<script data-pm-proxy="intercept"></script><?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:googleplay="http://www.google.com/schemas/play-podcasts/1.0"><channel><title><![CDATA[Politikbildung]]></title><description><![CDATA[Politikbildung]]></description><link>https://politikbildung.substack.com</link><image><url>https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!7EGl!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fba7900b4-7c83-444b-b7f5-8a567c73c350_640x640.png</url><title>Politikbildung</title><link>https://politikbildung.substack.com</link></image><generator>Substack</generator><lastBuildDate>Wed, 02 Sep 2026 08:54:39 GMT</lastBuildDate><atom:link href="/__u/politikbildung.substack.com/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><copyright><![CDATA[Politikbildung]]></copyright><language><![CDATA[de]]></language><webMaster><![CDATA[politikbildung@substack.com]]></webMaster><itunes:owner><itunes:email><![CDATA[politikbildung@substack.com]]></itunes:email><itunes:name><![CDATA[Politikbildung]]></itunes:name></itunes:owner><itunes:author><![CDATA[Politikbildung]]></itunes:author><googleplay:owner><![CDATA[politikbildung@substack.com]]></googleplay:owner><googleplay:email><![CDATA[politikbildung@substack.com]]></googleplay:email><googleplay:author><![CDATA[Politikbildung]]></googleplay:author><itunes:block><![CDATA[Yes]]></itunes:block><item><title><![CDATA[Links und Rechts]]></title><description><![CDATA[Progressiv gegen Konservativ. Der ewige Kampf]]></description><link>https://politikbildung.substack.com/p/was-ist-rechtsextremismus-wirklich</link><guid isPermaLink="false">https://politikbildung.substack.com/p/was-ist-rechtsextremismus-wirklich</guid><dc:creator><![CDATA[Politikbildung]]></dc:creator><pubDate>Sun, 17 Dec 2023 01:10:08 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!7EGl!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fba7900b4-7c83-444b-b7f5-8a567c73c350_640x640.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>[Substack Audioversion empfohlen]</strong></em></p><p>Politik l&#228;sst sich in zahlreiche Str&#246;mungen einordnen. Es gibt die Liberalen, bis hin zu den Libert&#228;ren, es gibt die Sozialen, bis hin zu den Sozialisten und sogar Kommunisten. Zudem lassen sich diese weiter klassifizieren in Nationalisten, Ultra-Nationalisten, Internationalisten und auch Globalisten. Auch k&#246;nnen diese Str&#246;mungen dann noch weiter untergeordnet werden in Autorit&#228;re und Freiheitliche, bzw. Autokraten und Demokraten, bis hin zu Totalit&#228;ren und Anarchisten. Das f&#252;hrt inklusive all der endlosen Graut&#246;ne innerhalb jedes einzelnen dieser Begriffe zu einem gro&#223;en Spektrum an politischen Weltanschauungen, die jede f&#252;r sich eine eigene Perspektive auf ein spezifisches politisches Thema hat.</p><p>Wer mehr &#252;ber die Bedeutung dieser politischen Begriffe erfahren m&#246;chte, kann auf diesen Artikel zugreifen: </p><div class="embedded-post-wrap" data-attrs="{&quot;id&quot;:209073119,&quot;url&quot;:&quot;https://manuel501930.substack.com/p/politische-dimensionen-auf-zwei-linien&quot;,&quot;publication_id&quot;:5593934,&quot;embedding_publication_id&quot;:1503667,&quot;publication_name&quot;:&quot;Manuel - Politikbildung&quot;,&quot;publication_logo_url&quot;:&quot;https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!0oln!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F8a81c377-94e8-44b3-bad7-e9977c167325_640x640.png&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Politische Dimensionen auf zwei Linien erkl&#228;rt&quot;,&quot;truncated_body_text&quot;:&quot;Vom Anarchismus bis hin zum Kommunismus und vom Globalismus bis hin zum Lokalismus. 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Zusammen zeigen beide Achsen eine Karte unterschiedlicher Weltanschauungen&#8230;</div><div class="embedded-post-cta-wrapper"><span class="embedded-post-cta">Read more</span></div><div class="embedded-post-meta">a month ago &#183; Manuel - Politikbildung</div></a></div><p>Es gibt aber auch eine einfache Klassifizierung, die alle Parteien in nur zwei Gruppen einordnet, und das ist &#8220;Progressiv&#8221; und &#8220;Konservativ&#8221;. F&#252;r Einsteiger in die komplizierte und diverse Welt der Weltanschauungen ist es sinnvoll mit diesen beiden zu beginnen. </p><p>Wie die Namen bereits andeuten geht es dabei vereinfacht gesagt darum, welche Seite f&#252;r Fortschritt ist, also progressiv, ist und welche Partei die Tradition erhalten m&#246;chte, also konservativ ist. Das hei&#223;t die Progressiven wollen neue Experimente im Sinne eines propagierten Fortschrittes wagen, weil sie mit dem aktuellen Zustand unzufrieden sind, und die Konservativen wollen das bewahren, was ihrer Meinung nach traditionell gut funktioniert, sich also bew&#228;hrt hat. So sind aus dieser Natur der Sache heraus beide bei spezifischen Themen im konstanten Streit miteinander darum, was ver&#228;ndert werden soll, und was bewahrt werden soll.</p><p>Die Menschen erhalten bei diesem Streit dann die M&#246;glichkeit sich auf die Seite der konservativen oder der progressiven Meinung zu schlagen. Umfragen und Wahlen zeigen dann, wer aktuell mehr R&#252;ckhalt im Volk hat.</p><p>Diesen Meinungskampf gibt es, seit dem es Menschen gibt und ein progressiver Erfolg war es historisch gesehen beispielsweise die staatliche Evolution von der Monarchie zur Demokratie und weiter zur parlamentarischen Demokratie und dann weiter zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung mit Gewaltenteilung. Dies sind progressive Stufen der Weiterentwicklung, denen damals Konservative entgegen standen, weil sie Gefahren darin sahen. Heutige Konservative haben diese nunmehr aber als wertvoll erkannt und wollen es behalten.</p><p>Das hei&#223;t aber nicht, dass alles Progressive immer gut ist. So waren beispielsweise der Kommunismus und der Nationalsozialismus etwas, das aus einer progressiven Bewegungen heraus entstanden war, als der Marxismus noch neu war und das Kaiserreich zerfallen war. Beide progressive Gruppen versuchten die Weimarer Republik mit einem v&#246;llig neuen Gesellschaftssystem zu ersetzen. Auch der progressive Versuch der Gr&#252;nen Partei in der Bundesrepublik eine radikale Energiewende herbeizuf&#252;hren, scheiterte krachend.</p><p>Es gibt viele Beispiele die zeigen, dass ein progressiver Zeitgeist sowohl gut, als auch schlecht sein kann und der endlose Meinungskampf zwischen Progressiven und Konservativen, genauso wie These und Antithese zur Synthese f&#252;hren, damit stets gerechtfertigt ist.</p><p>Will man Progressive und Konservative bewerten, darf man nicht &#252;bersehen, dass die modernen Progressiven und Konservativen des 21. Jahrhunderts nicht die Gleichen sind, wie die Progressiven und Konservativen des 20. Jahrhunderts. Beide Weltanschauungen unterliegen dem aktuellen Zeitgeist. Im 21. Jahrhundert sind die Fragen des 20. Jahrhunderts wie beispielsweise Kommunismus, Faschismus und Monarchie weitgehend abgehakt und es kommen neue Fragen auf. Diese Fragen sind insbesondere aufgrund von technologischen Ver&#228;nderungen, welche zu sozio&#246;konomischen Ver&#228;nderungen f&#252;hren im konstanten Wandel. Eine Agrarnation braucht eine andere Politik als eine Industrienation. Eine Nation aus der Industrialisierung braucht eine andere Politik als eine Nation der Digitalisierung und Automatisierung. Die neuen Forderungen werden dann wieder von den Progressiven voran getrieben, w&#228;hrend die Konservativen sie kritisch sehen und das Volk entscheiden muss, wem geglaubt wird.</p><p>Ein gro&#223;er Richtwert f&#252;r politischen Wandel ist die Entwicklung der Technologie. Das erste Solar-Elektroauto ist beispielsweise auf dem Markt und die Elektroauto Revolution wird trotz aller Kritik an Elektroautos kommen. Nur ist aber die Zeit noch nicht reif daf&#252;r, denn dieses wunderbare Auto kostet 40.000 Euro. Darum bleibt das Verbrenner-Verbot der Progressiven nach wie vor eine destruktive Idee und die Konservativen behalten mit ihrer Kritik bei diesem Thema noch f&#252;r eine Weile Recht gegen&#252;ber den Progressiven, welche versuchen etwas politisch zu erzwingen obwohl die Technologie noch nicht reif ist.</p><p>Neben den zeitlichen Differenzen welche zu unterschiedlichen Bewertungen von Progressiv und Konservativ f&#252;hren, gibt es auch regionale Differenzen, weil die verschiedenen Nationen der Welt eine unterschiedliche Kultur, oder auch einen unterschiedlichen Entwicklungsstand haben. Progressive sowie Konservative in Gro&#223;britannien und Progressive sowie Konservative im Iran unterscheiden sich beispielsweise enorm.<span>Nationen erleben einen endlosen Meinungskampf zwischen 'Progressiven' und 'Konservativen'. W&#228;hrend in westlichen Nationen die Progressiven allerhand links-woken kulturellen Schaden verursachen und die Konservativen versuchen diese zu stoppen, gibt es Nationen die dringend einen Erfolg der Progressiven brauchen, diese aber von den Konservativen aufgehalten werden. Der Iran ist eine solche Nation, in der eine progressive Demokratiebewegung und ein Ende der Tradition des religi&#246;sen Totalitarismus und kulturellen Autoritarismus dringend notwendig ist. Progressive im Westen repr&#228;sentieren oftmals hingegen keine Demokratiebewegung mehr, sondern eher den Versuch sozialistischere Strukturen zu forcieren. Dies erkl&#228;rt der Artikel &#252;ber den modernen Marxismus genauer. Dieses Beispiel veranschaulicht, wie die Bewertung von Progressiven als konstruktiv oder destruktiv relativ zum kulturellen Entwicklungsstand einer Nation sein kann.</span></p><p>Der bekannteste Begriff f&#252;r die Politik der modernen Progressiven in Deutschland ist &#8220;Woke&#8221;. Der moderne progressive Zeitgeist, der h&#228;ufig auch als Woke bezeichnet wird, definiert sich durch zahlreiche sozio&#246;kokomische Experimente, deren Umsetzung bereits voran schreiten. Dies &#228;u&#223;ert sich in Multikulturalisierung und Inklusion. Moderne Progressive sind zudem beispielsweise f&#252;r mehr EU-Zentralisierung, WHO/WEF/IMF Globalismus, einen radikalen Klimaschutz und unbegrenzte Masseneinwanderung. Konservative sehen in diesen woken Punkten eine Gefahr f&#252;r die freiheitliche Gesellschaft und k&#228;mpfen dagegen an. Sie wollen die nationale Souver&#228;nit&#228;t erhalten, die Grenzen sch&#252;tzen, die Familie f&#246;rdern, die Wirtschaft vor einer radikalen Energiewende bewahren und an Traditionen festhalten.</p><p>Das Thema &#8216;Europ&#228;ische Union' ist hervorragend um den Konflikt zwischen Progressiven und Konservativen zu verdeutlichen. Die Idee einer europ&#228;ischen Handelsunion war einmal eine progressive Idee, die inzwischen weitgehend auch von Konservativen als gut befunden wird. Die n&#228;chste Stufe des Meinungskampfes ist aber, herauszufinden ob die progressive Transformation der europ&#228;ischen Handelsunion in die Vereinigten Staaten von Europa etwas Gutes ist oder etwas Schlechtes.</p><p>So streiten beide Seiten darum, wie viel Fortschritt und wie viel Bewahrung das richtige Ma&#223; stellen und wann die Zeit reif, noch nicht reif genug, oder nie reif genug sein wird, um Fortschritt zu wagen. So lange Progressiv und Konservativ im fairen Wettbewerb ist, Progressive das bestehende kritisieren k&#246;nnen, neue Ideen pr&#228;sentieren k&#246;nnen und Konservative das Neue frei kritisieren k&#246;nnen, ist eine Gesellschaft in einem behutsamen Fortschritt, der Stillstand und gef&#228;hrliche Experimente verhindert.</p><p></p><div class="embedded-publication-wrap" data-attrs="{&quot;id&quot;:5593934,&quot;embedding_publication_id&quot;:1503667,&quot;name&quot;:&quot;Manuel - Politikbildung&quot;,&quot;logo_url&quot;:&quot;https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!0oln!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F8a81c377-94e8-44b3-bad7-e9977c167325_640x640.png&quot;,&quot;base_url&quot;:&quot;https://manuel501930.substack.com&quot;,&quot;hero_text&quot;:&quot;Manuel - Substack. 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So kann man in der unterschiedlichen Antwort auf diese Frage sehr unterschiedlich regierte Nationen in der Welt feststellen. Ob eine Nation autokratisch oder demokratisch regiert wird, kann dar&#252;ber entscheiden, wie diese Frage innerhalb einer Regierung oder eines Volkes beantwortet wird. Hat das Volk dem Staat zu dienen, weil dieser die Gemeinschaft repr&#228;sentiert, oder hat der Staat dem Volk zu dienen, weil das Volk die Gemeinschaft repr&#228;sentiert. Diese zwei unterschiedlichen Ansichten entscheiden dar&#252;ber, ob ein Staat autorit&#228;r oder liberal gef&#252;hrt wird.</p><p>Darum muss man darauf achten, welche Einstellung der B&#252;rger zu seinem Staat hat. Sieht er sich als Untertan der Herrschenden, oder sieht es sich als Souver&#228;n, dem der Staat zu dienen hat, weil er ja diesen schlie&#223;lich als Steuerzahler finanziert. Es geht also um die Frage ob ein Volk eine demokratische Kultur oder eine unterw&#252;rfige hat, wobei letztere es ist, welche die Autokratie st&#228;rkt.</p><p>In einer realen Demokratie ist der B&#252;rger kein Untertan, sondern von Natur heraus frei, diese Freiheit muss ihm von niemanden gegeben werden und er ist bereit sie zu verteidigen. Die Sicherung dieser Freiheit und somit der Schutz des Volkes vor autorit&#228;ren Kr&#228;ften, in Form von B&#252;rgerrechten, wie Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit und Pressefreiheit verlangt der demokratische B&#252;rger vom Staat. Auf dieser Grundlage kann eine demokratische Nation existieren, die von ihren B&#252;rgern geliebt wird. </p><p>Autokratische Staaten k&#246;nnen dann existieren, wenn die B&#252;rger den Staat f&#252;r ihren Meister halten, der das Volk repr&#228;sentiert und somit alle Macht zugestanden werden sollte. In solchen Nationen gilt der Staat alles und das Individuum nichts. Weil der Staat das Volk repr&#228;sentiert, muss sich darum das Individuum dem Willen des Staates beugen und neigt nur im Extremfall dazu rebellisch zu werden. Solche B&#252;rger, die dem Staat gegen&#252;ber unterw&#252;rfig sind, es vermeiden dagegen zu protestieren, wenn ihnen Freiheit genommen wird, verleiten den Staat dazu dieses passive Verhalten weiter auszunutzen, bis der Staat irgendwann so viel Kontrolle &#252;ber das Volk hat, dass dieser in seinen Entscheidungen kaum Widerstand f&#252;rchten muss, auch wenn er drakonisch oder tyrannisch regiert. Ein Staat wird stets versuchen sich in diese Richtung heranzutasten, um festzustellen, ob er Widerstand vom Volk erf&#228;hrt oder damit durchkommt.</p><p>Soll vermieden werden, dass der Staat autorit&#228;rer wird, dann muss der demokratische B&#252;rger sich bewusst sein, dass aus seiner Natur heraus ein jeder Staat stets versuchen wird Schritt f&#252;r Schritt mehr Macht &#252;ber das Volk zu bekommen. Darum ist es wichtig, dass die Tendenz des Staates nach immer mehr Macht zu greifen gekontert wird durch wachsame und aktive B&#252;rger. Wird diese Tendenz ignoriert, geht die Demokratie langsam aber sicher und dann schlie&#223;lich ganz pl&#246;tzlich verloren. &#196;hnlich wie der ber&#252;hmte Frosch im Wasser, der nicht merkt, dass das Wasser immer w&#228;rmer wird, bis es dann zu sp&#228;t ist. Stellt der B&#252;rger die Sicherheit und Bequemlichkeit &#252;ber die Freiheit, wird er sich fr&#252;her oder sp&#228;ter im kochenden Wasser wieder finden. Darum ist eine demokratische Kultur im Volk wichtig, die daf&#252;r sorgt dass dieses stets wachsam bleibt um den Staat daran zu hindern B&#252;rgerrechte zu schw&#228;chen.</p><p>Darum muss man sich fragen, woher eine unterw&#252;rfige Kultur kommt, und wie sie demokratisiert werden kann. Der Unterschied der Betrachtung der Aufgabe des Staates zwischen demokratischen und untert&#228;nigen B&#252;rgern liegt in der Betrachtung des Volkes. F&#252;r Demokraten ist das Volk keine Maschine, die einen zentralen Schaltmechanismus in Form eines Staates ben&#246;tigt, um zu funktionieren, sondern ein Organismus der aus sich selbst heraus funktioniert und anpassungsf&#228;hig ist. Unterst&#252;tzer eines starken Staates glauben jedoch, wenn auch h&#228;ufig unterbewusst, an die Theorie der Maschine, die notwendig ist, damit eine Gesellschaft nicht im Chaos versinkt und folglich, dass der Staat das Volk kontrollieren muss, um die Zahnr&#228;der der Gesellschaft in Ordnung zu erhalten. Betrachtet man das Volk aber als lebendigen Organismus, dann erkennt man, dass es nicht Aufgabe des Staates ist sich in das Leben der B&#252;rger einzumischen, sondern dass dieser nur die Rahmenbedingungen f&#252;r eine zivilisierte Gesellschaft stellen muss und die Freiheit der B&#252;rger die h&#246;chste Priorit&#228;t hat, damit der Organismus, welcher das Volk ist, sich entfalten kann. Diese Denkweise l&#228;sst sich auch auf die Wirtschaft &#252;bertragen, in der Liberalisten dem Markt seine Freiheit zur Entfaltung geben wollen, w&#228;hrend Sozialisten nach mehr staatlicher Ordnung fordern.</p><p>Ein gutes Beispiel daf&#252;r wie Bequemlichkeit in den Autoritarismus f&#252;hren kann ist das Bargeld. W&#228;hrend es einfacher, schneller und bequemer ist bargeldlos zu bezahlen, birgt eine bargeldlose Gesellschaft gro&#223;e Gefahren f&#252;r die Demokratie. Der Staat bekommt die M&#246;glichkeit das Geld selbst, welches &#252;berlebensnotwendig ist, zu kontrollieren und zu &#252;berwachen. Wenn der Staat diese Macht hat, dauert es nicht lange bis dieser diese Macht einsetzt, um unter Vorwand guter Motive die Regierungskritiker zu unterdr&#252;cken. Sind B&#252;rger sich dieser Gefahr nicht bewusst, sondern sehen nur die Bequemlichkeit eines bargeldlosen Zahlungsverkehrs, dann beg&#252;nstigen sie den Staat beim Ausbau seiner Macht &#252;ber die B&#252;rger. Selbst wenn die Einf&#252;hrung einer bargeldlosen Gesellschaft zu Beginn nur das Gute und Wohl im Sinne h&#228;tte, w&#228;re es naiv darauf zu vertrauen dass dies auch so bleibt.</p><p>Staatliche Gier nach Macht und Naivit&#228;t der B&#252;rger sind also Faktoren, der stets zu bedenken sind. Ein Staat der nicht regelm&#228;&#223;ig vom Volk in die Schranken gewiesen wird, wird schrittweise immer mehr Macht ergreifen und vom Sch&#252;tzer der Freiheit zum Unterdr&#252;cker mutieren. Das Verh&#228;ltnis zwischen Volk und Staat ist ein konstantes Dr&#252;cken und Gegendr&#252;cken. Wie stark ein Staat bereits mutieren konnte l&#228;sst sich an der Zahl der Steuern und Verbote bemessen, welche dieser durchsetzen konnte sowie der Gr&#246;&#223;e des Beamtenapparates. Lebt das halbe Volk vom Sold, l&#228;uft etwas falsch in der Nation, denn dann sind zu viele B&#252;rger bereits abh&#228;ngig vom Staat und eine Rebellion gegen Autoritarismus wird unwahrscheinlicher. </p><p>Ein Staat der sich zur Aufgabe macht die B&#252;rgerrechte zu sch&#252;tzen, Unternehmerische Monopole zu verhindern, die Infrastruktur des Landes zu pflegen, die Staatsgrenzen zu sch&#252;tzen, Armut zu vermeiden und die Jugend auszubilden ist ein Staat der zwar Steuern erheben muss um existieren zu k&#246;nnen, dessen Steuern aber im Bereich des akzeptabeln bleiben k&#246;nnen. Wird ein Staat aber zu &#252;bergriffig, stellt das Volk schnell fest, dass es Steuern in vielen privaten Bereichen des Lebens bezahlen muss und immer mehr Verbote auferlegt bekommt. </p><p>Dieser &#220;bergriffigkeit entsteht meisten, wenn ein Staat ideologischer wird. Das bedeutet wenn der Staat nicht nur die Sicherung von Wohlstand und Freiheit des Volkes im Sinn hat, sondern stark durch Weltanschauungen beeinflusst wird. Solche Ideologien k&#246;nnen sehr verschieden sein. Beispiele f&#252;r ideologische Staaten finden sich nicht nur im Marxismus, Faschismus, Imperialismus, Ethno-Nationalismus oder Kapitalismus, sondern auch wenn es um Fragen wie Klimawandel, Moralismus, Multikulturalit&#228;t, Zentralismus, Internationalismus, Globalismus oder Identit&#228;tspolitik geht. Ein Staat der ideologischer wird, ist ein Staat der f&#252;r das Volk problematischer wird, denn dieser Staat versucht seine Beh&#246;rden dazu zu nutzen diese Ideologien durchzusetzen und Gegenwehr zu unterdr&#252;cken. Ein ideologischer Staat pr&#228;sentiert sich als L&#246;sung f&#252;r Probleme, oder die er f&#252;r solche h&#228;lt. Dadurch gibt sich der Staat selbst eine &#252;berh&#246;hte Wichtigkeit, mit der er seinen Autoritarismus rechtfertigt.</p><p>Wer die Freiheit der B&#252;rger eines Volkes im Sinn hat, der muss als Ziel stets haben den Staat so klein wie sinnvoll zu halten, so lange er nicht zu klein wird und der Mafia oder anderen gewaltbereiten Gruppen die Gewalthoheit &#252;berl&#228;sst. Auch ist ein Sozialstaat wichtig, der B&#252;rger vor Armut bewahrt und verhindert, dass wenige zu viel Kapital bei sich ansammeln. Zu starke Reichtumsungleichheit muss durch den Staat verhindert werden um den sozialen Frieden zu bewahren. Auch ist der Schutz der Staatsgrenzen zwingend f&#252;r das Wohl des Volkes Voraussetzung weil der Staat verhindern muss, dass das angesammelte Volksverm&#246;gen zu stark von au&#223;en beansprucht wird. Der Staat muss zudem die Grundvoraussetzungen schaffen, welche die B&#252;rger zu einem Kinderwunsch ermutigen der eine &#220;beralterung der Gesellschaft vermeidet und Unternehmen daran hindern die Umwelt zu verschmutzen. Schafft ein Volk es den Staat auf die wesentlichen Aufgaben zu beschr&#228;nken, reduziert sich die Gefahr dass dieser ideologisch und dann autorit&#228;r wird.</p><p>Das ultimative Ziel eines Volkes in Beziehung zu seinem Staat ist nicht die Demokratie selbst, sondern die Freiheit. Die reale Demokratie kann jedoch eher ein Garant f&#252;r die Freiheit sein, als die Oligarchie oder die Diktatur, denn der Demos, also das Volk, sollte demokratisch interessiert daran sein seine Freiheit zu bewahren, w&#228;hrend die Eliten oder ein Diktator ein gegenteiliges Interesse haben. Eine Diktatur der Freiheit, also eine Diktatur, welche die B&#252;rgerrechte garantiert, kann zwar nicht komplett ausgeschlossen werden, ist bisher jedoch nicht in Erscheinung getreten. Das was dieser am nahesten kommt ist die 'Constitutional Republic' der USA in der das Machtzentrum in Washington stark durch die USA Verfassung in die Schranken verwiesen wird, welche die B&#252;rgerrechte wie Redefreiheit oder Pressefreiheit garantiert. Eine absolute Garantie bringt diese jedoch nicht und der Staat versucht diese B&#252;rgerrechte regelm&#228;&#223;ig in kleinen Schritten zu untergraben. So genannte 'First Amendment Auditor' machen dies immer wieder deutlich. So muss ein Volk stets um seine Freiheit k&#228;mpfen, denn wenn es diesen Kampf verschl&#228;ft, dann wacht es schnell in einem autorit&#228;ren System auf, das nur mit viel Leid wieder entmachtet werden kann. Ein Staat der sein Volk respektiert, der respektiert auch die individuellen Freiheiten des B&#252;rgers und schr&#228;nkt diese nur durch Verbote ein, wenn es keine besser L&#246;sung f&#252;r ein Problem gibt, welches unbedingt vermieden werden muss. Das 'Gesetz' muss darum zum letzten Mittel werden und vorher versucht werden eine L&#246;sung zu finden, die Verbote vermeidet.</p><p><strong>Das Polizeiwesen</strong></p><p>Es gibt zwei Arten von Nationen. Eine in der das Volk dem Staat dient und eine in welcher der Staat dem Volk dient. In welcher der beiden Varianten einer Nation ein Mensch lebt, erf&#228;hrt dieser in seinen B&#252;rgerrechten. Insbesondere wird dies im Umgang der Polizei mit den B&#252;rgern hervorgehoben. Ist der Polizist Helfer des B&#252;rgers, weil dieser seinen Sold bezahlt, oder ist der Polizist Unterwerfer des B&#252;rgers und wird vom B&#252;rger nicht als Helfer, sondern als Autorit&#228;tsperson betrachtet. Welche Rolle ein Polizist im Umgang mit dem gesetzestreuen B&#252;rger hat, ist ma&#223;geblich aussagekr&#228;ftig dar&#252;ber, in welcher Staatsform man sich befindet. Im Autoritarismus ist n&#228;mlich Polizeiwillk&#252;r die Normalit&#228;t.</p><div class="native-video-embed" data-component-name="VideoPlaceholder" data-attrs="{&quot;mediaUploadId&quot;:&quot;e7778784-5926-429b-b370-62fd30c3f082&quot;,&quot;duration&quot;:null}"></div><p>Ein B&#252;rger der sich beispielsweise von einem Polizisten am demonstrieren hindern l&#228;sst, obwohl er eine offizielle Genehmigung daf&#252;r hat, die belegt, dass diese Demonstration legal ist, ist ein unterw&#252;rfiger B&#252;rger, welcher der Polizei Autorit&#228;t gew&#228;hrt die sie nicht hat und so den Missbrauch erm&#246;glicht. Auch wenn es in der Situation oftmals kl&#252;ger ist dem Befehl des Polizisten folge zu leisten, sollte dies nicht ohne Folge f&#252;r den autorit&#228;ren Beamten sein. Eine Feststellung der Dienstnummer und eine offizielle Beschwerde sind dabei das mindeste, das folgen sollte.</p><div class="native-video-embed" data-component-name="VideoPlaceholder" data-attrs="{&quot;mediaUploadId&quot;:&quot;20a526ea-c04c-4b66-b1de-2be0a704c4c9&quot;,&quot;duration&quot;:null}"></div><p>Ein Beispiel: In Deutschland gibt es den '&#214;ffentlicher Raum' und das 'Beschr&#228;nkte Gebiet' sowie 'Sperrgebiet' welches Staatsgel&#228;nde ist, das vom &#214;ffentlichen Raum durch Absperrung oder Kennzeichnung klar getrennt ist. Im &#214;ffentlichen Raum gilt die Pressefreiheit und wenn ein Polizist den &#246;ffentlichen Raum als "Privatgel&#228;nde" bezeichnet ist es falsch und besorgniserregend. </p><p>Ein Polizist hat nicht die Macht einfach ein Gebiet als "Privatgel&#228;nde" zu deklarieren. Entweder ist eine eindeutige offizielle Kennzeichnung vorhanden, dass es ein beschr&#228;nktes Gebiet ist, oder es gilt Pressefreiheit. Das Gesetz besagt eindeutig dass ein Polizist nicht willk&#252;rlich die Pressefreiheit einschr&#228;nken kann, sondern klar nachvollziehbare Gr&#252;nde artikulieren muss, warum ein Reporter die &#246;ffentliche Ordnung gest&#246;rt hat. </p><p>Die Bezeichnung "Ordnungsh&#252;ter" f&#252;r Polizisten ist falsch. Es ist nicht die Aufgabe von Polizisten das zu erzwingen, was sie als ordentlich erachten. Polizisten sind keine Ordnungsh&#252;ter, sondern Gesetzesh&#252;ter und ihre Aufgabe ist es B&#252;rger, welche das Gesetz brechen festzunehmen und der Judikative vorzusetzen. Wenn sich Polizisten zu Ordnungsh&#252;tern aufspielen, neigen sie oftmals dazu sich autorit&#228;r und tyrannisch zu benehmen, was sich in gr&#246;&#223;ere Einschr&#228;nkung von Versammlungsfreiheit, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Bewegungsfreiheit steigern kann, denn Macht korrumpiert.</p><p>Erst wenn vom B&#252;rger das Gesetz gebrochen wurde, darf der Polizist Autorit&#228;t &#252;ber den B&#252;rger erhalten. Der Polizist als Beamter des Staates ist somit Diener des Volkes und sch&#252;tzt die Freiheit und Souver&#228;nit&#228;t der B&#252;rger. Eine freiheitlich-demokratische Verfassung ist es, die dem Polizisten seine Pflichten gibt und keine Staatsfunktion&#228;re. Das Polizeiwesen muss darum im Sinne der Gewaltenteilung der Verfassung unterstehen und nicht den Politikern. F&#252;r Polizisten sind alle vollj&#228;hrigen B&#252;rger vor dem Gesetz gleich. Polizisten k&#246;nnen in einem demokratischen Staat freien B&#252;rgern keine willk&#252;rlichen Befehle erteilen, Freiheiten nehmen oder Handlungen vorschreiben, sofern diese nicht gesetzlich legitimiert sind. </p><p>Wo ein respektvoller Umgang mit der Polizei wichtig f&#252;r eine friedvolle Gesellschaft ist, herrscht in Deutschland eine zu gro&#223;e Unterw&#252;rfigkeit gegen&#252;ber der Polizei, was dazu f&#252;hrt, dass diese glaubt B&#252;rger Befehle geben zu k&#246;nnen, obwohl keine gesetzliche Grundlage existiert. Die Deutschen m&#252;ssen lernen, dass Polizisten nur Macht &#252;ber den B&#252;rger haben, wenn dieser das Gesetz bricht. Bleibt der B&#252;rger gesetzestreu, muss er sich von keinem Polizisten herumschupsen lassen. </p><div class="native-video-embed" data-component-name="VideoPlaceholder" data-attrs="{&quot;mediaUploadId&quot;:&quot;4a1458e7-2619-451e-8660-84775e31eb12&quot;,&quot;duration&quot;:null}"></div><p>Weil es aber immer tyrannische Polizisten geben wird, m&#252;ssen die B&#252;rger ebenfalls lernen zu verhindern, dass diese Tyrannen mit ihren Machenschaften ohne Konsequenzen davon kommen. Die B&#252;rger haben ein Recht dazu die Idenit&#228;t des Tyrannen zu erfahren und formal bei der Polizeistelle Beschwerde gegen den Polizisten einzureichen. Sammeln sich die Beschwerden, so wird der Polizist sehr wahscheinlich damit anfangen respektvoller gegen&#252;ber den B&#252;rgern zu sein. Nur eine Polizei ohne Willk&#252;r kann eine Polizei der Demokratie sein. </p><p>Ein Polizist der glaubt dass sein Beruf ihm Macht gibt und der diese Macht genie&#223;t, der meint auch er k&#246;nne den B&#252;rgern willk&#252;rlich Befehle erteilen, die gar nicht im Rahmen seines Machtbereiches liegen. Dieser weit verbreiteten Spezies von tyrannischen Polizisten muss durch den B&#252;rger sofort Einhalt geboten werden. Dem Polizisten ist unbedingt und sofortig klar zu machen, dass er nicht &#252;ber dem B&#252;rger steht, sondern beide gleichwertig sind. Der Polizist kann den B&#252;rger nur in seiner Freiheit einschr&#228;nken, wenn er einen legitimen, begr&#252;ndeten Verdacht hat, dass ein Straftatsbestand aus dem Strafgesetzbuch vorliegt oder im Falle einer Ordnungswidrigkeit kurzzeitig zur Feststellung der Identit&#228;t. Wer bereitwillig als so genannter "Stiefellecker" den Anweisungen eines Polizisten folgt, ohne diese kritisch zu hinterfragen und abzuw&#228;gen, ob diese wirklich der Ordnung, oder nur dem Machtgenuss des Polizisten dienen, der schadet der Demokratie, denn er verleitet den Polizisten dazu seine Macht zu missbrauchen.</p><p>So sehr auch die Regierenden stets das Wort "Demokratie" preisen, die Machthaber werden den Artikel 5 GG der Meinungsfreiheit trotzdem immer hassen. Dieser Artikel ist n&#228;mlich gegen den Staat gerichtet, um diesen daran zu hindern Regierungskritik zu unterdr&#252;cken, was ein jeder Staat in irgendeiner Form stets anstrebt, so sehr seine Vertreter auch stets das Gegenteil behaupten. Es obliegt also beim Volk stets wachsam zu sein und die zahlreichen Strategien des Staates um den Artikel 5 GG zu umgehen, zu durchschauen. Schl&#228;ft das Volk und es gelingt dem Staat den Artikel 5 GG durch geschickte Methoden unwirksam zu machen, dann ist die Demokratie verloren.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!S5MT!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F59ca9ea5-cdfb-4b0a-960b-e1931952a8c5_1080x863.jpeg" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!S5MT!, /__u/politikbildung.substack.com/w_424, /__u/politikbildung.substack.com/c_limit, /__u/politikbildung.substack.com/f_webp, /__u/politikbildung.substack.com/q_auto:good, /__u/politikbildung.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F59ca9ea5-cdfb-4b0a-960b-e1931952a8c5_1080x863.jpeg 424w, 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weniger Staat, also mehr Freiheit f&#252;r die B&#252;rger zu verstehen, muss man die Weltanschauungen der Freiheitlichen und der Autorit&#228;ren nachvollziehen k&#246;nnen. Zudem ist es wichtig zu erkennen, dass beide stets im Gegensatz zueinander stehen, was man sich wie einen Regler vorstellen kann den man nach links und rechts verschiebt. Steigt der Staatseinfluss, dann steigt die Zahl der Gesetze, steigt die Zahl der Gesetze, dann reduziert sich die Freiheit.</p><p>Aus menschlicher Perspektive sind pro-autorit&#228;r denkende Menschen eher dem Kollektiv als dem Individuum zugewand. Das hei&#223;t sie akzeptieren es individuelle Freiheiten im Sinne des Kollektivs aufzugeben. &#8216;Soziale Gerechtigkeit&#8217;, &#8216;Soziale Marktwirtschaft&#8217; und &#8216;Sozialismus&#8217; sind oftmals die ersten Schlagw&#246;rter, die einem unter dem Begriff einfallen. Diese erfordern einen Eingriff des Staates in die Freiheit des Marktes unter der Annahme, dass dies Ungerechtigkeit beseitigt, welche die Freiheit des Marktes verursacht. Wer sich Sozial verh&#228;lt, der denkt eher aus der Perspektive der Gemeinschaft entgegen dem Interesse des Individuums. Sozial denkende Menschen fordern oft mehr Eingriff durch den Staat in die Wirtschaft und das Leben der B&#252;rger, weil sie wollen, dass der Staat die Geschicke lenkt. Die Steigerungen von Sozial sind der Sozialismus und im Extrem der Kommunismus. Alle beruhen auf dem Kollektiv-Gedanken.</p><p>Im direkten Gegensatz zum sozialen Gedanken, der das Kollektiv betrachtet, steht der liberale Gedanke, der das Individuum betrachtet. Bei der liberalen Weltanschauung geht es um die Freiheit des B&#252;rgers als Individuum, sowohl im wirtschaftlichen als auch im gesellschaftlichen Kontext. Es bedeutet weniger Eingriff des Staates auf die Wirtschaft und das Leben der B&#252;rger. Mehr B&#252;rgerrechte. Der Mensch wird als souver&#228;n betrachtet und seine individuelle Souver&#228;ntit&#228;t steht &#252;ber eventuellen kollektiven Interessen. Liberal denkende Menschen stellen individuelle Freiheit &#252;ber das Kollektiv und halten diese f&#252;r das h&#246;chste Gut, w&#228;hrend sie Kollektivismus f&#252;r etwas halten, das in sozialistischer und autorit&#228;rer Unterdr&#252;ckung m&#252;ndet.</p><p>Beide Perspektiven haben ihre Argumente f&#252;r sich und legitime Kritikpunkte gegen&#252;ber der anderen Seite. Erkennt man dies an, so ist die logische &#220;berlegung, wie man beide Gegens&#228;tze bestm&#246;glich verbinden kann, so dass sie ihre Vorteile erg&#228;nzen und ihre Nachteile ausgleichen.</p><p>Mehr &#252;ber Pressefreiheit:</p><div class="embedded-post-wrap" data-attrs="{&quot;id&quot;:176634729,&quot;url&quot;:&quot;https://manuel501930.substack.com/p/deutschlands-versteckte-zensur-wie&quot;,&quot;publication_id&quot;:5593934,&quot;embedding_publication_id&quot;:null,&quot;publication_name&quot;:&quot;Manuel - Politikbildung&quot;,&quot;publication_logo_url&quot;:&quot;https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!0oln!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F8a81c377-94e8-44b3-bad7-e9977c167325_640x640.png&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Deutschlands versteckte Zensur: Wie Hausrecht in &#246;ffentlichen Geb&#228;uden die demokratische Pressefreiheit aush&#246;hlt&quot;,&quot;truncated_body_text&quot;:&quot;Deutschland pr&#228;sentiert sich gern als liberale Demokratie mit einer starken, verfassungsm&#228;&#223;ig garantierten Pressefreiheit. Artikel 5 des Grundgesetzes sch&#252;tzt diese Freiheit &#8211; zumindest auf dem Papier. In der Praxis jedoch wird sie durch zahlreiche gesetzliche Einschr&#228;nkungen, b&#252;rokratische H&#252;rden und vor allem durch das Prinzip des Hausrechts stark bes&#8230;&quot;,&quot;date&quot;:&quot;2025-10-20T11:50:22.576Z&quot;,&quot;like_count&quot;:0,&quot;comment_count&quot;:0,&quot;bylines&quot;:[{&quot;id&quot;:363177948,&quot;name&quot;:&quot;Manuel - Politikbildung&quot;,&quot;handle&quot;:&quot;manuelpb&quot;,&quot;previous_name&quot;:&quot;Manuel&quot;,&quot;photo_url&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/4a0e28f9-27ab-4340-925c-6135bb86ba67_640x640.jpeg&quot;,&quot;bio&quot;:null,&quot;profile_set_up_at&quot;:&quot;2025-07-09T13:32:01.616Z&quot;,&quot;reader_installed_at&quot;:null,&quot;publicationUsers&quot;:[{&quot;id&quot;:5706040,&quot;user_id&quot;:363177948,&quot;publication_id&quot;:5593934,&quot;role&quot;:&quot;admin&quot;,&quot;public&quot;:true,&quot;is_primary&quot;:false,&quot;publication&quot;:{&quot;id&quot;:5593934,&quot;name&quot;:&quot;Manuel - Politikbildung&quot;,&quot;subdomain&quot;:&quot;manuel501930&quot;,&quot;custom_domain&quot;:null,&quot;custom_domain_optional&quot;:false,&quot;hero_text&quot;:&quot;Manuel - Substack. 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Artikel 5 des Grundgesetzes sch&#252;tzt diese Freiheit &#8211; zumindest auf dem Papier. In der Praxis jedoch wird sie durch zahlreiche gesetzliche Einschr&#228;nkungen, b&#252;rokratische H&#252;rden und vor allem durch das Prinzip des Hausrechts stark bes&#8230;</div><div class="embedded-post-cta-wrapper"><span class="embedded-post-cta">Read more</span></div><div class="embedded-post-meta">10 months ago &#183; Manuel - Politikbildung</div></a></div><p></p><p><strong>Der Parteienstaat</strong></p><div class="embedded-post-wrap" data-attrs="{&quot;id&quot;:175767034,&quot;url&quot;:&quot;https://manuel501930.substack.com/p/parteienstaat-oder-freie-kultur-bewegungen&quot;,&quot;publication_id&quot;:5593934,&quot;embedding_publication_id&quot;:null,&quot;publication_name&quot;:&quot;Manuel - Politikbildung&quot;,&quot;publication_logo_url&quot;:&quot;https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!0oln!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F8a81c377-94e8-44b3-bad7-e9977c167325_640x640.png&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Parteienstaat oder freie Kultur-Bewegungen&quot;,&quot;truncated_body_text&quot;:&quot;In Deutschland spielt das Parteiensystem eine zentrale Rolle im politischen und gesellschaftlichen Leben. 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Parteien sind fest in den Strukturen der Demokratie verankert, sie organisieren politische Willensbildung, stellen Kandidaten auf und pr&#228;gen die &#246;ffentliche Debatte ma&#223;geblich mit. Doch gerade diese starke Stellung der Parteien hat auch Nebenwirkung&#8230;</div><div class="embedded-post-cta-wrapper"><span class="embedded-post-cta">Read more</span></div><div class="embedded-post-meta">a year ago &#183; Manuel - Politikbildung</div></a></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Autoritarismus]]></title><description><![CDATA[Warum neigen viele Menschen dazu die Meinungsvielfalt unterdr&#252;cken zu wollen und was ist intellektuelle Befreiung]]></description><link>https://politikbildung.substack.com/p/der-voreingenommene-mensch</link><guid isPermaLink="false">https://politikbildung.substack.com/p/der-voreingenommene-mensch</guid><dc:creator><![CDATA[Politikbildung]]></dc:creator><pubDate>Fri, 04 Aug 2023 07:52:28 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/516a4263-011c-4c46-96f8-bef810e8559f_352x472.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Themenschwerpunkte</strong></p><ul><li><p>Agressionslosigkeit</p></li><li><p>Autoritarismus</p></li><li><p>Befreiung</p></li></ul><p><strong>Das Prinzip der Aggressionslosigkeit</strong></p><p>Es gibt viele Charakterst&#228;rken die ein Mensch in seinem Leben erlernen kann. Manche sind n&#252;tzlich und weitere sogar nicht nur von enormer Bedeutung f&#252;r das Individuum, sondern ebenso f&#252;r die gesamte Kultur einer Gesellschaft. Unter den vielen Charakterst&#228;rken ist neben dem kategorischen Imperativ die prinzipielle Aggressionslosigkeit die wichtigste aller Charakterst&#228;rken, wenn es um den zwischenmenschlichen Umgang geht. Sie &#252;bersteigt alles andere im Wert f&#252;r eine wahrhaftig zivilisierte Gesellschaft und muss ein Leitfaden f&#252;r das Leben eines Individuums sein so dass sie Teil der Volkskultur werden kann. Ist ein Volk bereit die prinzipielle Aggressionslosigkeit kulturell zu erlangen, so wird seine Zivilisation aufbl&#252;hen und die Menschen eine ungeahnte Steigerung der Lebensqualit&#228;t in vielen Lebensbereichen erfahren.</p><p>Leider jedoch neigen auch noch in der modernen Welt zu viele Menschen zu aggressiven Verhalten. Diese durch Emotionen wie Wut, Verzweiflung oder Gier hervorgebrachte Aggressivit&#228;t m&#252;ndet oft in Gewalt und setzt pausenlos neue Gewaltspiralen in Gang, welche wiederum die Quelle f&#252;r weitere Gewalt sind. Die Menschen haben solche Reflexe, wenn sie intellektuell nicht in der Lage dazu sind ihrer Emotionen zu kontrollieren, boshafte Charakterz&#252;ge besitzen, oder Aggression als Mittel zum Zweck f&#252;r legitim halten, wenn sich daf&#252;r Argumente finden und es opportun ist.</p><p>Aggression reproduziert sich durch Aggression selbst und kann aus diesem Grund nur erstickt werden, wenn die Menschen &#252;ber die negativen Folgen von Aggression lernen und dadurch motiviert dazu werden, ein Leben ohne Aggression zu f&#252;hren. Aggression an sich ist wie ein Virus, das sich in der Kultur einer Gesellschaft ausbreitet und selbst verst&#228;rkt und die Aggressionslosigkeit in einer Volkskultur f&#252;hrt in die Erstickung des Viruses.</p><p>Nur ein friedliches Volk ist ein zufriedenes Volk. Das Ma&#223; der Gewalt in einer Gesellschaft definiert ma&#223;geblich deren Lebensqualit&#228;t, denn in einer aggressiven Gesellschaft gibt es weniger zwischenmenschliches Vertrauen, mehr Argwohn, Hass, Angst, Feindseligkeit, Gewalt, Diebstahl, Sachbesch&#228;digung, Asozialit&#228;t und Frustration. Eine aggressive Gesellschaft ist stets unfreier als eine friedliche, denn der Staat wird versuchen die Gewalt zu unterdr&#252;cken und kann das nur durch Freiheitsenzug in vielen Formen und Facetten. Die Menschen werden gezwungen Freiheit f&#252;r Sicherheit einzutauschen.</p><p>Weil Aggression zumeist aus Konflikten entsteht und Konflikte unvermeidbar sind, muss der richtige Umgang mit Konflikten die L&#246;sung sein, um eine Gesellschaft mit weniger Aggression zu erreichen. Dieser richtige Umgang mit Konflikten ist nicht einfach zu erlernen und damit jemand die Motivation dazu bekommt, sich trotzdem die M&#252;he zu machen, muss er zun&#228;chst erkennen wie wertvoll es ist den richtigen Umgang mit Konflikten zu haben.</p><p>Das emotionale Verlangen nach Aggression und dem befriedigenden Gef&#252;hl dieser freien Lauf zu lassen, muss durch Selbstbeherrschung &#252;berwunden werden. Diese pers&#246;nliche Entwicklung erm&#246;glicht es diese Infantilit&#228;t zu &#252;berwinden.</p><p>Die Menschen sind dem Irrglauben unterlegen, dass ein Konflikt, beziehungsweise die Wut, Frust oder Verzweiflung, welche die Folge des Konfliktes ist, ihre Aggression rechtfertigt und m&#252;ssen lernen, dass es auch in ihrem eigenen Interesse ist Konflikte stets ohne Aggression zu l&#246;sen. Weil Menschen aber in einer Gesellschaft voller Aggression aufwachsen, glauben sie unterbewusst es sei legitim selbst aggressiv zu sein. So werden sie aggressiv, wenn sie eine Rechtfertigung daf&#252;r intellektuell konstruieren und somit scheinbar legitimieren k&#246;nnen.</p><p>Kinder beispielsweise, die Aggression erleben m&#252;ssen, werden insbesondere wenn sich die Aggression in Form von Gewalt manifestiert hat, mit gro&#223;er Wahrscheinlichkeit selbst zu aggressiven Pers&#246;nlichkeiten, die wiederum weitere Menschen, zu aggressiven Verhalten motivieren. Um dieses Spirale zu negieren ist es wichtig, dem Individuum bewusst zu machen, dass jede Form von Aggression ihm und der Gemeinschaft schadet und die L&#246;sung f&#252;r Konflikte stets friedlich zu suchen ist. Die Menschen m&#252;ssen lernen wie destruktiv Aggression werden kann, wenn sie kulturell &#252;berhand nimmt und versuchen friedlicher zu werden, damit Aggression sich nicht wie ein Laubfeuer in der Volkskultur ausbreiten kann.</p><p>Aggressionslosigkeit hei&#223;t zu lernen, die eigenen Emotionen in Schach zu halten, um zu vermeiden, dass die Wut, Hass oder Frust in Aggression m&#252;ndet. Diese Selbstkontrolle ist nicht einfach und erfordert viel charakterliche Entwicklung. Es muss begriffen werden, dass der Moment der Wut ein Moment der Emotionen ist und die Emotionen h&#246;chst effektiv darin sind den Verstand zu benebeln. So ist das Talent der Vermeidung von Aggression ein Talent der Kontrolle des Verstandes &#252;ber die Emotionen.</p><p>Auch die rational &#252;berlegte Aggression des Verstandes ist abzulehnen, selbst wenn sie einem manchmal einen Vorteil gegen&#252;ber anderen bringen mag. Im gesellschaftlichen Gesamtkontext ist sie aber stets destruktiv und diese Destruktivit&#228;t f&#228;llt dann fr&#252;her oder sp&#228;ter auf den &#220;belt&#228;ter zur&#252;ck. Selbst wenn es nicht passiert und der opportune Vorteil bestehen bleibt, ist Aggression abzulehnen, weil das Handeln des Individuums stets auch das Wohl des Kollektivs im Sinn haben muss und nicht nur dem eigenen Vorteil.</p><p>Aggressionslosigkeit hei&#223;t nicht, dass man Pazifist werden muss, denn die Selbstverteidigung ist durchaus legitim und keine Aggression. Der einzige Fall in dem Aggression legitim ist, ist der Fall in dem Aggression angewendet werden muss, um jemand Aggressiven an seiner Tat zu hindern. Das hei&#223;t Aggression als Mittel zur Unterdr&#252;ckung von Aggression, also beispielsweise einen Gewaltt&#228;ter mit Gewalt an der Ausf&#252;hrung der Gewalt zu hindern, ist genauso wie bei der Selbstverteidigung gerechtfertigt, wenn es das letzte Mittel ist. Vorher jedoch sind alle aggressionslosen Mittel auszusch&#246;pfen, um sicher zu sein, dass die Aggression das letzte m&#246;gliche Mittel ist, um die Aggression des Anderen zu unterdr&#252;cken bevor dieser weiteren Schaden anrichtet.</p><p><strong>Unterdr&#252;ckung unliebsamer Meinungen</strong></p><p>Die Frage warum es so viel Konflikt zwischen Menschen gibt, selbst wenn sie nur unterschiedlicher Meinung sind, ben&#246;tigt eine umfangreiche Antwort, die damit beginnen muss, den Mensch und sein Wesen an sich zu verstehen. Die Menschen reagieren zu h&#228;ufig h&#246;chst emotional auf andere Meinungen und schrecken auch nicht davor zur&#252;ck, autorit&#228;re Ma&#223;nahmen zu ergreifen um andere in der Pr&#228;sentation ihrer Ideen einzuschr&#228;nken. </p><p>Dies ist aus einem nat&#252;rlichen Verlangen heraus begr&#252;ndet, welches nur wenige schaffen zu &#252;berwinden. Menschen sind aus ihrer Natur heraus subjektive Wesen, die dazu neigen ihre Entscheidungen von Gef&#252;hlen beeinflussen zu lassen. Hierbei ist der menschliche Geist stets im Kampf zwischen Emotionalit&#228;t und Rationalit&#228;t also Gef&#252;hl und Vernunft. Am leichtesten ist dies bei einem Fu&#223;ballspiel feststellbar, in dem man schnell erkennen kann welche Seite der Fanreihe bei einem Foul der Entscheidung des Schiedsrichters zustimmt und welche Seite dem Schiedsrichter voller &#220;berzeugung und aufgestachelter Wut widerspricht. Die Menschen schlagen sich gerne unterbewusst auf die Seite ihres Teams und definieren ihre Wahrheit durch das, was dem eigenen Team zum Vorteil gereicht. Diese subjektive Wahrheit wird dann durch Herdenverhalten verst&#228;rkt und aus diesem Grund f&#252;hlen sich viele in so genannten Meinungsblasen wohl, in denen sich die Menschen in der Gruppe gegenseitig best&#228;tigen und abtr&#252;nnige Meinungen nicht erw&#252;nscht sind.</p><div class="pullquote"><p>"Ignaz Semmelweis (1818&#8211;1865) war ein ungarischer Arzt, der daf&#252;r bekannt ist, die Bedeutung der Handhygiene zur Verhinderung der Ausbreitung von Krankheiten entdeckt zu haben &#8211; ein Durchbruch, der die Grundlage f&#252;r moderne antiseptische Praktiken legte. Seine Geschichte ist eine von Durchhalteverm&#246;gen und Trag&#246;die.</p><p>In den 1840er Jahren arbeitete Semmelweis im Allgemeinen Krankenhaus in Wien, wo ihm ein beunruhigender Trend auffiel: Frauen, die im &#8222;Krei&#223;saal&#8220; von &#196;rzten und Medizinstudenten entbunden, hatten eine viel h&#246;here Sterblichkeitsrate aufgrund von Kindbettfieber (Puerperalfieber) als Frauen, die im Bereich der Hebammen entbunden hatten.</p><p>Semmelweis war von diesem auff&#228;lligen Unterschied &#252;berrascht und begann, die Situation genau zu untersuchen. Dabei stellte er fest, dass die &#196;rzte und Medizinstudenten h&#228;ufig zwischen der Durchf&#252;hrung von Obduktionen und der Geburtshilfe wechselten, ohne ihre H&#228;nde zu waschen. Dagegen hatten die Hebammen, die keine Obduktionen vornahmen, eine deutlich niedrigere Infektionsrate.</p><p>Semmelweis kam auf die bahnbrechende, aber einfache Idee, dass die &#196;rzte &#8222;Partikel&#8220; (die wir heute als Keime verstehen) von den Leichnamen auf die M&#252;tter &#252;bertrugen. Er f&#252;hrte eine Vorschrift ein, nach der alle medizinischen Mitarbeiter ihre H&#228;nde mit einer Chlorl&#246;sung waschen mussten, bevor sie sich der Geburtshilfe widmeten. Sofort sank die Sterblichkeitsrate im Entbindungsbereich dramatisch.</p><p>Leider stie&#223; Semmelweis auf starken Widerstand von seinen Kollegen. Viele &#196;rzte lehnten seine Theorie ab, da die Keimtheorie zu dieser Zeit noch nicht weit verbreitet war, und sie hielten die Idee der H&#228;ndewaschung f&#252;r unn&#246;tig oder sogar beleidigend. Semmelweis' psychische Gesundheit verschlechterte sich aufgrund der beruflichen Ablehnung, und er wurde schlie&#223;lich von seinem Posten im Krankenhaus entlassen.</p><p>Semmelweis setzte sich weiterhin f&#252;r H&#228;ndewaschen und antiseptische Verfahren ein, stie&#223; jedoch auf anhaltenden Widerstand und mangelndes Verst&#228;ndnis. In den sp&#228;teren Jahren seines Lebens erlitt er einen psychischen Zusammenbruch und wurde in eine Anstalt eingewiesen, wo er 1865 an einer Infektion, m&#246;glicherweise nach einem Vorfall mit Krankenhauspersonal, starb.</p><p>Obwohl Semmelweis' Arbeit zu seinen Lebzeiten nicht weithin anerkannt wurde, fand sie nach seinem Tod zunehmend Anerkennung, insbesondere als die Keimtheorie der Krankheit weiter verbreitet wurde. Heute wird Semmelweis als Pionier im Bereich der Infektionskontrolle und Hygiene in der Medizin gew&#252;rdigt. Er gilt als Wegbereiter der modernen Medizin und wird oft als &#8222;Vater der Handhygiene&#8220; bezeichnet."</p></div><p>Hat ein Mensch Macht &#252;ber andere, so versucht er das eigene Weltbild den anderen aufzuerzwingen und jedem die Freiheit zu nehmen, die Weltanschauung des M&#228;chtigen zu hinterfragen oder gar zu wiederlegen. Dieses Verhalten ist besonders stark ausgepr&#228;gt, wenn das Weltbild mehr eine gef&#252;hlte Wahrheit in Form eines Glaubens existiert. In einem solchen Fall ist die Angst davor dass dieser Glaube herausgefordert wird besonders gro&#223; und entsprechend auch die Ablehnung gegen&#252;ber dem was den Glauben herausfordert. Der Mensch neigt dazu das Geglaubte zu verinnerlichen und folglich verteidigen zu wollen.</p><p>Das was ein Mensch f&#252;r sich als Wahrheit feststellt, wird durch das Wissen, die Intelligenz und Weisheit oder das Unwissen, die Naivit&#228;t und die Dummheit in jedem Fall unabh&#228;ngig vom Bildungslevel definiert. Der Mensch hinterfragt nicht gerne das, was er f&#252;r die Wahrheit h&#228;lt und rottet sich eher mit Gleichgesinnten zusammen, w&#228;hrend er Genugtuung daran empfindet Andersdenkende zu unterdr&#252;cken und sich bei Gleichgesinnten Best&#228;tigung in der Ansicht holt richtig zu liegen. Das liegt daran, weil Menschen emotionale H&#252;rden zu &#252;berwinden haben, bevor sie dazu bereit sein k&#246;nnen ihre Wahrheit durch den Erhalt neuer Informationen anzupassen. </p><div class="native-video-embed" data-component-name="VideoPlaceholder" data-attrs="{&quot;mediaUploadId&quot;:&quot;cad74f70-c2e0-4b3d-bc86-6b49d0dec251&quot;,&quot;duration&quot;:null}"></div><p>Wahrheit und Realit&#228;t sind nicht das Gleiche. W&#228;hrend ein jeder Mensch seine individuelle Wahrheit hat, also das was er f&#252;r sich subjektiv als wahr empfindet, ist die Realit&#228;t unabh&#228;ngig von der Subjektivit&#228;t des Individuums. So kann es sein, dass jemand etwas als wahr empfindet, das nicht der Realit&#228;t entspricht und er trotzdem die Wahrheit sagt. Auch gibt es Situationen und Anschauungen, bei denen keine allgemeine Realit&#228;t existiert, sondern nur individuelle Wahrheiten, die das Produkt der jeweiligen Perspektive sind. Was eine Person als Hass oder Bedrohung empfindet, kann f&#252;r jemand anderen nur gew&#246;hnliche Kritik sein. h&#228;ufig gibt es keine absolute, sondern nur eine subjektive Wahrheit nach der es schwer ist objektiv ein Urteil zu sprechen. Besonders kulturelle Unterschiede k&#246;nnen zu einer unterschiedlichen Wahrnehmung f&#252;hren.</p><p>Menschen die zu dogmatischer Denkweise neigen versuchen ihre Wahrheit als einzige Realit&#228;t zu verkaufen, weil sie nicht in der Lage dazu sind zu erkennen, dass ihre Wahrheit aus der Perspektive eines anderen nicht dessen Wahrheit sein muss und es manchmal keine allgemeing&#252;ltige Wahrheit sondern nur eine subjektive Wahrheit gibt.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!m_A5!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F38e09179-3ffa-4779-a607-b89266c3dea8_961x711.jpeg" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!m_A5!, /__u/politikbildung.substack.com/w_424, /__u/politikbildung.substack.com/c_limit, 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Es gibt so viele "Fakten" die subjektiv sind und darum abh&#228;ngig von der Perspektive des Individuums. Was ist "Rechtsextrem" beispielsweise ist eine subjektive Definition. F&#252;r einen Linksextremen ist es Fakt, dass die AfD rechtsextrem ist, f&#252;r einen Rechtsextremen ist es Fakt dass die AfD nicht rechtsextrem ist. Der Gro&#223;teil der menschlichen Wahrheit ist nicht objektiv, sondern subjektiv und damit relativ zur Wahrnehmung des Individuums. Damit unterliegen Wahrheiten und auch sehr viele Fakten der Meinungsvielfalt.</p><p>Das bedeutet, dass der Mensch aufgrund seiner Emotionen die bei der Herausforderung seiner Wahrheit entstehen automatisch zu einer dogmatischen Verhaltensweise neigt, die nur mit charakterlicher St&#228;rke &#252;berwunden werden kann, weil die Erkenntnis sich geirrt zu haben nicht selten schmerzhaft ist und eine Anpassung der eigenen Wahrheit oftmals Arbeit und Anstrengung erfordert. So entsteht Angst vor Informationen, die das eigene Weltbild herausfordern. Besonders stark ist die Blockade gegen das was die eigene Meinung herausfordert bei Moralisten ausgepr&#228;gt, weil sie fest glauben auf der moralisch guten Seite zu sein und aus dieser Schlussfolgerung heraus folgt, dass die Gegenseite die B&#246;sen sind und das B&#246;se bek&#228;mpft werden muss.</p><div class="native-video-embed" data-component-name="VideoPlaceholder" data-attrs="{&quot;mediaUploadId&quot;:&quot;8caa8293-1ede-4e20-a3b1-96f369141a4c&quot;,&quot;duration&quot;:null}"></div><p>Niemand ist allwissend. Wer in der Lage dazu ist differenziert zu denken, stellt schnell fest, dass er nicht unbedingt im Besitz der Wahrheit ist, weil es h&#228;ufig so viele pro und contra Argumente gibt und man gar nicht alle wissen kann. Wer der Wahrheit n&#228;her kommen m&#246;chte muss darum das bin&#228;re Denken aufgeben. Schwarz oder Wei&#223;. Gut oder B&#246;se. Das sind absolute Vorstellungen die oftmals nicht die Realit&#228;t darstellen, sondern zum Mittel der Propaganda verwendet werden. Differenziertes Denken hei&#223;t, bin&#228;res Denken abzulegen und die endlosen Grauzohnen zu analysieren. Am besten kann das am Ukraine Krieg und am Israel Krieg veranschaulicht werden. Wenn man ehrlich ist, muss man akzeptieren, dass es in keinem der beiden Konflikte "die Guten" gibt, die gegen "die B&#246;sen" k&#228;mpfen. So muss man die Perspektiven aller Parteien betrachten um die Lage zu verstehen. Russland hat Ukraines Souver&#228;nit&#228;t angegriffen, aber die russische Invasion des separatistischen Donbass hatte gute Gr&#252;nde. Au&#223;erhalb des Donbass ist der Angriffskrieg Russlands aber wiederum nicht akzeptabel. Israel verteidigt sich gegen Angriffe aus Gaza und Libanon und versucht seine B&#252;rger zu sch&#252;tzen, aber zahlreiche israelische illegale Siedlungsgebiete auf pal&#228;stinensichen Gebiet haben erst die Aggression der Extremisten und die Unterst&#252;tzung der Pal&#228;stinenser und Libanesen entfacht. Das sind nur vereinfachte Erkl&#228;rungen, warum ein differenziertes Bild notwendig ist und die Wahrheit ist in beiden F&#228;llen noch viel komplizierter. Doch um etwas zu veranschaulichen, muss man leider auch vereinfachen. Stets muss man jedoch mindestens mehr als eine Perspektive aufzeigen, selbst wenn man sich dabei meistens keine Freunde macht weil viele Menschen dem "Gut" gegen "B&#246;se" Schema verfallen sind und lieber Argumente h&#246;ren, die ihre Meinung best&#228;tigen, als sie herausfordern.</p><p>Erst wenn ein Mensch lernt stets an sich zu zweifeln, weil er sich bewusst ist niemals ein Level der Allwissenheit erreichen zu k&#246;nnen, ist er in der Lage dazu dogmatisches Verhalten abzulegen und empf&#228;nglich f&#252;r alternative Ideen zu sein. Erst wenn er diese Ideen zul&#228;sst kann er diese Ideen zulassen, dann abw&#228;gen, um schlie&#223;lich dar&#252;ber entscheiden, wie er diese Ideen bewertet und ob er seine Wahrheit aufgrund neuer Erkenntnisse anpassen muss oder nicht. Als Individuum demokratisch zu sein, in dem man Meinungsvielfalt akzeptiert, hei&#223;t also die eigene Unvollkommenheit zu erkennen und sich bewusst zu sein, dass man immer noch etwas dazu lernen kann.</p><p>Es ist sehr viel die Rede davon, dass die Spaltung in Deutschland "&#252;berwunden" werden muss. Wo es stimmt, dass eine gewisse Einigkeit durchaus notwendig ist, um eine Gesellschaft funktionsf&#228;hig zu halten, ist eine &#220;berwindung von Spaltung ein eher totalit&#228;res Denkmuster, bei dem die Spaltung in einer absoluten Form negiert werden soll. Eine Vielfalt der Meinungen und Argumente ist jedoch f&#252;r eine Demokratie und den sozio&#246;konomischen Fortschritt notwendig. Darum ist es wichtiger, dass die Menschen lernen mit kontroversen Meinungen toleranter und positiver umzugehen, als dass ihnen eingeredet wird, dass die anderen Meinungen "spalterisch" seien und deswegen verachtenswert. Die Idee einer positiven und emp&#246;rungsfreien Streitkultur ist, wenn sie richtig angewendet wird, nicht negativ sondern sehr belebend.</p><p>Weil viele Menschen aber andere Meinungen nicht ertragen k&#246;nnen haben sich Strategien entwickelt, um diese Meinungen zu unterdr&#252;cken. Eine solche Strategie ist die Erfindung, Anwendung und Etablierung von Kampfbegriffen gegen diejenigen, welche es sich erlauben aus der Reihe zu tanzen. Einer der effektivsten Kampfbegriffe ist dabei &#8220;Verschw&#246;rungstheoretiker&#8221;. Obwohl eine Verschw&#246;rungstheorie sich als unwahr, aber auch als wahr, herausstellen kann, wird der Begriff meist so abwertend benutzt, dass es sofort suggeriert, dass wenn etwas als Verschw&#246;rungstheorie bezeichnet wird, es automatisch eine Spinnerei ist, und jemand, der eine Verschw&#246;rungstheorie verbreitet, als "Verschw&#246;rungstheoretiker" also Spinnereien verbreitet, und somit selbst ein Spinner ist. So wurde aus einem eigentlich v&#246;llig legitimen, Begriff ein Kampfbegriff, der viele Menschen davon abh&#228;lt selbstst&#228;ndig und abseits des Mainstreams zu denken und zu recherchieren, um nicht mit diesem Schimpfwort belegt zunwerden. Zudem suggeriert es im Hinterkopf, dass es keine Verschw&#246;rungen gibt, sondern der Regierung und der Konzernpresse stets Glauben zu schenken ist und nur Spinner Ungl&#228;ubige sind. Das geht sogar so weit, dass Menschen glauben es sei sch&#228;dlich, wenn jemand Verschw&#246;rungstheorien aufstellt und viele dadurch nicht nur mit Ablehnung, sondern sogar mit Aggression denen gegen&#252;ber stehen, die intellektuell aus der Reihe tanzen. Das f&#252;hrt dazu, dass viele eigentlich kritisch denkende intelligente Geister es lieber vermeiden Theorien &#252;ber Verschw&#246;rungen aufzustellen, um nicht durch Cancel Culture soziale oder wirtschaftliche Konsequenzen ertragen zu m&#252;ssen. </p><p>Sogar in der Wissenschaft versuchen viele nicht vom Mainstream abzuweichen, um nicht als "Verschw&#246;rungstheoretiker" gebrandmarkt und gecancelt zu werden. So hat das ver&#228;chtlich machen des Begriffs "Verschw&#246;rungstheorie" die Meinungsvielfalt eingeschr&#228;nkt, obwohl genau diese notwendig ist, um &#252;ber These und Antithese zur Synthese zu gelangen. Wird die These au&#223;erhalb des Mainstreams unterdr&#252;ckt, oder die Antithese gegen die Mainstream These, kann keine Synthese erfolgen. Die Folgen f&#252;r den gesellschaftlichen Fortschritt sind dabei enorm und entsprechend ist der Schaden, der durch die Verwendung des Wortes &#8220;Verschw&#246;rungstheorie&#8221; in einem negativem Kontext entsteht. Keine Gruppe und besonders kein Individuum sollte abseits von minimalen Grundprinzipien die Macht dar&#252;ber haben, welche Rede erlaubt ist und welche nicht. Diese Grundprinzipen beschr&#228;nken sich zumeist auf Rede, welche die Gewalt verherrlicht und nachweisbare L&#252;gen, welche das gleiche Ziel erreichen sollen.</p><p>Nur die Meinungsfreiheit verhindert, dass die Demokratie zu einer Tyrannei der Mehrheit mutieren l&#228;sst. Denn ist die Meinung frei, so lernt das Volk den Wert von B&#252;rgerrechten wie Versammlungsfreiheit und Pressefreiheit und gedenkt die Meinungsvielfalt zu erhalten. Nur wenn einzelne Gruppen die Meinungsfreiheit und Pressefreiheit einschr&#228;nken k&#246;nnen sie das Volk genug manipulieren, um es dazu zu bringen Tyrannen zu w&#228;hlen, die entweder eine Diktatur errichten, oder im demokratischen Willen eine Tyrannei. </p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2" target="_blank" href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!h0fj!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F3cad16e4-7d09-4dc2-9a06-91421b97fa27_150x150.webp" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!h0fj!, /__u/politikbildung.substack.com/w_424, /__u/politikbildung.substack.com/c_limit, /__u/politikbildung.substack.com/f_webp, /__u/politikbildung.substack.com/q_auto:good, /__u/politikbildung.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F3cad16e4-7d09-4dc2-9a06-91421b97fa27_150x150.webp 424w, /__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!h0fj!, /__u/politikbildung.substack.com/w_848, /__u/politikbildung.substack.com/c_limit, /__u/politikbildung.substack.com/f_webp, /__u/politikbildung.substack.com/q_auto:good, /__u/politikbildung.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F3cad16e4-7d09-4dc2-9a06-91421b97fa27_150x150.webp 848w, /__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!h0fj!, /__u/politikbildung.substack.com/w_1272, /__u/politikbildung.substack.com/c_limit, /__u/politikbildung.substack.com/f_webp, /__u/politikbildung.substack.com/q_auto:good, /__u/politikbildung.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F3cad16e4-7d09-4dc2-9a06-91421b97fa27_150x150.webp 1272w, /__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!h0fj!, /__u/politikbildung.substack.com/w_1456, /__u/politikbildung.substack.com/c_limit, /__u/politikbildung.substack.com/f_webp, /__u/politikbildung.substack.com/q_auto:good, /__u/politikbildung.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F3cad16e4-7d09-4dc2-9a06-91421b97fa27_150x150.webp 1456w" sizes="100vw"><img src="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!h0fj!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F3cad16e4-7d09-4dc2-9a06-91421b97fa27_150x150.webp" width="150" height="150" data-attrs="{&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/3cad16e4-7d09-4dc2-9a06-91421b97fa27_150x150.webp&quot;,&quot;srcNoWatermark&quot;:null,&quot;fullscreen&quot;:null,&quot;imageSize&quot;:null,&quot;height&quot;:150,&quot;width&quot;:150,&quot;resizeWidth&quot;:null,&quot;bytes&quot;:3662,&quot;alt&quot;:null,&quot;title&quot;:null,&quot;type&quot;:&quot;image/webp&quot;,&quot;href&quot;:null,&quot;belowTheFold&quot;:true,&quot;topImage&quot;:false,&quot;internalRedirect&quot;:null,&quot;isProcessing&quot;:false,&quot;align&quot;:null,&quot;offset&quot;:false}" class="sizing-normal" alt="" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!h0fj!, /__u/politikbildung.substack.com/w_424, /__u/politikbildung.substack.com/c_limit, /__u/politikbildung.substack.com/f_auto, /__u/politikbildung.substack.com/q_auto:good, /__u/politikbildung.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F3cad16e4-7d09-4dc2-9a06-91421b97fa27_150x150.webp 424w, /__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!h0fj!, /__u/politikbildung.substack.com/w_848, /__u/politikbildung.substack.com/c_limit, /__u/politikbildung.substack.com/f_auto, /__u/politikbildung.substack.com/q_auto:good, /__u/politikbildung.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F3cad16e4-7d09-4dc2-9a06-91421b97fa27_150x150.webp 848w, /__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!h0fj!, /__u/politikbildung.substack.com/w_1272, /__u/politikbildung.substack.com/c_limit, /__u/politikbildung.substack.com/f_auto, /__u/politikbildung.substack.com/q_auto:good, /__u/politikbildung.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F3cad16e4-7d09-4dc2-9a06-91421b97fa27_150x150.webp 1272w, /__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!h0fj!, /__u/politikbildung.substack.com/w_1456, /__u/politikbildung.substack.com/c_limit, /__u/politikbildung.substack.com/f_auto, /__u/politikbildung.substack.com/q_auto:good, /__u/politikbildung.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F3cad16e4-7d09-4dc2-9a06-91421b97fa27_150x150.webp 1456w" sizes="100vw" loading="lazy"></picture><div></div></div></a></figure></div><p><strong>Intellektuelle Befreiung</strong></p><p>Viele glauben dass ein Mensch erwachsen ist, wenn dieser das 18. oder 21. Lebensjahr erreicht hat. Tats&#228;chlich jedoch sollte sich das erwachsen sein nicht aus den Lebensjahren definieren, sondern aus der pers&#246;nlichen Entwicklung heraus. Ein zentraler Aspekt des erwachsen seins ist dabei die F&#228;higkeit kritisch zu denken. Es sind Kinder, welche diese F&#228;higkeit eher nur im eingeschr&#228;nkten Ma&#223;e besitzen. Kinder hinterfragen Autorit&#228;ten eher seltener und f&#252;gen sich der Gesellschaft ein. Ein wirklich erwachsener Mensch jedoch, betrachtet sein Umfeld stets kritisch und dessen &#220;berzeugungen mit einer gesunden Skepsis. Erst dann existiert die Voraussetzung f&#252;r eigenst&#228;ndiges, bewusstes Denken und eine erwachsenere Mentalit&#228;t.</p><p>Wer sich aber unterbewusst der Mehrheitsmeinung anschlie&#223;t oder Best&#228;tigung in der Richtigkeit der eigenen Meinung dadurch meint zu erhalten, wenn die eigene Meinung konform mit der Meinung der Majorit&#228;t ist, der zeigt mit seinem Denken ein mangelndes Selbstbewusstsein in die eigene Weisheit und zudem einen naiven Glauben an die Weisheit der Gesellschaft. Dieses mangelnde Selbstbewusstsein, kann die Folge einer geringeren auf Erfahrung basierenden Weisheit sein, wie sie oftmals bei Heranwachsenden vorzufinden ist und dazu f&#252;hren dass die Standpunkte der Mehrheit in einer Gesellschaft, also meist die Standpunkte der Gesellschaft an sich, nicht hinterfragt werden. Wird ein Mensch jedoch &#228;lter und weiser, so stellt er immer h&#228;ufiger fest, dass die Majorit&#228;t nicht nur nicht immer recht hat, sondern sogar sehr h&#228;ufig im Unrecht ist. Erst dann beginnt er langsam damit, die Intelligenz der Majorit&#228;t anzuzweifeln, Selbstst&#228;ndigkeit im Denken auszubauen und das notwendige Selbstbewusstsein zu erlangen, um sich aus dem intellektuellen Gruppenzwang heraus zu befreien. Dieser Prozess &#246;ffnet ihm dann die T&#252;re zu einer neuen Welt der Weisheit, die nicht jeder bereit ist zu beschreiten.</p><p>Manch einer h&#228;lt eher vorlieb damit, sich der Majorit&#228;t intellektuell unterzuordnen, um den Anstrengungen die sich aus dem separatistischen Denken heraus ergeben nicht ausgesetzt zu werden. Besonders deswegen, weil eine Gesellschaft unbequem f&#252;r diejenigen werden kann, die aus der Reihe springen. Auch wenn die Menschen fr&#252;her h&#228;rtere Strafen ertragen mussten, wenn sie sich nicht der Mehrheitsmeinung ergeben, ist es noch immer nicht einfach aus der Reihe zu tanzen. Nicht selten m&#252;ssen Vertreter von Minderheitsmeinungen Spott und Verleumdung ertragen und riskieren ihre Position in ihrer Institution oder Firma. Dass Minderheitsmeinungen falsch sein k&#246;nnen ist selbstverst&#228;ndlich, dass es aber nicht ausgeschlossen werden kann dass eine Minderheitsmeinung sich als korrekt herausstellt, kommt vielen Verteidigern der Mehrheitsmeinung nicht in den Sinn und aus diesem Grunde verteidigen sie diese Mehrheitsmeinung mit h&#246;chster Aggressivit&#228;t.</p><p>Aufgrund dieser H&#252;rden schaffen es nur wenige aus dem Mainstream heraus zu brechen, doch haben diese Wenigen das Potential nach dem Prinzip des "Hundertsten Affen" die Gesellschaft ins Positive zu ver&#228;ndern, denn die Intelligenz des Schwarms kann nur durch die Besten unter ihm auf eine h&#246;here Ebene gebracht werden. Die starken unter ihnen opfern ihre Lebensqualit&#228;t mit dem Ziel, die Gesellschaft davon zu &#252;berzeugen, dass ihre Meinung von Wert ist. Der lange Kampf um die Narrative kann sich dann langfristig bezahlt machen, wenn die Mehrheitsmeinung erfolgreich ver&#228;ndert wurde und dies zu einer gesellschaftlichen Verbesserung gef&#252;hrt hat. Nicht selten erhalten die vorher verspotteten als Lohn die Hochachtung des Volkes, auch wenn dies manchmal bis nach ihrem Tode dauern kann.</p><p><strong>Die Zeit des dogmatischen linken Mainstream</strong></p><p>Eine M&#246;glichkeit der Verspottung wird gerne von linken Akademikern angewendet, welche behaupten, dass so genannte &#8220;Ungebildete&#8221; aus der Arbeiterschicht eher dazu tendieren Rechts zu w&#228;hlen. Nicht selten wird propagiert, dass die "Ungebildeten" Rechts w&#228;hlen w&#252;rden, w&#228;hrend die Akademiker eher Links w&#228;hlen. Dies hat den Zweck dass sich jemand f&#252;r gebildet oder intelligent halten soll, wenn er Links w&#228;hlt. Dadurch nimmt dieser Abstand von dem Gedanken eine rechte Partei zu w&#228;hlen, weil er ja nicht dumm sein m&#246;chte. Dies ist eine effektive Strategie der Manipulation. W&#228;hrend es stimmt, dass Universit&#228;ten in Gro&#223;st&#228;dten sind und Gro&#223;st&#228;dte eher Links w&#228;hlen, hat dies wenig mit Bildung zu tun. In der Politik ist Bildung oftmals eher eine Form von Indoktrination, in der nicht zwei Seiten pr&#228;sentiert werden, nach denen sich der Student frei eine eigene Meinung bilden kann, sondern es wird ein einseitiges Narrativ pr&#228;sentiert, das voller L&#252;cken und Halbwahrheiten ist. So sind die "Ungebildeten" eher die "Unindoktrinierten", denn Universit&#228;ten neigen zum Autoritarismus und wer von der Hoheitsmeinung abweichen will, der bezahlt einen hohen Preis daf&#252;r. Zudem sind Studenten charakterlich mehr daf&#252;r geeignet sich Autorit&#228;ten ohne zu hinterfragen zu unterwerfen. Erst diese Eigenschaft erm&#246;glichte ihnen nicht aus der Reihe zu tanzen, brav zu folgen und entsprechend gute Noten zu bekommen. Wer selbstst&#228;ndig und kritisch denkt, der bekommt in diesem Schulsystem eher keine guten Noten. Wer das System unkritisch in sich aufnimmt, wird einer der Besten. Eine Korrelation zwischen Intelligenz und Bildung existiert in einem viel geringeren Ma&#223;e als die meisten annehmen. Zudem sind Universit&#228;ten Institutionen der Theorie, w&#228;hrend ein Lohnarbeiter oder Unternehmer Erfahrung in der realen Welt hat. Diese Erfahrungen erlauben es diesem einen Sinn f&#252;r allt&#228;gliche Probleme zu entwickeln, der einem Akademiker durch seine Theoretisierungen vernebelt wird. Dieser Sinn f&#252;r reale Probleme zusammen mit kritischen Denken gegen&#252;ber Autorit&#228;ten erlaubt es vielen Arbeitern sich von der institutionellen Propaganda nicht kontrollieren zu lassen. Nicht ohne Grund spricht man beim "Gesunden Menschenverstand" im Kontext von praktischer Intuition, anstelle von theoretisierter Bildung.</p><p><strong>Der m&#252;ndige B&#252;rger f&#252;r die Demokratie</strong></p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!C1OH!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fc3aced16-43c3-460f-9355-8131e2c19637_944x667.jpeg" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!C1OH!, /__u/politikbildung.substack.com/w_424, /__u/politikbildung.substack.com/c_limit, /__u/politikbildung.substack.com/f_webp, /__u/politikbildung.substack.com/q_auto:good, 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Die Ochlokratie ist die Herrschaft der Dummen, der Ungebildeten, der Unm&#252;ndigen, der leicht zu manipulierenden. Die Ausl&#228;ufer der Ochlokratie erkennt man beispielsweise daran, dass die Gr&#252;nen es in die Regierung geschafft haben. Darum muss eine Ochlokratie vermieden werden, in dem das Volk aufgekl&#228;rt wird, so dass es bei Wahlen die richtige Entscheidung treffen kann. Der B&#252;rger muss lernen eigenst&#228;ndig zu denken um sich nicht der verbreiteten Meinung einer manipulativen Systempresse auszuliefern. Dieser Prozess l&#228;uft in Deutschland, denn immer mehr B&#252;rger durchschauen die Manipulation des &#214;RR und wenden sich Alternativen zu. Sie m&#252;ssen aber dabei stets wachsam sein, nicht neuen Manipulierern auf den Leim zu gehen</p><p>Besonders wer die Wahrheit dogmatisch f&#252;r sich beansprucht, ist von vorne herein ungeeignet daf&#252;r zu bestimmen welche Meinung verboten werden soll. Denn dogmatisch denkende Menschen zeigen durch ihre Arroganz und &#220;berheblichkeit, zudem Respektlosigkeit gegen&#252;ber der Meinung anderer, zeigt dass sie nicht die notwendigen Charaktereigenschaften zum differenzierten Denken besitzen und sollten nicht in Machtpositionen sein. Wer Macht aus&#252;bt ohne Selbstkritik, wird fr&#252;her oder sp&#228;ter eine Gefahr f&#252;r die Demokratie sein. Ein wahrer Demokrat wird B&#252;rgern niemals sagen was sie zu glauben haben, oder dogmatisch ein Narrativ als die Wahrheit pr&#228;sentieren. Ein wahrer Demokrat wird seine Argumente vortragen und dann den B&#252;rgern empfehlen, sich eine eigene Meinung zu bilden.</p><p></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Kultur und Demokratie]]></title><description><![CDATA[Kulturelle Voraussetzungen f&#252;r den Erhalt der Demokratie in einer Nation]]></description><link>https://politikbildung.substack.com/p/kultur-und-demokratie</link><guid isPermaLink="false">https://politikbildung.substack.com/p/kultur-und-demokratie</guid><dc:creator><![CDATA[Politikbildung]]></dc:creator><pubDate>Mon, 08 May 2023 11:05:41 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/fae7838c-40ff-434e-a0ea-3006557bfe02_1078x1280.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Um Gefahren f&#252;r eine Demokratie durch kulturelle Ver&#228;nderung zu erkennen, ist es vorab wichtig dar&#252;ber zu informieren, wie bedeutsam eine demokratische Kultur f&#252;r einen Menschen und die Gemeinschaft in der dieser lebt ist.</p><p>Das menschliche Gehirn kann oftmals nicht au&#223;erhalb der kulturellen Einfl&#252;sse die es erlebt denken. Das was ein Mensch wissen und erfinden kann, meistens seine gesamten Wertevorstellungen, liegen innerhalb der Informationsbausteine, welche die Kultur beim heranwachsen dem Gehirn vorlegen. Das menschliche Gehirn ist so gesehen ein St&#252;ck Hardware und die Umwelt ist die Programmierung welche die Wertevorstellungen, Meinungen und somit die Pers&#246;nlichkeit eines Menschen erschafft. Genauso wie die Kultur also das Denken und somit den Erfolg eines Individuums im Leben beeinflusst, so bestimmt sie aus dieser Folge heraus auch die Gesundheit und den Wohlstand eines Volkes.</p><p>Die kulturelle Situation ist ausschlaggebend dar&#252;ber, wie sozio&#246;konomische Lage der Menschen einer Region oder Nation ist. Sie kann wirtschaftlichen Erfolg und Misserfolg sowie soziale Stabilit&#228;t oder Instabilit&#228;t begr&#252;nden. Darum ist eine Kulturgemeinschaft auch immer eine Schicksalsgemeinschaft, denn die Kultur kann dar&#252;ber entscheiden, ob eine Region ein Industrieland, ein Entwicklungsland oder gar ein B&#252;rgerkriegsland ist.</p><div class="native-video-embed" data-component-name="VideoPlaceholder" data-attrs="{&quot;mediaUploadId&quot;:&quot;2e071d29-20a4-40ce-b523-4c557c21834d&quot;,&quot;duration&quot;:null}"></div><p>Nicht jedes Volk hat die kulturellen Voraussetzungen, damit sich eine Demokratie in einer Nation etablieren kann. Manche V&#246;lker neigen dazu, individuelle Freiheiten nicht zu respektieren und glauben an einen autorit&#228;ren Zentralstaat oder an Gewalt als politisches Machtmittel.</p><p>Wenn also jemand den Zustand in seinem Land beibehalten m&#246;chte, muss die Kultur des Volkes erhalten bleiben und wenn Ver&#228;nderung angestrebt wird, so muss die Kultur entsprechend ver&#228;ndert werden. Immigration von vielen Menschen aus einer anderen Kultur f&#252;hrt zur Kulturvermischung einer Nation und diese Vermischung wirkt sich entweder positiv oder negativ auf das Volkswohl aus. Das ist davon abh&#228;ngig, wie positiv oder negativ der urspr&#252;ngliche Zustand war und wie stark das Gewicht der positiven oder negativen immigrierten Kultur ist. Genau wie eine Partei durch die Aufnahme falscher Mitglieder unterwandert und ver&#228;ndert werden kann, so kann auch eine ganze Volksgemeinschaft ver&#228;ndert werden.</p><p>Eine Vermischung von V&#246;lkern unterschiedlicher Kulturen wirkt immer unvermeidbar kulturver&#228;ndernd. Wer die Farben Blau und Gelb vermischt, erh&#228;lt Gr&#252;n und negiert somit Blau und Gelb, wobei die St&#228;rke der Ver&#228;nderung der Farbe abh&#228;ngig ist von der St&#228;rke der Vermischung mit einer anderen Farbe. Genauso verh&#228;lt es sich bei kultureller Vermischung innerhalb einer Region oder Nation. Eine Kultur die keine Gewalt kennt und nur Friedlichkeit lebt, erlebt eine kulturelle Ver&#228;nderung, wenn gewaltt&#228;tige Menschen in diese Kultur einwandern. Sind es nur wenige, k&#246;nnen die gewaltt&#228;tigen Menschen zu gewaltfreien assimiliert werden, ist ihre Zahl jedoch gro&#223;, dann ver&#228;ndert sich die Kultur von einer gewaltfreien zu einer weniger gewaltfreien Kultur. Ab einer bestimmten Migrationsst&#228;rke f&#228;rbt das gewaltt&#228;tige Verhalten dann auf die heranwachsenden der friedfertigen Kultur ab und es entsteht ein Prozess einer kulturellen Ver&#228;nderung von Gewaltfreiheit zu Gewaltbereitschaft. Gewalt f&#252;hrt stets zu mehr Gewalt. Kommen Menschen aus gewaltt&#228;tigen L&#228;ndern, dann haben viele dieser Menschen auch einen Hang zur Gewalt. Wenden sie diese Gewalt gegen den deutschen Staat an, reagiert dieser als Konsequenz heraus ebenfalls mit mehr Gewalt. Es entsteht eine Gewaltspirale, die in den Totalitarismus f&#252;hren kann.</p><div class="image-gallery-embed" data-attrs="{&quot;gallery&quot;:{&quot;images&quot;:[{&quot;type&quot;:&quot;image/jpeg&quot;,&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/c7317b14-29f7-4fad-83ee-2c5da8064a22_1078x1280.jpeg&quot;},{&quot;type&quot;:&quot;image/jpeg&quot;,&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/b0ff0847-2bf2-4a14-90e4-8390c0ff68da_953x1418.jpeg&quot;}],&quot;caption&quot;:&quot;T&#228;ter von Gewaltkriminalit&#228;t nach Nation&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;staticGalleryImage&quot;:{&quot;type&quot;:&quot;image/png&quot;,&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/5077bc94-80d4-4e18-8196-e2da43e696c9_1456x720.png&quot;}},&quot;isEditorNode&quot;:true}"></div><p>Wer in dem Glauben ist Erwachsene Menschen w&#252;rden ihre alte Kultur komplett ablegen, wenn sie in eine Volksgemeinschaft einwandern und sich einfach in ihr neues Umfeld assimilieren unterliegt einem naiven Irrglauben. </p><div class="native-video-embed" data-component-name="VideoPlaceholder" data-attrs="{&quot;mediaUploadId&quot;:&quot;6e6c6156-a948-41f1-a65a-3e4d299c3258&quot;,&quot;duration&quot;:null}"></div><p>W&#228;hrend manchmal neue kulturelle Eigenschaften in kleinen Teilen angenommen werden, bleibt der kulturelle Kern der Erwachsenen Pers&#246;nlichkeit robust und unver&#228;nderbar.</p><p>Das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen f&#252;hrt stets zu kulturellen Konflikten, wenn sich die Werte der einen Gruppe von den Werten der anderen Gruppe zu sehr unterscheiden. Hierbei geht es nicht immer um richtige oder falsche Werte, sondern um Wertekonflikte die entstehen k&#246;nnen. Bei relativer Ausgeglichenheit der Konfliktgruppen im Zusammenhang mit starken kulturellen Unterschieden kann dies zu Spannungen, Spaltungen, Destabilisierungen und sogar bis hin zu B&#252;rgerkriegen f&#252;hren wie zwischen ethnischen Ukrainern und ethnischen Russen im Donbass ab 2014 sichtbar war.</p><p>Bei stark unausgeglichenen Gruppen ist historisch erwiesen dass eine Unterdr&#252;ckung der Minderheitskultur wie die Unterdr&#252;ckung der Kurden in der T&#252;rkei oder der Pal&#228;stinenser durch die Israelis entsteht. Innerhalb des Syrien-Krieges und im Yemen zeigten sich diese Konflikte zwischen Schiiten, Sunniten und Aleviten in ihrer brutalsten Form, denn auch Religion ist das Produkt der Kultur und f&#252;hrt zu kulturellen Konflikten. Diese Streitigkeiten m&#252;ssen nicht als &#8222;die Guten&#8220; gegen &#8222;die B&#246;sen&#8220; betrachtet werden, auch wenn es so oft propagiert wird, sondern als kulturelle Konflikte, welche aufgrund von unterschiedlichen Weltanschauungen eskalieren. Der Mensch neigt jedoch dazu die andere Weltanschauung als die &#8222;b&#246;se&#8220; zu betrachten und zeigt darum meist wenig Toleranz. Darum m&#252;ssen stark unterschiedliche Kulturen von einander getrennt bleiben, denn aus diesen Konflikten und der damit verbundenen Gewalt heraus entsteht schrittweise stets ein totalit&#228;rerer Staat als Gegenreaktion auf die Spaltung und Polarisierung. Die Voraussetzungen f&#252;r eine Demokratie sind dann aufgrund innerer Zerstrittenheit nicht mehr gegeben. Das hei&#223;t Demokratie braucht eine gewisse kulturelle Einigkeit um best&#228;ndig zu bleiben.</p><p>Als weitere Gefahr besteht die Isolation der Minderheitskulturen innerhalb einer kulturellen Region, welche sich von der Mehrheitskultur kulturell abschottet. Diese kulturell abgeschottete Gruppe ist nicht mehr als Teil des Volkes zu sehen, sondern lebt mehr in Form einer kulturellen Enklave als eigenes Volk. Fr&#252;her oder sp&#228;ter werden sich solche kulturellen Enklaven selbst regieren wollen und es entstehen separaristische Str&#246;mungen die historisch sehr h&#228;ufig zu Kriegen f&#252;hren.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!dh0w!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F67dee471-b2de-4593-994c-b3da2c483dca_474x590.jpeg" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!dh0w!, /__u/politikbildung.substack.com/w_424, /__u/politikbildung.substack.com/c_limit, /__u/politikbildung.substack.com/f_webp, /__u/politikbildung.substack.com/q_auto:good, 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weiteres Beispiel f&#252;r ein solches Problem von kulturellen Enklaven befindet sich in den Vereinigten Staaten von Amerika in St&#228;dten mit hoher schwarzer Bev&#246;lkerung. In den USA leben nur 13 Prozent Schwarzamerikaner, aber diese stellen die H&#228;lfte der Gef&#228;ngnisbev&#246;lkerung. Jeder vierte Schwarzamerikaner landet in seinem Leben irgendwann einmal im Gef&#228;ngnis. Der Grund hierf&#252;r sind kulturelle Enklaven mit hoher Kriminalit&#228;tsrate in denen die Straft&#228;ter vorher aufgewachsen sind. Die japanische Kultur beispielsweise hat mitunter die geringste Kriminalit&#228;tsrate der Welt, ein japanisches Kind jedoch das inmitten einer schwarzen Armuts-Enklave aufw&#228;chst h&#228;tte eine genauso hohe Wahrscheinlichkeit kriminell zu werden wie die schwarzen Kinder. Ein schwarzamerikanisches Kind wiederum das in einer japanischen Kultur aufw&#228;chst h&#228;tte einen ebenso geringen Hang zur Kriminalit&#228;t, wie die dortigen japanischen Kinder, denn das Verhalten ist zum gro&#223;en Teil das Produkt der Kultur in der ein Individuum aufw&#228;chst.</p><p>Die Aufgabe einer demokratischen Regierung muss die Erhaltung der Demokratie sein und daf&#252;r muss erkannt werden, welche Voraussetzungen notwendig sind, damit ein Staat die Demokratie als Fundament haben und dauerhaft behalten kann. Das Volk stellt die Grundlage f&#252;r die Kultur, die Kultur stellt die Grundlage f&#252;r den Staat und der Staat stellt die Grundlage f&#252;r die gesellschaftliche Ordnung. Der Staat hat also die Aufgabe die kulturellen Voraussetzungen im Volk zu sch&#252;tzen, um die Demokratie zu erhalten und die Lebensqualit&#228;t des Volkes zu f&#246;rdern. Wichtigste Aufgabe des Staates ist es hierbei, die Kultur des Volkes entweder weiter ins Positive zu f&#252;hren oder zumindest vor Dekadenz zu sch&#252;tzen und somit das Volk vor Schaden zu bewahren. Eigenschaften wie Eigenverantwortung, Regierungskritik und Gewaltfreiheit m&#252;ssen gest&#228;rkt werden und Ignoranz, Korruption und Opportunismus m&#252;ssen vermieden werden. </p><p>Kommen also Menschen mit autorit&#228;ren kulturellen Eigenschaften in zu hoher Zahl in ein Land, wird die Demokratief&#228;higkeit einer Nation geschw&#228;cht. Menschen die aus totalit&#228;ren Staaten kommen haben oftmals zwar einen Sinn f&#252;r die Schrecken des Totalitarismus und wollen darum in einer Demokratie leben. Unterbewusst jedoch haben sie totalit&#228;re Eigenschaften verinnerlicht die zu einer erh&#246;hten Gewaltbereitschaft f&#252;hren. Ein Individuum das in einer korrupteren Gesellschaft aufw&#228;chst, neigt eher dazu selbst korrupt zu sein. Ein Individuum das in einer gewaltt&#228;tigeren Gesellschaft aufw&#228;chst neigt eher dazu gewaltt&#228;tig zu sein.</p><p>Zu sagen, dass eine Kultur besser ist als die andere wird oft als unmoralisch betrachtet, denn es wirkt &#252;berheblich und gegen&#252;ber anderen Kulturen erniedrigend. Teilweise stimmt das auch doch gibt es bei der Betrachtung einer Volkskultur einen bestimmten Bereich, den man durchaus analysieren, bewerten und vergleichen kann, um zu bestimmen, welche Volkskultur den Menschen eine h&#246;here Lebensqualit&#228;t gibt. Dieser Bereich ist die Freiheit und es ist genau dieser Bereich der Freiheit, der in islamistischen Nationen massiv und mit faschistischen Mitteln unterdr&#252;ckt wird. Und das kann keine chauvinistische Analyse sein, denn es ist bemerkenswert wie viele Moslems, die in westlichen Nationen leben, genau das sagen und dabei ihrer Angst vor einer Islamisierung des Westens deutlichen Ausdruck verleihen. Eine radikal islamische Weltanschauung hat stets das Ziel einen radikal islamischen Staat hervor zu bringen.</p><p>Dies ist besonders wichtig, wenn man das Selbstbestimmungsrecht der V&#246;lker als Grundlage f&#252;r einen nachhaltig funktionierenden Staat und als Voraussetzung zur Vermeidung von territorialen Streitigkeiten nimmt. Unter der Annahme, dass die Basis einer funktionierenden Demokratie die Gemeinschaft und Einigkeit ist, so kann angenommen werden, dass extreme Multikulturalit&#228;t diese Gemeinschaft und Einigkeit behindert und somit eine Gefahr f&#252;r eine funktionierende Demokratie ist. </p><p>W&#252;rden Belgien und Afghanistan pl&#246;tzlich zu einer Nation zusammengeschlossen werden, w&#252;rde das die Demokratie stark herausfordern. In einem solchen Szenario in dem Belgien und Afghanistan zu einer Nation werden, w&#252;rden kulturelle Konflikte bereits in der Parteienpolitik entstehen. Parteien beider Seiten h&#228;tten gro&#223;e Unterschiede bei</p><p>Rechtsstaatlichkeit</p><p>Trennung von Religion und Staat</p><p>Bildungssystem</p><p>Wirtschaftsystem</p><p>Frauenrechten</p><p>Sicherheitssystem</p><p>Sozialsystem</p><p>Grundrechten</p><p>Verfassungsrecht</p><p>Demokratie &#252;berlebt nur langfristig, wenn eine Wahlniederlage auch toleriert wird. Wenn das Wahlergebnis zu einer fundamentalen Ver&#228;nderung im Lebensstil derjenigen f&#252;hrt, welche die Wahl verloren haben, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass das Wahlergebnis anerkannt wird.</p><p>Demokratie ist mehr als nur W&#228;hlerstimmen z&#228;hlen, eine kulturelle Gemeinschaftlichkeit ist in einem Volk des Friedens willens notwendig. Die Menschen m&#252;ssen akzeptieren Teil einer gemeinsamen Gruppe zu sein, denn nur dann akzeptieren sie das Ergebnis von Wahlen, auch wenn eine oppositionelle Partei gew&#228;hlt wurde.</p><p>Wenn eine Demokratie nur noch eine Diktatur der Mehrheit ist, ger&#228;t diese in Gefahr. Ein gesundes Gemeinschaftsgef&#252;hl ist zwingend erforderlich, um eine Solidargemeinschaft zu bilden, in der sich alle gesellschaftlichen Klassen als Schicksalsgemeinschaft f&#252;hlen um zu kooperieren und einander zu helfen anstatt sich zu bek&#228;mpfen. Ein gesunder Staat ist nur auf Basis der Einigkeit seines Volkes m&#246;glich und multikulturelle Vielv&#246;lkerstaaten und insbesondere ihre Demokratien wie anhand vieler historischer Beispiele ersichtlich, sind langfristig nicht &#252;berlebensf&#228;hig. Darum muss die Einheit gesch&#252;tzt werden um die kulturelle und somit die staatliche Stabilit&#228;t dauerhaft zu gew&#228;hrleisten. Unterschiedliche kulturelle Gruppen arbeiten stets auch auf unterschiedliche politische Ziele hin. Daraus ergeben sich politische Konflikte die in Gewalt ausufern k&#246;nnen. Es hei&#223;t nicht ohne guten Grund in der deutschen Nationalhymne: Einigkeit und Recht und Freiheit. Denn Einigkeit f&#252;hrt zum Rechtsstaat und der Rechtsstaat garantiert die Freiheit.</p><p>Der Staat als Produkt der Kultur des Volkes stellt die notwendige Institution f&#252;r den Erhalt der gesellschaftlichen Ordnung. Die Frage eines gesunden Staates ist also in erster Linie eine Frage der Schaffung gesunder sozialer Verh&#228;ltnisse als Fundament f&#252;r das Individuum. In einer globalisierten Welt birgt dies gro&#223;e Herausforderungen f&#252;r den Staat, dessen Aufgabe es sein muss negative Kultureinfl&#252;sse von au&#223;en zu verhindern. Eine solche Bewahrung der Kulturellen Qualit&#228;t ist dem Staat in einer Gesellschaft des Individualismus dominiert von Wettbewerb, Egoismus, Opportunismus und Neid immer weniger m&#246;glich, denn das Gemeinschaftsgef&#252;hl als Patriotismus wird zunehmend zerst&#246;rt und dadurch gleichzeitig der Staat durch den Individualismus geschw&#228;cht. Dies schadet dem Volkswohl erheblich, denn ein gesundes Gemeinschaftsgef&#252;hl ist zwingend erforderlich um eine Solidargemeinschaft zu bilden, in der sich alle gesellschaftlichen Klassen als Schicksalsgemeinschaft f&#252;hlen um zu kooperieren und solidarisch zu sein, anstatt sich zu bek&#228;mpfen. Das bedeutet, dass sich die Migration auf die Menschen fokussieren muss, welche bereit dazu sind sich zu integrieren und aus eigenem Willen heraus die Werte der Gesellschaft zu &#252;bernehmen.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!NlFF!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F54ecffd4-5695-476f-97bf-23cd7c703064_956x716.jpeg" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!NlFF!, /__u/politikbildung.substack.com/w_424, /__u/politikbildung.substack.com/c_limit, /__u/politikbildung.substack.com/f_webp, /__u/politikbildung.substack.com/q_auto:good, 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class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!aJQg!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fe02a30a5-0844-450c-987f-f22936418bda_1064x1493.jpeg" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!aJQg!, /__u/politikbildung.substack.com/w_424, /__u/politikbildung.substack.com/c_limit, /__u/politikbildung.substack.com/f_webp, /__u/politikbildung.substack.com/q_auto:good, /__u/politikbildung.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fe02a30a5-0844-450c-987f-f22936418bda_1064x1493.jpeg 424w, /__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!aJQg!, /__u/politikbildung.substack.com/w_848, /__u/politikbildung.substack.com/c_limit, /__u/politikbildung.substack.com/f_webp, 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Das bekommt zehntausende Likes und zeigt auf wie die kulturellen Konflikte in den autorit&#228;ren Staat f&#252;hren, denn die B&#252;rger verlangen nach einem autorit&#228;ren Staat, wenn sie Angst um ihre Sicherheit haben. Es l&#228;uft ein Prozess, der zu einer Gefahr f&#252;r die Demokratie wird.</em></p><p>Religionen wie Islam und Christentum sind politische Weltanschauungen, die eine Idee davon haben, wie eine Gesellschaft strukturiert sein sollte. Dass sie dabei an eine &#252;bernat&#252;rliche Macht glauben ist hierbei unerheblich. Politische Weltanschauungen sind durch den Staat zu respektieren, selbst wenn sie gegen die Demokratie sind, denn es ist nicht Aufgabe des Staates zu diktieren wie ein Volk aufgebaut sein sollte, sondern Aufgabe des Volkes ist es selbst zu entscheiden, wie es leben m&#246;chte. Das hei&#223;t der Staat muss die Freiheit der Meinung hoch halten, so dass alle Weltanschauungen im freien Dialog diskutiert werden k&#246;nnen und die Menschen selbst entscheiden k&#246;nnen, welcher Weltanschauung sie sich anschlie&#223;en wollen. Wird die Freiheit der Meinung hoch gehalten, sorgt dies gleichzeitig daf&#252;r, dass beispielsweise Kommunisten, Faschisten, oder Islamisten nicht genug Zulauf erhalten werden, weil die Kultur der Freiheit im Volk hoch gehalten wird. Erst wenn eine Kultur der Unterdr&#252;ckung durch den Staat hoch gehalten wird, dann werden auch die anderen totalit&#228;ren Str&#246;mungen st&#228;rker, weil Autoritarismus und Totalitarismus dann allgemein als legitim betrachtet werden. So war es beispielsweise die gewaltsame Unterdr&#252;ckung der Nazis, welche diese radikalisierte und diese in der Meinung st&#228;rkte, dass ihre Gewalt nach der Machtergreifung legitim sei, weil sie selbst vorher Opfer der gewaltsamen Unterdr&#252;ckung waren. Das kann man aus den Reichstagsreden der Weimarer Republik eindeutig entnehmen und das l&#228;sst sich auch psychologisch nachvollziehen. Heranwachsende Opfer von Gewalt werden sp&#228;ter selbst zu Gewaltt&#228;tern, wie der Soziologe Gabor Mat&#233; eindrucksvoll herausfand. Gewalt und Unterdr&#252;ckung reproduzieren sich also selbst und so muss das Prinzip der Aggressionsfreiheit hoch gehalten werden und nicht der Autoritarismus.</p><p><em>[Auch in diesem Artikel gilt: Pauschalisierungen sprechen nicht das Individuum an]</em></p><p>Mehr lesen &#252;ber Kultur und ihre wichtigsten Grundpfeiler: </p><div class="embedded-post-wrap" data-attrs="{&quot;id&quot;:174391170,&quot;url&quot;:&quot;https://manuel501930.substack.com/p/die-drei-saulen-moralischer-kultur&quot;,&quot;publication_id&quot;:5593934,&quot;embedding_publication_id&quot;:null,&quot;publication_name&quot;:&quot;Manuel&quot;,&quot;publication_logo_url&quot;:&quot;https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!LsO5!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F1b86dcc6-42ac-4372-a1fb-3fb7bde663f8_971x971.png&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Die Drei S&#228;ulen konstruktiver Kultur: Fundament und universelles Bewertungsinstrument&quot;,&quot;truncated_body_text&quot;:&quot;Menschliche Gesellschaften sind vielf&#228;ltig, komplex und im st&#228;ndigen Wandel begriffen. Im Laufe der Jahrtausende sind Kulturen entstanden und untergegangen, einige gepr&#228;gt von Gerechtigkeit und W&#252;rde, andere gepr&#228;gt von Grausamkeit und Unterdr&#252;ckung. Keine Kultur ist perfekt, doch es gibt fundamentale Prinzipien, die sowohl als&quot;,&quot;date&quot;:&quot;2025-09-23T23:56:18.073Z&quot;,&quot;like_count&quot;:0,&quot;comment_count&quot;:0,&quot;bylines&quot;:[{&quot;id&quot;:363177948,&quot;name&quot;:&quot;Manuel&quot;,&quot;handle&quot;:&quot;manuel501930&quot;,&quot;previous_name&quot;:null,&quot;photo_url&quot;:null,&quot;bio&quot;:null,&quot;profile_set_up_at&quot;:&quot;2025-07-09T13:32:01.616Z&quot;,&quot;reader_installed_at&quot;:null,&quot;publicationUsers&quot;:[{&quot;id&quot;:5706040,&quot;user_id&quot;:363177948,&quot;publication_id&quot;:5593934,&quot;role&quot;:&quot;admin&quot;,&quot;public&quot;:true,&quot;is_primary&quot;:false,&quot;publication&quot;:{&quot;id&quot;:5593934,&quot;name&quot;:&quot;Manuel&quot;,&quot;subdomain&quot;:&quot;manuel501930&quot;,&quot;custom_domain&quot;:null,&quot;custom_domain_optional&quot;:false,&quot;hero_text&quot;:&quot;&quot;,&quot;logo_url&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/1b86dcc6-42ac-4372-a1fb-3fb7bde663f8_971x971.png&quot;,&quot;author_id&quot;:363177948,&quot;primary_user_id&quot;:363177948,&quot;theme_var_background_pop&quot;:&quot;#FF6719&quot;,&quot;created_at&quot;:&quot;2025-07-09T13:32:39.513Z&quot;,&quot;email_from_name&quot;:null,&quot;copyright&quot;:&quot;Manuel&quot;,&quot;founding_plan_name&quot;:null,&quot;community_enabled&quot;:true,&quot;invite_only&quot;:false,&quot;payments_state&quot;:&quot;disabled&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;,&quot;explicit&quot;:false,&quot;homepage_type&quot;:&quot;magaziney&quot;,&quot;is_personal_mode&quot;:false}}],&quot;is_guest&quot;:false,&quot;bestseller_tier&quot;:null,&quot;status&quot;:{&quot;bestsellerTier&quot;:null,&quot;subscriberTier&quot;:null,&quot;leaderboard&quot;:null,&quot;vip&quot;:false,&quot;badge&quot;:null}}],&quot;utm_campaign&quot;:null,&quot;belowTheFold&quot;:true,&quot;type&quot;:&quot;newsletter&quot;,&quot;language&quot;:&quot;en&quot;,&quot;source&quot;:null}" data-component-name="EmbeddedPostToDOM"><a class="embedded-post" native="true" href="/__u/manuel501930.substack.com/p/die-drei-saulen-moralischer-kultur?utm_source=substack&amp;utm_campaign=post_embed&amp;utm_medium=web"><div class="embedded-post-header"><img class="embedded-post-publication-logo" src="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!LsO5!,w_56,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F1b86dcc6-42ac-4372-a1fb-3fb7bde663f8_971x971.png" loading="lazy"><span class="embedded-post-publication-name">Manuel</span></div><div class="embedded-post-title-wrapper"><div class="embedded-post-title">Die Drei S&#228;ulen konstruktiver Kultur: Fundament und universelles Bewertungsinstrument</div></div><div class="embedded-post-body">Menschliche Gesellschaften sind vielf&#228;ltig, komplex und im st&#228;ndigen Wandel begriffen. Im Laufe der Jahrtausende sind Kulturen entstanden und untergegangen, einige gepr&#228;gt von Gerechtigkeit und W&#252;rde, andere gepr&#228;gt von Grausamkeit und Unterdr&#252;ckung. 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Diese Gr&#252;nde liegen darin, dass immer mehr eines der wichtigsten Prinzipien der Demokratie missachtet wird: Die Subsidiarit&#228;t. Es ist die Zentralisierung nach Berlin und Br&#252;ssel, welche die Regierenden immer weiter voranschreiten lassen und damit bei den B&#252;rgern den Frust und die Wut ausl&#246;sen, weil sich diese nicht mehr demokratisch vertreten f&#252;hlen. Die Unterschiede in den Bundesl&#228;ndern sind inzwischen so gro&#223;, dass sie ausdr&#252;cklich das Argument f&#252;r eine f&#246;derale, also subsidiare, Republik st&#228;rken in der weniger Verantwortung an Berlin und Br&#252;ssel abgegeben werden darf und mehr zur&#252;ck an die Bundesl&#228;nder gehen muss. Das betrifft insbesondere die kontroversesten Themen wie Migrationspolitik, Energiepolitik, Finanzierung der Ukraine oder Entwicklungshilfe. All das kann und sollte in einem demokratischeren System &#252;ber die Entscheidung der L&#228;nder abgewickelt werden und nicht nach Berlin oder Br&#252;ssel zentralisiert werden. Wer behaupte das ginge nicht muss nur nach &#214;sterreich oder Schweiz schauen. Diese L&#228;nder k&#246;nnen sich sehr gut selbst regieren. Das hei&#223;t nicht, dass die Bundesrepublik aufgel&#246;st werden muss, jedoch muss neu verordnet werden, wo die Machtkompetenz liegt. </p><p>Nur die relative "Kleinstaaterei" ist wahrlich demokratisch. Bei gro&#223;en Staaten, selbst wenn sie noch so stark versuchen demokratisch zu sein, ist stets eine unvermeidbare Tendenz zur "Diktatur der Mehrheit", weil die Regionalit&#228;t verloren geht. Das gr&#246;&#223;ere franz&#246;sische Volk wird innerhalb der EU stets mehr Einfluss haben, als das kleinere ungarische Volk. Die Nordrhein-Westfalen werden stets mehr Einfluss haben als die Th&#252;ringer und die Schwaben mehr Einfluss als die Badener. Diese "Diktatur der Mehrheit" ist ein Naturgesetz in einer Demokratie, das jedoch durch das Subsidiarit&#228;tsprinzip relativiert werden kann. Dieses besagt, dass die Regierunspolitik &#252;ber die niedrigste sinnvolle Ebene erfolgen soll und nur dann zentralistische Bestrebungen zugelassen werden, wenn der Verlust an Demokratie durch mehr "Diktatur der Mehrheit" sinnvoll erscheint. Beispielsweise der Bau einer Autobahn, die der Masse einen so gro&#223;en Nutzen bringt, dass das Leid der Anwohner, welche Platz f&#252;r den Bau machen m&#252;ssen, in Kauf genommen werden kann. Der Bau eines gro&#223;en Kraftwerks finanziert werden muss, oder ein Satellit ins All geschossen werden. Auch ist es nicht sinnvoll, wenn jeder Landkreis oder auch jedes Bundesland seine eigene Geldw&#228;hrung hat. Es gibt zahlreiche Gr&#252;nde, warum Kleinstaaterei ein Hindernis ist, doch muss diese Kleinstaaterei im Sinne der Demokratie trotzdem stets das Ziel sein und zentralistischen Projektee oder zentralistische Regierungspolitik nur geschehen, wenn es wirklich notwendig ist. Wo eine Regionalw&#228;hrung n&#228;mlich unsinnig ist, so hat der Euro ebenfalls starke M&#228;ngel, weil die EU Nationen ihr Geld nicht mehr der Wirtschaftskraft anpassen k&#246;nnen. EU Verodnungen k&#246;nnen manchmal sinnvoll sein, sie k&#246;nnen aber auch zum Problem werden.</p><p>Das sehr unterschiedliche Wahlverhalten in den Bundesl&#228;ndern macht klar, dass die Zentralisten in Berlin und Br&#252;ssel gegen demokratische Prinzipien handeln, wenn sie die Subsidarit&#228;t ignorieren. Nur wenn sich die B&#252;rger in ihren Bundesl&#228;ndern angemessen vertreten f&#252;hlen, werden sie wieder das Gef&#252;hl haben, dass die Politik f&#252;r und nicht gegen sie arbeitet. Haben ihre gew&#228;hlten Vertreter im Landkreis und im Bundesland nicht viel zu sagen, dann bekommen sie das Gef&#252;hl, dass die Demokratie nicht mehr funktioniert. Man kann sogar sagen, dass diese Regionalisierung der Macht zur&#252;ck zu den Bundesl&#228;ndern die einzige M&#246;glichkeit ist weiterer potentieller gesellschaftlicher Spaltung und Polarisierung vorzubeugen.</p><p>Doch die herrschende Politik verfolgt genau den gegenteiligen Weg. Die Zentralisten wie Ursula Von der Leyen, die &#8222;mehr Europa&#8220;, also mehr Macht f&#252;r die Europ&#228;ische Union &#252;ber die L&#228;nder und Landkreise fordern, m&#252;ssen sich bewusst werden, dass ihre Streben nach Zentralisierung stets undemokratischer ist und nur die Bewahrung der Subsidiarit&#228;t die Demokratie gew&#228;hrleistet, denn je weiter eine Regierung von einer Region weg ist, desto schlechter wird diese Region repr&#228;sentiert. Ein B&#252;rgermeister wird stets besser wissen, was gut f&#252;r seine Stadt ist als ein zentrale Verwaltung die hunderte Kilometer entfernt ist. Eine zunehmende Zentralisierung sorgt darum f&#252;r eine Reduzierung der politischen Mitbestimmung der Regionen und einer Zunahme der Macht von weit entfernten B&#252;rokraten. </p><p>Leider muss festgestellt werden, dass sich seit Anfang des 21. Jahrhunderts die Forderung nach mehr Zentralisierung nach Br&#252;ssel immer mehr in Deutschland etablierte. Es entwickelte sich eine Form von EU-Nationalismus und manch einer versteht sich bereits kaum noch mehr als Deutscher, sondern nur noch als Europ&#228;er und meint seine nationale Identit&#228;t und seinen Patriotismus als Europ&#228;er zu finden. Wer sich die Reden von Von der Leyen einmal genauer anh&#246;rt wird diese Ideologie in ihren Worten finden.</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://politikbildung.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;en&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Thanks for reading Politikbildung&#8217;s Substack! Subscribe for free to receive new posts and support my work.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="Type your email&#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div><p>Nicht wenige dieser EU-Patrioten fordern bereits eine Form von Europ&#228;ischer Nation mit EU-Armee und Kriegsminister. Der europ&#228;ische Zentralstaat wird mit dem Argument gefordert, dass ein solcher st&#228;rker w&#228;re in einer zunehmend globalisierten und multipolaren Welt und verteidigungsf&#228;hig gegen Russland sein m&#252;sse. Nicht selten wird EU-nationalistische Propaganda f&#252;r die St&#228;rkung der EU dadurch verwendet, dass man zur Geschlossenheit gegen den Feind von au&#223;en aufruft.</p><p>Unter vielen Deutschen hat sich eine Form von europ&#228;ischen Nationalstolz breit gemacht, w&#228;hrend gleichzeitig ein deutscher Patriotismus von ihnen als &#8220;rechtsextrem&#8221; betrachtet wird. Besonders die Erfahrung des Nazi-Hypernationalismus haben zu einer Abneigung von BRD-Patriotismus und BRD-Nationalismus gef&#252;hrt. Weil aber Menschen eine gemeinschaftliche Identit&#228;t zum Leben ben&#246;tigen musste als Ersatz Europa her halten. Es wurde dann von den Menschen der deutsche Nationalismus durch einen europ&#228;ischen Nationalismus ersetzt, der nicht emotional negativ behaftet ist sondern sogar als Grundlage f&#252;r V&#246;lkerfrieden bezeichnet werden kann.</p><p>Die Forderung nach einer europ&#228;ischen Nation hatte bereits enorme Erfolge, denn mit einer Union hat der aktuelle Prozess der Zentralisierung von Recht und Gesetz nach Br&#252;ssel bereits nichts mehr zu tun. Es ist nicht weit hergeholt zu sagen dass die EU kein Bund mehr ist, sondern bereits ein eigener Staat, welcher eher den Titel &#8216;Vereinigten Staaten von Europa' tragen sollte. Dies kann man mit einem Vergleich der Souver&#228;nit&#228;t eines USA-Bundesstaats wie Texas und einer EU-Mitglieds wie Deutschland belegen. Zus&#228;tzlich begr&#252;ndet werden kann das zum Beispiel dadurch, dass die durch Angela Merkel verursachte Asylkrise nachweisbar rechtswidrig war, Merkel aber nicht strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden konnte, weil die EU-Gesetze das deutsche Grundgesetz das sie 2015 gebrochen hatte &#252;berlagern. Der Europ&#228;ische Gerichtshof steht somit &#252;ber dem Deutschen Gerichtshof und das beweist die Negierung der Subsidiarit&#228;t. </p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!cjGr!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F686bd901-da5f-437b-bd50-16999b2e8d02_975x1085.jpeg" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!cjGr!, /__u/politikbildung.substack.com/w_424, /__u/politikbildung.substack.com/c_limit, /__u/politikbildung.substack.com/f_webp, /__u/politikbildung.substack.com/q_auto:good, /__u/politikbildung.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F686bd901-da5f-437b-bd50-16999b2e8d02_975x1085.jpeg 424w, /__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!cjGr!, 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Respektiert sie dieses einmal nicht mehr gibt es juristisch keine M&#246;glichkeit dagegen vor zu gehen.</em></p><div class="native-video-embed" data-component-name="VideoPlaceholder" data-attrs="{&quot;mediaUploadId&quot;:&quot;7da1196b-c70b-4ed9-8466-187ac2d3f41d&quot;,&quot;duration&quot;:null}"></div><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!NqpH!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F0b1676fc-28af-498a-9c3d-cc32ea2311ba_782x1280.jpeg" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!NqpH!, /__u/politikbildung.substack.com/w_424, /__u/politikbildung.substack.com/c_limit, /__u/politikbildung.substack.com/f_webp, /__u/politikbildung.substack.com/q_auto:good, 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abgeben. In Frankreich, welches noch zentralistischer gef&#252;hrt wird als die Bundesrepublik, haben bereits genau aus diesem Grund 70% kein Vertrauen mehr in den franz&#246;sischen Staat und Gro&#223;britannien hatte sich nicht ohne Grund in einem historischen Referendum gegen den Verbleib in der Europ&#228;ischen Union ausgesprochen. Es war ein Griff nach Souver&#228;nit&#228;t, welche die B&#252;rger Gro&#223;britanniens vermissten. Politisch bedeutet das f&#252;r die Briten einen gro&#223;en Schritt hinfort von der Br&#252;sseler Zentralisierung und zur&#252;ck in die nationale Selbstbestimmung und der &#246;konomische Zusammenbruch der von den EU-Nationalisten f&#252;r GB prophezeit wurde war nicht geschehen.</p><p>Unter den EU-Patrioten wurde schnell Kritik laut und von &#8220;Rechtsextremen Kr&#228;ften&#8221; gesprochen, die durch Populismus das englische Volk manipulierten. Dabei hatten die Populisten lediglich auf die Stimme des Volkes geh&#246;rt, w&#228;hren die elit&#228;ren Zentralisten dieses ignorierten. Dass andere Nationen wie die Schweiz ohne die EU problemlos zurecht kommen wurde in der Brexit Hysterie einfach ignoriert. </p><p>Die EU Zentralisten propagieren hierbei stets gerne nur ein vereintes Europa kann &#8222;stark genug&#8220; sein um &#8222;gegen&#8220; die aufstrebenden &#8222;M&#228;chte&#8220; im Osten zu &#8222;bestehen&#8220;. Das ist pure Propaganda und vollkommen an den Haaren herbei gezogen. Es gibt mehr als genug Kleinstaaten bei denen es wirtschaftlich hervorragend l&#228;uft ohne dass diese Weisung von einer hunderte Kilometer weit entfernten Zentralregierung erhalten. Nach Logik der Zentralisten w&#228;ren Hong-Kong, Singapur, Luxemburg oder die Schweiz die gr&#246;&#223;ten Opfer der Globalisierung.</p><p>Auch richtet Korruption in einem zentralisierten Superstaat genauso wie bei einem Gro&#223;konzern wesentlich mehr allgemeinen Schaden an, weil ein korruptes Regierungsmitglied eine solch gr&#246;&#223;ere Macht hat als in einem subsidiaren Staat, das f&#252;hrt dazu dass die Korruption weniger eine Vielzahl mehr Menschen negativ beeinflusst. Dies war mitunter ein Faktor der die Sowjet Union zerfallen lie&#223;.</p><p>Doch selbst wenn die EU sich an demokratische Prinzipien halten w&#252;rde, k&#246;nnte diese niemals demokratisch sein, weil eine Demokratie kulturelle Einheitlichkeit ben&#246;tigt. Die Gefahr dass die Demokratie zu einer &#8218;Diktatur der Mehrheit&#8216; wird, muss durch den Erhalt der kulturellen Einigkeit vermieden werden. Ein Land das aus 60% aus Kultur A und 40% aus Kultur B besteht und deswegen die Kultur A die Kultur B mit mehr Stimmanteil unterdr&#252;cken kann ist keine reale Demokratie sondern eine Diktatur der Mehrheit. Eine solche Gesellschaft m&#252;ndet stets in Gewalt und die Vorzeichen erkennt man an unterschiedlichem Wahlverhalten und der Polarisierung der Gesellschaft. In Anbetracht der Tatsache, das ein Volk eine gewisse kulturelle &#196;hnlichkeit ben&#246;tigt um konstruktiv in eine staatliche Schicksalsgemeinschaft eingegliedert werden zu k&#246;nnen scheint es aber offensichtlich, das die Zentralisten nicht wirklich viel &#252;ber Europa wissen und haupts&#228;chlich ideologisch denken. Sie ignorieren die tausende Jahre alte Vielfalt der Kulturen in Europa und wollen alles unter einen europ&#228;ischen Hut bringen. Konflikte sind darum bereits vorprogrammiert, wenn die Zentralisierung noch weiter voranschreitet.</p><p>Es gibt bereits innerhalb Deutschlands kulturelle Unterschiede zwischen Bayern, Schwaben, Sachsen, Westfalen, Friesen und weiteren, die so unterschiedlich sind, dass sich eine Bundesrepublik Deutschland nur mit Not und M&#252;he und hohen Ausgleichszahlungen - gegen die Bayern sich bereits zunehmend wehrt - zusammen halten l&#228;sst. Die deutschen Nachbarn der BRD, also die Schweizer und &#214;sterreicher sind bereits schon nicht mehr interessiert daran von Berlin aus regiert zu werden und verwalten sich erfolgreich selbst. Ostdeutschland f&#252;hlt sich zunehmend nicht mehr durch Berlin angemessen vertreten. </p><p>Wo es in der Bundesrepublik vielleicht gerade noch so genug Einigkeit gibt, um nach au&#223;en von einer gemeinsamen nationalen Identit&#228;t zu sprechen, ist dies in Verbindung mit Europa nicht mehr m&#246;glich, denn zu gro&#223; sind die kulturellen Unterschiede zwischen den V&#246;lkern Europas. Darum l&#228;sst sich das EU-Konstrukt wie bei der Sowjetunion mit autorit&#228;rer Regierungspolitik zusammenhalten. </p><p>Letztlich sollte man aber aus der Geschichte wissen, was mit zentralisierten Staaten geschieht, die kulturell nicht zusammen passen. Sie fallen irgendwann mit Hass, Gewalt und Leid wieder auseinander, weil sich kulturell unterschiedlichen Regionen unterschiedliche Regeln und Gesetze gelten m&#252;ssen, die an die jeweiligen Unterschiede angepasst sind. Zentralisierung ist insbesondere aufgrund der kulturellen Unterschiedlichkeit der europ&#228;ischen V&#246;lker undemokratisch und w&#252;rde zu einer Unterdr&#252;ckung der Mehrheit durch die Minderheit f&#252;hren. Ein Beispiel hierf&#252;r ist der Versuch von Br&#252;ssel aus, den osteurop&#228;ischen Staaten aufzuerzwingen Fl&#252;chtlingskontingente aufzunehmen, obwohl die dortigen Bev&#246;lkerungen in ihrer Gesamtheit dagegen sind. Diese Fremdbestimmung lehnt die V&#246;lker Europas verst&#228;ndlicherweise gegen die EU auf.</p><p>Aus der Folge der kulturellen Unterschiedlichkeit der europ&#228;ischen V&#246;lker ergibt sich auch die wirtschaftliche Unterschiedlichkeit. Eine Region mit gro&#223;er Armut muss anders verwaltet werden, als eine Region mit gro&#223;em Reichtum. Eine Region mit schlechter Bildung und Infrastruktur ben&#246;tigt einen anderen Haushaltsplan als eine reiche Region. Eine arme Region muss politisch gef&#246;rdert werden und eine reiche Region muss der Erfolg erhalten bleiben. Beide Regionen ben&#246;tigen eine sehr unterechiedliche Regierungspolitik die ein Zentralstaat nicht differenziert ausf&#252;hren kann.</p><p>Die B&#252;rger m&#252;ssen sich bewusst sein, dass der EU-Pr&#228;sident in Br&#252;ssel nicht wissen kann, welche Sorgen und Probleme in einem deutschen Landkreis existieren. Darum ist ein Landrat stets besser daf&#252;r geeignet Beschl&#252;sse im Landkreis zu treffen, als ein Bundeskanzler oder gar EU-Pr&#228;sident. Auch haben die B&#252;rger des Landkreises kaum Einfluss darauf wer in Br&#252;ssel regiert. Wird dem Landkreis also zu viel aus Br&#252;ssel vorgeschrieben, dann ist das aus seiner Natur heraus undemokratischer, als wenn der Landrat die Entscheidungen trifft. </p><p>Eine Demokratie in welcher zuerst der Landrat Entscheidungen trifft, im n&#228;chsten Rang der Landespr&#228;sident, im n&#228;chsten Rang der Bundeskanzler und erst im letzten Rang der EU-Pr&#228;sident, ist eine Demokratie nach dem Prinzip der Subsidiarit&#228;t.</p><p>Die EU hat massive Kritiker. Viele Menschen haben die Probleme eines Zentralstaates erkannt und kritisieren die EU. Die Zentralisten jedoch machen nur die EU-kritischen Parteien f&#252;r die wachsende Anzahl an Gegnern der Europ&#228;ischen Union verantwortlich und bezeichnen diese als Feinde Europas. Den Dezentralisten wird von den Zentralisten vorgeworfen diejenigen zu sein, welche eine Gefahr f&#252;r die Europ&#228;ische Gemeinschaft sind. Wer die Dezentralisten aber verantwortlich f&#252;r die wachsende Zahl an EU-Gegnern macht vertauscht Ursache und Effekt, denn der Aufstieg der EU kritischen Parteien ist lediglich die kausale Folge der ansteigenden EU Skepsis innerhalb der europ&#228;ischen V&#246;lker und nicht die Ursache. Diese EU-Skepsis im Volk wurde in Wahrheit von den Politikern erschaffen, welche die immer weiter zunehmende Zentralisierung nach Br&#252;ssel mit dem Ziel eines europ&#228;ischen Superstaates inklusive einer europ&#228;ischen Identit&#228;t erzwingen wollen. Genauso waren die Parteien in Gro&#223;britannien, welche den Brexit forderten nicht die Ursache sondern die Folge der zunehmenden Abneigung gegen die zentralistischen Bestrebungen althergebrachter Parteien. Diese Kausalit&#228;t wird im Sinne der Propaganda verdreht.</p><p>Ein weiteres Beispiel f&#252;r den Abbau demokratischer Strukturen durch Zentralismus ist Katalonien, welches in einem Referendum seine politische und kulturelle Selbstbestimmung eingefordert hat, da es sich durch die Zentralregierung &#246;konomisch &#252;bervorteilt sieht. Das im Sinne der Subsidiarit&#228;t legitime Referendum wurde durch die Zentralregierung in Madrid welche Polizisten aus Madrid nach Barcelona entsendete blutig niedergeschlagen. Der katalonische Pr&#228;sident musste fliehen und das Selbstbestimmungsrecht der V&#246;lker wurde erneut mit F&#252;&#223;en getreten. Die gewaltsame Unterdr&#252;ckung des Referendums in Katalonien zeigte zu welch autokratischer Gewalt Zentralisten neigen k&#246;nnen, wenn sich ein Volk von ihnen l&#246;sen m&#246;chte. Von der EU wurde dieses Vorgehen nie kritisiert und in den Konzernmedien wurde kaum &#252;ber die Gewalt berichtet.</p><p><strong>Zentralisten verantwortlich f&#252;r Ukraine Krieg</strong></p><p>Zentralisten sind ein gro&#223;es &#220;bel der Welt und beispielsweise auch verantwortlich f&#252;r den Ukraine Krieg. Es waren Zentralisten, welche den Separatisten im Donbass nicht ihre verlangte Unabh&#228;ngigkeit gew&#228;hrten, nachdem Kyiv die Sympathien der Menschen im Donbass durch antirussische Gesetze, verh&#228;ngt durch den Zentralstaat verspielte. Im Donbass in der Ukraine gibt es in Regionen eine mehrheitlich russischsprachige Bev&#246;lkerung.</p><p>Die Zentralisten in Kyiv wollten das Selbstbestimmungsrecht der V&#246;lker nicht anerkennen und beschossen die Separatisten daraufhin in Donetsk mit Artillerie. Diese sieht sich seit dem Maidan Putsch durch die ukrainische Regierung in Kyiv unterdr&#252;ckt und forderte die Unabh&#228;ngigkeit. Es entbrannte ein B&#252;rgerkrieg mit anschlie&#223;endem Krieg zwischen Russland und Ukraine, der ausgebrochen war, weil die Zentralisten weder Subsidiarit&#228;t, noch Selbstbestimmungsrecht der V&#246;lker im Donbass anerkannten, obwohl dies der L&#246;sungsweg f&#252;r den Friedensprozess gewesen w&#228;re. Dieser Zentralismus war die Grundlage f&#252;r den B&#252;rgerkrieg und der B&#252;rgerkrieg dann die Grundlage f&#252;r den russischen Angriffskrieg. Darunter leidete auch die Zivilbev&#246;lkerung sehr und so wurde dieser B&#252;rgerkrieg einer der Gr&#252;nde, warum Russland 2022 mit seiner Invasion began.</p><p>Zentralisten haben es einfacher einen Staat autorit&#228;r zu f&#252;hren, denn der weit entfertne Protest auf der Stra&#223;e erreicht sie weniger als es bei einer regionalen Regierung der Fall ist. In vielen F&#228;llen wissen die B&#252;rger dann gar nicht wernder verantwortliche Minister oder Kommissar ist. Es interessiert einen Politiker in Br&#252;ssel kaum, wenn die Pendler einer Kleinstadt keine Busverbindung zur Arbeit haben, weil irgendwelche CO2-Emission Gesetze nicht eingehalten werden konnten. Der lokale B&#252;rgermeister jedoch ist von Protesten betroffen.</p><p>Die extremsten unter den Zentralisten sind die Globalisten. Globalisten haben das Ziel schrittweise eine Weltregierung zu etablieren. Erste Schritte dort hin wurden mit UN, WHO, Weltbank und IPCC, Welthandelsorganisation, IMF und WEF bereits unternommen.</p><p>Auf Veranstaltungen verschiedener Bewegungen wird h&#228;ufiger skandiert, dass der Globalismus eine neue Form des Faschismus ist. Das ist gar nicht so falsch, jedoch sehr komplex. Die Eliten unter den Globalisten wollen Nationalstaaten schw&#228;chen, um den internationalen Kapitalismus zu st&#228;rken. Dieser erlaubt es dann multinationalen Konzernen die Nationen gegeneinander auszuspielen, um die Renditen zu erh&#246;hen. Ein Beispiel daf&#252;r ist die Pharmalobby, welche es durch Kooperation mit EU Chefin Von der Leyen wesentlich einfacher hatte milliardenschwere Deals abzuschlie&#223;en, als wenn jedes nationale Parlament &#252;ber den Kauf von Millionen Impfdosen abstimmen w&#252;rde. So entsteht durch den Zentralismus eine elit&#228;re Kooperation zwischen Gro&#223;kapitalisten und Regierung. Das ist per Definition eine Form des Faschismus und weit entfernt von demokratischen Grunds&#228;tzen, die beispielsweise die Subsidiarit&#228;t und den Volksentscheid ben&#246;tigen.</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://politikbildung.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;en&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Thanks for reading Politikbildung&#8217;s Substack! 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