom.us/webinar/register/WN_iSMtaHurTvef0dxwTnydRw">https://us06web.zoom.us/webinar/register/WN_iSMtaHurTvef0dxwTnydRw</a></p><p style="text-align: justify;">Weitere Informationen zu den Forderungen der Kampagne unter https://kufiyas-in-buchenwald.org/ und auf der Instagram-Seite @kufiyasinbuchenwald</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Europäische Bürgerinitiative: Aussetzung des EU-Israel-Assoziierungsabkommens ]]></title><description><![CDATA[Deutscher Koordinationskreis Pal&#228;stina Israel, KoPI]]></description><link>https://jdischestimme.substack.com/p/europaische-burgerinitiative-aussetzung</link><guid isPermaLink="false">https://jdischestimme.substack.com/p/europaische-burgerinitiative-aussetzung</guid><dc:creator><![CDATA[Jüdische Stimme]]></dc:creator><pubDate>Fri, 27 Mar 2026 14:36:27 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!C-n1!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa2a51744-e102-4d35-99f0-4efe06419ffc_568x568.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><em>Deutscher Koordinationskreis Pal&#228;stina Israel, KoPI<br>Email: kontakt@kopi-online.de<br>Web: www.kopi-online.de</em></p><p style="text-align: right;">M&#228;rz 2026</p><p><strong>Unterst&#252;tzung der europ&#228;ischen B&#252;rgerinitiative zur vollst&#228;ndigen Aussetzung des Assoziierungsabkommens zwischen EU und Israel</strong></p><p>Liebe Mitstreitende,</p><p>gegen Israels Missachtung des V&#246;lkerrechts und dessen Fortf&#252;hrung des V&#246;lkermords, der Vertreibung, des Raubs und der Apartheid gibt es vielf&#228;ltige Proteste und Aktionen. <br>Auch Sie unterst&#252;tzen mit Ihren Aktivit&#228;ten diese Ziele.<br>Auf <em>ein</em> Element der breiten Solidarit&#228;tsbewegungen, das den politischen Druck verst&#228;rken k&#246;nnte, m&#246;chten wir hinweisen, weil es bisher in Deutschland wenig beachtet wurde: es handelt sich um folgende<strong> europ&#228;ische B&#252;rgerinitiative:</strong></p><p><strong>&#8222;Wir fordern angesichts Israels Menschenrechtsverletzungen die vollst&#228;ndige Aussetzung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Israel.</strong>&#8220;</p><p>Diese Europ&#228;ische B&#252;rgerinitiative hat <strong>seit dem 13. Januar 2026 &#252;ber eine halbe Million Unterschriften</strong> unter folgenden Text erhalten:</p><p><em>&#8222;Laut der Europ&#228;ischen Kommission ist der Staat Israel f&#252;r die beispiellose massenhafte T&#246;tung und Verletzung von Zivilistinnen und Zivilisten sowie f&#252;r die massenhafte Vertreibung der Bev&#246;lkerung und die systematische Zerst&#246;rung von Krankenh&#228;usern und medizinischen Einrichtungen in Gaza verantwortlich. <br>Israel blockiert zudem die Bereitstellung humanit&#228;rer Hilfe; dieses Vorgehen k&#246;nnte als Aushungern als Methode der Kriegsf&#252;hrung angesehen werden. Israel bricht mit zahlreichen Regeln und Verpflichtungen des V&#246;lkerrechts und leistet der Anordnung des Internationalen Gerichtshofs, das Verbrechen des V&#246;lkermords zu verhindern, nicht Folge.</em></p><p><em>Und doch hat die EU ihr Assoziierungsabkommen mit Israel, ein Eckpfeiler der bilateralen Zusammenarbeit zwischen der EU und Israel in den Bereichen Handel, Wirtschaft und Politik, noch immer nicht ausgesetzt.</em></p><p><em>Die EU-B&#252;rgerinnen und -B&#252;rger d&#252;rfen nicht mehr hinnehmen, dass die EU ein Abkommen aufrechterh&#228;lt, das einen Staat legitimiert und finanziert, der Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen begeht.</em></p><p><em>Daher fordern wir die Kommission auf, dem Rat einen Vorschlag f&#252;r die vollst&#228;ndige Aussetzung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Israel vorzulegen.</em></p><p>Die Initiative muss von <strong>mehr als einer Million EU-B&#252;rgerInnen</strong> unterzeichnet werden.</p><p><strong>In mindestens sieben EU-L&#228;ndern muss eine Mindestquote erreicht werden</strong>. F&#252;r Deutschland liegt dieses Quorum bei 69.120 Stimmen. <br>Schon am 15. Februar hatten Menschen in 7 EU-L&#228;ndern <strong>das notwendige Quorum</strong> erf&#252;llt, jetzt (24. M&#228;rz) ist<strong> in 9 L&#228;ndern das jeweilige Quorum erf&#252;llt</strong> worden (<strong>Belgien, D&#228;nemark, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Niederlande, Schweden, Spanien</strong>).</p><p>In Deutschland sind leider bisher nur 30% der erforderlichen Unterschriften zusammengekommen. Aber gerade in Deutschland w&#228;re es wichtig, die Ablehnung der ideologischen, milit&#228;rischen und wirtschaftlichen Unterst&#252;tzung Israels und die Solidarit&#228;t mit den Pal&#228;stinensern <em>auch </em>durch eine gro&#223;e Anzahl von Unterschriften sichtbar zu machen.</p><p><strong>Wenn die Petition erfolgreich abgeschlossen ist</strong>, pr&#252;fen die jeweiligen nationalen Wahlbeh&#246;rden &#8211; im deutschen Fall die Bundeswahlleiterin &#8211; die Richtigkeit der abgegebenen Stimmen. Nach dem Pr&#252;fvorgang &#252;bergeben die Initiator:innen der Initiative die Ergebnisse an die Europ&#228;ische Kommission, die innerhalb der n&#228;chsten sechs Monate Zeit hat, Stellung zu beziehen und zu erkl&#228;ren, welche Ma&#223;nahmen und Initiativen sie ergreifen wird.</p><p>Das europ&#228;ische Parlament f&#252;hrt derweil Anh&#246;rungen zu dem Thema durch oder l&#228;dt zu einer Generaldebatte ein.</p><p><strong>Die InitiatorInnen dieser EBI schrieben am 20. Februar 2026:</strong></p><p>.&#8222;Fast <strong>eine halbe Million EU-B&#252;rgerInnen</strong> haben bereits die Europ&#228;ische B&#252;rgerinitiative (EBI) unterzeichnet, in der die EU aufgefordert wird, den Handel mit Kriegsverbrechern einzustellen. Vielen Dank, aber unsere Arbeit ist noch nicht beendet. Um echte Ver&#228;nderungen zu bewirken, <strong>ben&#246;tigen wir eine Million Unterschriften und mehr.</strong></p><p>Warum ist das wichtig?</p><blockquote><p>&#183; Die Komplizenschaft der EU muss ein Ende haben. Milliardenums&#228;tze im Handel unterst&#252;tzen die Besatzung, die Apartheid und die anhaltenden Gr&#228;ueltaten. Die EU muss dies unterbinden.</p><p>&#183; Verwandeln Sie Hilflosigkeit und Wut in Taten. Die Unterzeichnung der EBI ist eine konkrete M&#246;glichkeit, Emp&#246;rung und Trauer in konkrete Taten umzusetzen, in kollektive Kraft.</p><p>&#183; Setzen Sie die Tradition der Solidarit&#228;t in Europa fort. Generationen vor uns haben sich f&#252;r Pal&#228;stina eingesetzt. Jetzt sind wir/Sie an der Reihe.</p><p>&#183; Pal&#228;stina ist kein Trend. Es ist ein jahrzehntelanger Kampf f&#252;r Freiheit und Gerechtigkeit, der Best&#228;ndigkeit erfordert, nicht Bequemlichkeit.</p><p>&#183; Israel hat alle m&#246;glichen Unterdr&#252;ckungsma&#223;nahmen versucht, um die Pal&#228;stinenser zum Schweigen zu bringen. Sie haben nicht aufgegeben, und das sollten wir auch nicht.</p><p>&#183; Ungerechtigkeiten, wo auch immer sie geschehen, bedrohen uns alle. Was dort geschieht, hallt hier nach. Wir k&#246;nnen und d&#252;rfen keine Normalisierung von Rechtsverletzungen zulassen.</p><p>&#183; Unsere Steuern, unsere Verantwortung. Die B&#252;rger der EU haben das Recht zu verlangen, dass ihr Geld nicht dazu verwendet wird, die Besatzung aufrechtzuerhalten und Kinder zu t&#246;ten.</p></blockquote><p><strong>Bei dieser Initiative geht es nicht nur um das Sammeln von Unterschriften. Es ist eine Erkl&#228;rung der &#246;ffentlichen Forderung und ein Test f&#252;r den moralischen Mut und das Engagement Europas f&#252;r das V&#246;lkerrecht.</strong></p><p><strong>Warten Sie nicht auf einen weiteren V&#246;lkermord, um zu fordern, dass die EU ihre Gesch&#228;fte mit einer Besatzungsmacht, die V&#246;lkermord begeht, einstellt. HANDELN SIE JETZT!&#8220;</strong></p><p><strong>----------------------------------------------------------</strong></p><p>Jetzt, im M&#228;rz 2026, wo Israels Angriffe gegen den Iran und den Libanon zunehmen und vielen Menschen Tod bzw. unendliches Leid zuf&#252;gen, sollte der politische Druck erheblich gr&#246;&#223;er werden - <em>auch</em> durch diese EBI.</p><p>Wir w&#252;rden es sehr begr&#252;&#223;en, wenn Sie diese Initiative durch Unterschrift und &#246;ffentliches Daf&#252;rsprechen unterst&#252;tzen w&#252;rden.</p><p>Solidarische Gr&#252;&#223;e</p><p>der Sprecherkreis von KoPI </p><p>https://www.kopi-online.de</p><p>KoPI-Sonderseite zur Europ&#228;ischen B&#252;rgerinitiative: <br><a href="https://www.kopi-online.de/wordpress/?p=5640">https://www.kopi-online.de/wordpress/?p=5640</a></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Staatliche Gedenkveranstaltung in Buchenwald]]></title><description><![CDATA[Letztes Jahr brachten sie einen Juden zum Schweigen.]]></description><link>https://jdischestimme.substack.com/p/staatliche-gedenkveranstaltung-in</link><guid isPermaLink="false">https://jdischestimme.substack.com/p/staatliche-gedenkveranstaltung-in</guid><dc:creator><![CDATA[Jüdische Stimme]]></dc:creator><pubDate>Mon, 23 Mar 2026 21:27:31 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!C-n1!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa2a51744-e102-4d35-99f0-4efe06419ffc_568x568.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Letztes Jahr brachten sie einen Juden zum Schweigen. Dieses Jahr soll Kulturstaatsminister Wolfram Weimer auftreten, w&#228;hrend er Filmfestivals und Buchl&#228;den mit staatlicher Zensur verfolgt.</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://jdischestimme.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Subscribe&quot;,&quot;language&quot;:&quot;en&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Thanks for reading! 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Dieser hat sich mit mehreren Skandalen in der Kulturszene in den letzten Monaten als zentraler Verfechter der steigenden staatlichen Zensur in Deutschland gezeigt.</p><p>Im Februar forderte Weimer den R&#252;cktritt von Berlinale-Chefin Tricia Tuttle, weil sie auf einem Foto mit einer Kufiya zu sehen ist. K&#252;rzlich lie&#223; das Kulturstaatsministerium dann mehrere linke Buchl&#228;den von der Preistr&#228;gerliste des Buchhandelspreises streichen, weil sie staatskritische B&#252;cher verkaufen.</p><p>Nun haben auch die Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora und die Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora e.V. sich gegen die geplante Ansprache Weimers auf dem ehemaligen Apellplatz ausgesprochen. In einem Brief an Weimer hie&#223; es:</p><p>&#8220;Wir sind &#252;berzeugt davon, unsere Angeh&#246;rigen h&#228;tten auch zum Kundenkreis der drei Buchl&#228;den geh&#246;ren k&#246;nnen. Bei Verhaftungen durch die Gestapo wurde bei ihnen nachweislich linke Literatur beschlagnahmt.&#8221;</p><p>Mechanismen der Gleichschaltung von Staatsinteressen und Kulturproduktion, bei der Filme und B&#252;cher kontrolliert und zensiert werden, sind u.a. aus der Nazi-Herrschaft bekannt.</p><p>Trotzdem h&#228;lt die Leitung der Gedenkst&#228;tte Buchenwald es f&#252;r angebracht, Wolfram Weimer bei der Gedenkveranstaltung am 12. April reden zu lassen. Er wird bei einer Veranstaltung, die an den deutschen Faschismus erinnern soll sprechen, w&#228;hrend er gegenw&#228;rtig faschistische Tendenzen vorantreibt.</p><p>Indem Weimer als Staatsbeamten von der Gedenkst&#228;tte eine B&#252;he geboten wird, stellt die deutsche Erinnerungspolitik blo&#223;, was sie eigentlich ist: ein nationales Projekt zur Machterhaltung. Eine Symbolpolitik, bei der J&#252;dinnen und Juden zu politischen Objekten gemacht werden und sich entweder als Marionetten deutscher Interessen verhalten d&#252;rfen, oder ausgegrenzt werden.</p><p>Die Konsequenzen tragen unsere Geschwister in Pal&#228;stina, Libanon, Iran, Deutschland, die mithilfe dieser Erinnerungspolitik rassistisch verfolgt, abgeschoben, vertrieben und get&#246;tet werden.</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://jdischestimme.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Subscribe&quot;,&quot;language&quot;:&quot;en&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Thanks for reading! 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