<script data-pm-proxy="intercept"></script><?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:googleplay="http://www.google.com/schemas/play-podcasts/1.0"><channel><title><![CDATA[Substack von Sebastian]]></title><description><![CDATA[Be an athlete! 
Athlete zu sein ist durch Training zu wachsen - physisch und mental. 
Sportwissenschaft trifft hier auf Real-World-Experience im Coaching, um Dein Training erfolgreich und erfüllend zu gestalten.
Kraft - Ausdauer - Speed]]></description><link>https://sebastiankaindl.substack.com</link><image><url>https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!7-Ls!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F86741909-9b8b-4df6-aacd-cd1dd5d29aa9_500x500.png</url><title>Substack von Sebastian</title><link>https://sebastiankaindl.substack.com</link></image><generator>Substack</generator><lastBuildDate>Fri, 04 Sep 2026 12:42:18 GMT</lastBuildDate><atom:link href="/__u/sebastiankaindl.substack.com/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><copyright><![CDATA[Sebastian Kaindl]]></copyright><language><![CDATA[de]]></language><webMaster><![CDATA[sebastiankaindl@substack.com]]></webMaster><itunes:owner><itunes:email><![CDATA[sebastiankaindl@substack.com]]></itunes:email><itunes:name><![CDATA[Sebastian Kaindl]]></itunes:name></itunes:owner><itunes:author><![CDATA[Sebastian Kaindl]]></itunes:author><googleplay:owner><![CDATA[sebastiankaindl@substack.com]]></googleplay:owner><googleplay:email><![CDATA[sebastiankaindl@substack.com]]></googleplay:email><googleplay:author><![CDATA[Sebastian Kaindl]]></googleplay:author><itunes:block><![CDATA[Yes]]></itunes:block><item><title><![CDATA[Du verkaufst Fortschritt, aber du solltest Commitment bauen]]></title><description><![CDATA[Warum das beste Coaching-Gewissen fragile Athlet:innen produziert.]]></description><link>https://sebastiankaindl.substack.com/p/du-verkaufst-fortschritt-aber-du</link><guid isPermaLink="false">https://sebastiankaindl.substack.com/p/du-verkaufst-fortschritt-aber-du</guid><dc:creator><![CDATA[Sebastian Kaindl]]></dc:creator><pubDate>Fri, 24 Jul 2026 13:53:16 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!FLU6!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Faaaeb4ad-c6de-4016-831a-128dc806119b_2400x1400.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Was erwartet ein:e Athlet:in von dem:der Coach:in, dessen:deren Trainingsplan er:sie sich holt?</p><p>Und ehrlicher noch, wenn du selbst coachst: Was ist die gef&#252;hlte Erwartung, die ein:e Athlet:in an dich hat, wenn er:sie dein Coaching kauft?</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Substack von Sebastian ist eine von Leser unterst&#252;tzte Publikation. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen, ziehen Sie in Betracht, ein Free- oder Paid-Abonnent zu werden.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div><p>Bei den meisten l&#228;uft die Antwort auf ein einziges Wort hinaus. <strong>Fortschritt.</strong> Er:sie zahlt, damit es besser wird, messbar, sp&#252;rbar, m&#246;glichst bald. Und du sp&#252;rst diese Erwartung mit jedem Monat, f&#252;r den er:sie &#252;berweist.</p><p>Genau diese gef&#252;hlte Erwartung ist die Falle.</p><p>Schau, was sie mit dir macht. Ein:e Athlet:in macht drei Wochen keinen Fortschritt. Was tust du? Du testest. Du passt an. Du drehst am Volumen, pr&#252;fst die Tagesform, holst neue Daten. Das sieht aus wie Hingabe.</p><p></p><div class="callout-block" data-callout="true"><p><span data-color="#ff5600" style="color: rgb(255, 86, 0);">Und nichts davon ist falsch. Testen, anpassen, mit Daten steuern, das ist gutes Handwerk, und der Athlet hat es verdient. Aber es muss auf etwas aufbauen. Ohne dieses Fundament tust du exakt dieselben Dinge, nur sind sie dann kein Steuern mehr, sondern reines Anhaften. Attachment, getarnt als Verantwortungsbewusstsein.</span></p></div><p>Dahinter steckt ein Glaube, den fast jede:r Coach:in teilt, ohne ihn je auszusprechen: <strong>Commitment entsteht dadurch, dass ich dem:der Athlet:in Erfolge verschaffe.</strong> Also muss ich liefern. Fortschritt, jede Woche, messbar. &#8594; Und weil ich liefern muss, behandle ich jedes Plateau als Fehler in meinem System, den ich wegoptimieren kann.</p><h2>Der Teil, &#252;ber den keiner redet</h2><p>Wenn du Coaching als Dienstleistung verkaufst, rechtfertigt sich der Wert deiner Arbeit &#252;ber die Erfolge, die du produzierst. Der:die Athlet:in zahlt, also will er:sie Ergebnisse sehen. Und du willst zeigen, dass das Geld gut angelegt ist.</p><p>Der &#246;konomische Anreiz zieht in exakt dieselbe Richtung wie dein Attachment: Fortschritt, sichtbar, jetzt.</p><p><em><strong>Ich kenne diesen Druck. Ich verkaufe Coaching, ich werde an Erfolg gemessen, ich sp&#252;re den Zug, an der Kurve zu drehen, damit sie nach oben zeigt. Das macht das Thema nicht einfacher, es macht es ehrlicher.</strong></em></p><h2>Was dabei liegen bleibt</h2><p>Das Problem ist nicht, dass du optimierst. Das Problem ist, dass du das Falsche optimierst: das, was oben aufsitzt.</p><p>Fortschritt und Zahlen sind die sichtbare Spitze. Du feilst an ihr, weil du die Kausalit&#228;tskette falsch herum denkst. Im Zentrum von Commitment liegt nicht das Ergebnis, sondern der Prozess. Das Ergebnis sitzt nur obendrauf.</p><p>Und der Prozess ist genau das, woran du nicht arbeitest, wenn du die Spitze jagst. &#8594; Nicht an der Nachhaltigkeit. Nicht an dem, was den:die Athlet:in wirklich tr&#228;gt: Freude am Training. Training als etwas, das mehr gibt, als es kostet. Als Zugewinn f&#252;rs Leben, nicht als Mittel zum n&#228;chsten PR.</p><blockquote><p>Und vielleicht liegt genau hier unsere eigentliche Aufgabe. Sollten wir als Coach:innen nicht zuerst unsere eigene Freude am Training &#252;bertragen? Ein:e Athlet:in sp&#252;rt, ob Training f&#252;r dich ein Job ist oder etwas, das dein Leben besser macht. Das steckt an, lange bevor eine Zahl steigt. Es ist das Fundament, auf dem alles andere &#252;berhaupt erst tragen kann.</p></blockquote><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!FLU6!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Faaaeb4ad-c6de-4016-831a-128dc806119b_2400x1400.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!FLU6!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_424, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, /__u/sebastiankaindl.substack.com/f_webp, /__u/sebastiankaindl.substack.com/q_auto:good, /__u/sebastiankaindl.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Faaaeb4ad-c6de-4016-831a-128dc806119b_2400x1400.png 424w, /__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!FLU6!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_848, 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Und der kommt immer.</p><p>Dann passiert Folgendes: Er:sie zweifelt. Am Plan. An dir. An sich selbst. Weil du ihm:ihr beigebracht hast, dass Training sich nur lohnt, wenn es aufw&#228;rtsgeht, hast du ihm:ihr keinen Grund gegeben, im Tal weiterzumachen.</p><p>Du hast fragile Athlet:innen gebaut. Ein Kartenhaus, das am ersten Plateau einst&#252;rzt.</p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/p/du-verkaufst-fortschritt-aber-du?utm_source=substack&utm_medium=email&utm_content=share&action=share&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Teilen&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="/__u/sebastiankaindl.substack.com/p/du-verkaufst-fortschritt-aber-du?utm_source=substack&amp;utm_medium=email&amp;utm_content=share&amp;action=share"><span>Teilen</span></a></p><h2>Dreh die Reihenfolge um</h2><p><strong><span data-color="#ff5600" style="color: rgb(255, 86, 0);">Dein Job ist nicht, Linearit&#228;t zu erzwingen. Fortschritt ist nicht linear, war es nie, und keine Testung der Welt macht ihn linear.</span></strong></p><p>Dein Job ist, Commitment zu bauen, das den nicht-linearen Weg tr&#228;gt. &#8594; Erfolge sind das Nebenprodukt eines committeten Athleten, nicht der Hebel, mit dem du Commitment erzeugst.</p><p>Du hast Ursache und Wirkung vertauscht.</p><div class="callout-block" data-callout="true"><p><span data-color="#ff5600" style="color: rgb(255, 86, 0);">Und sieh dir an, wie wir lernen. Wir schauen st&#228;ndig darauf, was die besten Athleten tun, und kopieren ihre Methoden, ihre Tests, ihre Feinsteuerung. Was wir dabei &#252;bersehen: Diese Athleten zeichnen sich grundlegend nicht durch ihre Methode aus, sondern durch Commitment und Freude am Training. Wir kopieren die Spitze und lassen das Fundament liegen.</span></p></div><p>Konkret hei&#223;t das:</p><ol><li><p><strong>Testung und Daten sind Feintuning, nicht Beweismittel.</strong> Nutze sie, um besser zu steuern, nicht, um dem:der Athlet:in oder dir zu beweisen, dass sich das Geld lohnt.</p></li><li><p><strong>Normalisiere Plateaus, bevor sie kommen.</strong> Der:die Athlet:in, der:die wei&#223;, dass Stillstand zum Weg geh&#246;rt, bricht daran nicht ein.</p></li><li><p><strong>Sch&#252;tze die Freude.</strong> Ein:e Athlet:in, der:die gern trainiert, braucht keine steigende Kurve, um dranzubleiben.</p></li><li><p><strong>Miss dich nicht am kurzfristigen Ergebnis,</strong> sondern daran, ob dein:e Athlet:in in zwei Jahren noch trainiert. Und ob er:sie es dann auch alleine k&#246;nnte.</p></li></ol><p></p><h2>Die andere Seite</h2><p>Ich kenne den Druck, an Erfolg gemessen zu werden. Aber ich kenne auch das andere: den Moment, in dem ein:e Athlet:in committed wird, weil das Training ihm:ihr mehr gibt, als er:sie je gedacht h&#228;tte.</p><p>Das ist der Punkt, an dem er:sie dich irgendwann nicht mehr braucht. Und genau das ist die beste Arbeit, die du als Coach:in machen kannst.</p><p>Also die unbequeme Frage: <strong>Baust du Commitment, oder verkaufst du Fortschritt?</strong></p><p>Und was passiert mit deinem:deiner Athlet:in am ersten Plateau, das du nicht wegoptimieren kannst?</p><h2>Der eigentliche Job</h2><p>Die Antwort ist vielleicht nicht was du m&#246;chtest, aber einfach. Verkauf keinen Fortschritt. Bau das Fundament, und lass die Ergebnisse das sein, was sie immer waren: die Folge, nicht das Ziel.</p><p>Ein:e Athlet:in, f&#252;r den:die Training zum Leben geh&#246;rt, bleibt auch in den Jahren, in denen die Zahlen stehen. Er:sie wird mit der Zeit unabh&#228;ngiger von dir, nicht abh&#228;ngiger. Genau darin liegt deine beste Arbeit: nicht im n&#228;chsten PR, sondern in Athlet:innen, die irgendwann ihre eigenen besten Coach:innen sind.</p><p>Das ist kein Verzicht auf Leistung. Es ist der einzige Weg, auf dem Leistung &#252;berhaupt bleibt.</p><p>Es geh&#246;rt aber auch die Sicht der Athletin dazu und genau das wird Teil 2.</p><p></p><p>Liebe Training und teile das.</p><p></p><p>Sebastian</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Substack von Sebastian ist eine von Leser unterst&#252;tzte Publikation. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen, ziehen Sie in Betracht, ein Free- oder Paid-Abonnent zu werden.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Such die Herausforderung - nicht die Challenge]]></title><description><![CDATA[wieso der Hyroxplan, die Marathon-Challenge oder die n&#228;chsten 30 Tage mehr schaden als helfen]]></description><link>https://sebastiankaindl.substack.com/p/such-die-herausforderung-nicht-die</link><guid isPermaLink="false">https://sebastiankaindl.substack.com/p/such-die-herausforderung-nicht-die</guid><dc:creator><![CDATA[Sebastian Kaindl]]></dc:creator><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 13:01:09 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!oyjO!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fd0602c20-e77b-4b6a-8868-4efc7b45194c_1067x623.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Du bereitest dich auf eine Challenge vor. Das ist bereits das Problem.</strong></p><p>Eine Challenge sollte nichts sein, f&#252;r das du dich vorbereitest, sondern etwas, das du machst, weil du trainierst, weil du bereit bist, weil sie der logische n&#228;chste Schritt in deiner Entwicklung als Athlet ist. Nicht das Ziel an sich, sondern ein Marker auf dem Weg.</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Substack von Sebastian ist eine von Leser unterst&#252;tzte Publikation. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen, ziehen Sie in Betracht, ein Free- oder Paid-Abonnent zu werden.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div><p></p><div class="callout-block" data-callout="true"><p><span data-color="#ff6719" style="color: rgb(255, 103, 25);">Warum das so selten so l&#228;uft, erkl&#228;rt sich &#252;ber drei Faktoren, die nichts mit Disziplin zu tun haben.</span></p></div><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!oyjO!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fd0602c20-e77b-4b6a-8868-4efc7b45194c_1067x623.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!oyjO!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_424, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, /__u/sebastiankaindl.substack.com/f_webp, /__u/sebastiankaindl.substack.com/q_auto:good, /__u/sebastiankaindl.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fd0602c20-e77b-4b6a-8868-4efc7b45194c_1067x623.png 424w, /__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!oyjO!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_848, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, /__u/sebastiankaindl.substack.com/f_webp, /__u/sebastiankaindl.substack.com/q_auto:good, 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Zwei Adaptationsfenster.</strong></h3><p>Wenn du mit einem neuen Trainingsblock anf&#228;ngst, verbesserst du dich konditionell schnell, weil Muskeln und das kardiovaskul&#228;re System, also Herz, Lunge und Kreislauf, sich innerhalb von 2 bis 6 Wochen deutlich anpassen. Du l&#228;ufst besser, du erholst dich schneller, der Plan scheint zu funktionieren.</p><p>Was du dabei nicht siehst: Sehnen folgen einem eigenen Adaptationsfenster von 4 bis 8 Wochen, und das bei gleichbleibender Last. Das Problem entsteht durch einen sogenannten Load Shift, also eine Verschiebung der Belastung. Deine verbesserte kardiovaskul&#228;re Kapazit&#228;t erlaubt dir, mehr zu laufen, l&#228;ngere Einheiten, h&#246;here Frequenz, mehr Gesamtvolumen. Genau das macht ein strukturierter 12-Wochen-Plan. Er erh&#246;ht die Last auf die Sehnen in dem Moment, in dem sie noch adaptieren, und zwar nicht konstant, sondern progressiv steigend. Steigende Last auf ein System, das sich in der Anpassungsphase befindet und diese Steigerung nicht in der gegebenen Zeit verarbeiten kann, das ist das Verletzungsfenster.</p><p>Du wirst besser und kannst deshalb mehr tun. Das ist das Problem.</p><h3><strong>Faktor 2: Das Leben l&#228;sst sich 12 Wochen unterordnen. Danach nicht mehr.</strong></h3><p>Die Idee hinter einem Challenge-Programm ist meistens diese: 12 Wochen voller Fokus, dann bin ich ein anderer Mensch. Neue Leistungsf&#228;higkeit, neue Gewohnheiten, neues Fundament. Danach wird Training einfach Teil meines Lebens sein.</p><p>Das Problem ist nicht die Absicht, sondern die Rechnung die dabei aufgeht.</p><p>Vielleicht gelingt es dir tats&#228;chlich, 12 Wochen lang dein Leben dem Training unterzuordnen, weniger soziale Verpflichtungen, weniger Flexibilit&#228;t, mehr Schlaf erzwingen, Ern&#228;hrung konsequent durchziehen. Das hohe Trainingsvolumen hinterl&#228;sst aber ein Regenerationsdefizit, das sich langsam aufbaut, oft unmerklich, weil das Ziel die Motivation hochh&#228;lt und kleinere Warnsignale &#252;berdeckt.</p><p>Dieses Defizit zeigt sich h&#228;ufig erst nach der Challenge, genau dann, wenn das Ziel erreicht ist und der &#228;u&#223;ere Druck wegf&#228;llt. Und in diesem Moment passiert noch etwas: das Leben kehrt zur&#252;ck. Die Verpflichtungen, die Flexibilit&#228;t, der Alltag. Das Unterordnen war eine tempor&#228;re Ausnahme, keine neue Realit&#228;t. Wer dann noch ein Regenerationsdefizit mitschleppt, kein klares Ziel mehr hat und gleichzeitig den erzwungenen Rahmen verliert, der h&#246;rt auf zu trainieren. Nicht weil er es nicht will, sondern weil das Setup das gar nicht anders zul&#228;sst.</p><h3><strong>Faktor 3: Die Goldmedaillen-Depression f&#252;r Freizeitsportler.</strong></h3><p>Im Leistungssport ist dieses Ph&#228;nomen gut dokumentiert: Athleten, die alles auf einen gro&#223;en Wettkampf ausgerichtet haben, erleben danach h&#228;ufig eine Phase der Leere und Motivationslosigkeit, auch bekannt als Post-Achievement-Depression. Der Grund ist strukturell: die gesamte Motivation war an das Ereignis gekn&#252;pft, nicht an das Training selbst.</p><p>F&#252;r Freizeitsportler l&#228;uft dasselbe ab, nur komprimiert auf einen k&#252;rzeren Zyklus. 12 Wochen Vorbereitung, Finish, Stolz, Ersch&#246;pfung, und dann die Frage: warum sollte ich jetzt noch trainieren?</p><p>Was dabei oft &#252;bersehen wird: Was du eigentlich willst, ist nicht die Challenge selbst. Du willst die Ver&#228;nderung, die durch den Prozess entsteht. Die Disziplin, die sich aufbaut. Das Gef&#252;hl, dich auf dich verlassen zu k&#246;nnen. Das pers&#246;nliche Wachstum das mit konsequentem Training kommt. Das sind die echten Ziele hinter jedem Challenge-Vorhaben.</p><p>Das Problem ist die Verkn&#252;pfung. Wer diese Ver&#228;nderungen an den Outcome, also an das Erreichen der Challenge, kn&#252;pft, verliert sie mit dem Moment in dem der Outcome eintritt. Die Disziplin war f&#252;r die Challenge. Die Motivation war f&#252;r die Challenge. Wenn die Challenge weg ist, ist die Verkn&#252;pfung weg.</p><p></p><h2>Warum ist mir das so wichtig? </h2><p>Ich erlebe andauernd, wie Challenges das Training von Leuten negativ beeinflussen. </p><p>Aber ich wei&#223; genau, wie wichtig es ist sich auch Herausforderungen zu stellen, Ziele zu haben und auch mal einen Zeitraum zu pushen. <br>Deshalb hat es micht immer besch&#228;ftigt herauszufinden, was der Unterschied ist. </p><div class="callout-block" data-callout="true"><p><strong><span data-color="#ff6719" style="color: rgb(255, 103, 25);">Was macht manche Challenges so gut und hilfreich und andere so zerst&#246;rerisch? <br>Wann f&#252;hren sie zu besserem Training und wann zu schlechten Entscheidungen?</span></strong></p></div><div><hr></div><h3><strong>Die 50%-Regel.</strong></h3><p>Bevor du eine Challenge annimmst, eine einfache Frage: Kannst du 50% davon heute, ohne besondere Vorbereitung, komfortabel leisten?</p><p>2021 habe ich einen Hexathlon gemacht, Boxjump, Bench Press, Hex Deadlift, Chinups, 200 Kettlebell Swings und einen Halbmarathon, alles an einem Tag, ohne spezielle Vorbereitung. Hat funktioniert, weil ich jeden einzelnen Teil der Challenge schon leisten konnte, nicht optimal, aber leisten. Der 50%-Test war bestanden, bevor ich &#252;berhaupt zugesagt hatte.</p><p>Wenn du das f&#252;r deine n&#228;chste Challenge nicht sagen kannst, brauchst du kein Challenge-Programm. Du brauchst Training.</p><div><hr></div><h3><strong>Challenges sind nicht das Problem. Der Ansatz ist es.</strong></h3><blockquote><p>Wer eine Challenge als Ziel benutzt, kn&#252;pft Disziplin, Motivation und pers&#246;nliches Wachstum an ein Ereignis. </p></blockquote><p>Wenn das Ereignis vorbei ist, ist die Verkn&#252;pfung weg. Wer stattdessen den Prozess in den Mittelpunkt stellt, also Freude am Training entwickelt, intrinsische Motivation aufbaut und Training als Teil der eigenen Identit&#228;t versteht, der hat die Ver&#228;nderungen die er sich w&#252;nscht dauerhaft. Nicht weil er h&#228;rter ist, sondern weil das Fundament ein anderes ist.</p><p><strong>Die Challenge wird dann zu dem was sie sein sollte: ein Marker auf dem Weg, kein Endpunkt.</strong></p><p>Trainier zuerst. Die Challenge l&#228;uft nicht weg.</p><p></p><p>Sebastian </p><div><hr></div><p>P.S.: In <a href="https://youtu.be/u8twzijqxRc">Folge 235</a> des Kaindl Athletic System podKASt gehe ich durch alle drei Faktoren im Detail und zeige woran du erkennst ob eine Challenge f&#252;r dich gerade Sinn macht. Link in der Beschreibung.</p><div><hr></div><p></p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Substack von Sebastian ist eine von Leser unterst&#252;tzte Publikation. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen, ziehen Sie in Betracht, ein Free- oder Paid-Abonnent zu werden.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Stiffness, Plyos und keiner versteht Explosivkrafttraining]]></title><description><![CDATA[Warum man Spr&#252;nge nicht progressiert, um besser zu werden und was man verstehen muss]]></description><link>https://sebastiankaindl.substack.com/p/stiffness-plyos-und-keiner-versteht</link><guid isPermaLink="false">https://sebastiankaindl.substack.com/p/stiffness-plyos-und-keiner-versteht</guid><dc:creator><![CDATA[Sebastian Kaindl]]></dc:creator><pubDate>Tue, 30 Jun 2026 11:46:29 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!DfWG!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fb40c3021-7feb-4c78-b22f-b5083c3218d4_1063x622.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Spr&#252;nge und Plyos sind nicht dasselbe. Der Unterschied bestimmt, welches Trainingsziel du verfolgst &#8212; und warum &#8220;mehr Stiffness&#8221; nicht automatisch besser ist.</p><h3>Der Unterschied und das Problem </h3><p>Die meisten Menschen verwechseln Spr&#252;nge mit Plyometrie. Das klingt nach einer Kleinigkeit, ist aber der Grund, warum so viel Sprungtraining falsch bewertet wird. Wenn du diesen Newsletter zu Ende liest, wirst du den Unterschied verstehen, und du wirst Trainingsvideos nie wieder gleich ansehen.</p><p>Wie ich darauf komme: Eine meiner Athletinnen hat mich letzte Woche angeschrieben.</p><p>Jemand vom Sport hatte ihr Training kommentiert. Ungefragt. Ihre Spr&#252;nge seien nicht passend f&#252;r ihr Leistungsniveau, sie sei zu langsam, die &#220;bungen zu instabil. Keine schweren Calf Loads. Keine Schnellkraft&#252;bungen. Immer die gleichen Spr&#252;nge seit Monaten.</p><p>Gesehen hatte er alles auf Instagram.</p><p>Ich verstehe den Impuls. Training zu sehen und zu bewerten ist verlockend. Aber dem Kommentar lag genau dieser eine Denkfehler zugrunde:</p><p><strong>Spr&#252;nge wurden mit Plyos verwechselt. Das ist kein kleiner Fehler.</strong></p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!DfWG!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fb40c3021-7feb-4c78-b22f-b5083c3218d4_1063x622.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!DfWG!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_424, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, /__u/sebastiankaindl.substack.com/f_webp, /__u/sebastiankaindl.substack.com/q_auto:good, /__u/sebastiankaindl.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fb40c3021-7feb-4c78-b22f-b5083c3218d4_1063x622.png 424w, /__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!DfWG!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_848, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, 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y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><h2>Was der Unterschied ist</h2><p>Spr&#252;nge und Plyometrie nutzen beide denselben K&#246;rper. Aber sie trainieren verschiedene Dinge.</p><p><strong>Plyometrie</strong> lebt von kurzen Bodenkontakten. Dein Ziel ist maximale Stiffness: du willst den Dehnungs-Verk&#252;rzungs-Zyklus so schnell wie m&#246;glich nutzen, Energie aufnehmen und sofort wieder abgeben. Wenig Bewegung, viel Reaktivkraft. Relevant f&#252;r: Sprintbeschleunigung, Richtungswechsel, alles wo Bodenkontaktzeit z&#228;hlt.</p><p><strong>Elastische Sprungarbeit</strong> funktioniert anders. Hier arbeitest du &#252;ber eine gro&#223;e Bewegungsamplitude. Der Muskel nimmt Energie auf, gibt sie ab, wird dabei belastet und lernt, diese Arbeit besser zu koordinieren. Das Ergebnis ist keine Stiffness, sondern bessere Kraftproduktion &#252;ber den gesamten Bewegungsbereich.</p><p>Beides ist Explosivkraft. Beides hat seinen Nutzen. </p><p>Aber sie sind nicht austauschbar.</p><p></p><h2>Warum ich bei meiner Athletin nicht auf Plyos setze</h2><p>Sie bekommt Fu&#223;probleme, wenn ich Stiffness-Einheiten einbaue. Das ist keine Schw&#228;che, das ist Information.</p><p><strong>Ihr Kontext:</strong> kein Sport mit kurzen Bodenkontakten als Prim&#228;ranforderung. </p><p><strong>Ihr Ziel: </strong>athletisch werden, Kraft &#252;ber Amplitude aufbauen, Spr&#252;nge lernen und besser machen.</p><p>Heavy Calf Loads und reaktive Spr&#252;nge w&#228;ren f&#252;r jemand anderen vielleicht die richtige Wahl. F&#252;r sie gerade nicht.</p><p><em><strong>Programmierung im Kontext schl&#228;gt Programmierung nach Lehrbuch.</strong></em></p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Jetzt abonnieren&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="/__u/sebastiankaindl.substack.com/subscribe"><span>Jetzt abonnieren</span></a></p><p></p><h2>Warum die gleichen Spr&#252;nge &#252;ber Monate kein Zeichen von Stagnation sind</h2><p>Das ist vielleicht der h&#228;ufigste Denkfehler im Sprungtraining.</p><p>Ein Sprung sieht gleich aus. Aber sein Output ist es nicht.</p><p><strong>Was sich ver&#228;ndert, auch wenn &#220;bung und Loading gleich bleiben:</strong></p><ol><li><p>Sprungh&#246;he und Ausnutzung der ROM</p></li><li><p>Qualit&#228;t der Landung, Kontrolle &#252;ber den Abdruck</p></li><li><p>Timing zwischen Amortisation und Absprung</p></li><li><p>Bodygef&#252;hl: wann genau zieht man hoch, wann gibt der Boden nach</p></li></ol><p>Jemand der gerade anf&#228;ngt, Spr&#252;nge zu lernen, braucht keine Variationsmaximierung. Er braucht Wiederholung, bis diese F&#228;higkeit sitzt. Wer zu fr&#252;h wechselt, unterbricht diesen Prozess und f&#228;ngt beim n&#228;chsten Sprung bei null an.</p><p><em><strong>Intensit&#228;t kommt automatisch, wenn Technik kommt.</strong></em></p><p></p><h2>Was er nicht gesehen hat</h2><p>Er hat einen Ausschnitt gesehen. Keine Verletzungsgeschichte. Keine Trainingshistorie. Keine Ziele. Keine Bodenmechanik beim Laufen.</p><p>Das reicht nicht, um eine Meinung zu haben, die dem Athleten weiterhilft.</p><p>Das Problem ist nicht, dass er geirrt hat. Das Problem ist, dass er sicher war.</p><h2>Was du daraus mitnimmst</h2><p>Wenn du Sprungtraining bewertest, stell dir eine Frage: </p><p><strong>Was soll dieser Sprung trainieren?</strong></p><p>Stiffness? Dann brauchst du kurze Kontaktzeiten und reaktive &#220;bungen.<br>Kraftproduktion &#252;ber Amplitude? Dann brauchst du kontrollierte, tiefe Spr&#252;nge mit Raum f&#252;r Amortisation.</p><p>*Wenn du wissen willst, wie ich Athletik f&#252;r Everyday Athletes strukturiere, ist das Everyday Athlete Program der richtige Ort.</p><p>Um die Poeten von House of Pain zu zitieren: </p><div class="pullquote"><p><em><strong>&#8220;Jump around, jump around,</strong></em></p><p><em><strong>Jump up, jump up and get down.</strong></em></p><p><em><strong>Jump, Jump,Jump.&#8221;</strong></em></p></div><p></p><p>Viel Spa&#223; dabei explosiver zu werden. </p><p></p><p>Sebastian</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Du optimierst das Falsche]]></title><description><![CDATA[und es ist Dir nicht bewu&#223;t...]]></description><link>https://sebastiankaindl.substack.com/p/du-optimierst-das-falsche</link><guid isPermaLink="false">https://sebastiankaindl.substack.com/p/du-optimierst-das-falsche</guid><dc:creator><![CDATA[Sebastian Kaindl]]></dc:creator><pubDate>Wed, 17 Jun 2026 09:01:34 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!6z4u!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F10a0ae55-e787-453f-a1ff-7afb613cd8dc_893x600.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Du kennst diese Videos. VO2max maximieren. Die beste Wiederholungszahl f&#252;r Hypertrophie. Low Carb oder High Carb. Zone 2 oder HIIT.</p><p>Das sind die interessanten Themen und es scheinen auch die Themen zu sein, die &#252;ber deinen Trainingserfolg entscheiden.</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Substack von Sebastian ist eine von Leser unterst&#252;tzte Publikation. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen, ziehen Sie in Betracht, ein Free- oder Paid-Abonnent zu werden.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div><p>Aber wenn ich in mein Coaching schaue und die Athleten beobachte, die wirklich Fortschritte machen, dann ist das <strong>nicht</strong>, womit sie es getan haben.</p><blockquote><p><strong>Die Dinge, die den gr&#246;&#223;ten Unterschied machen, sind unscheinbar genug, um ignoriert zu werden.</strong></p></blockquote><div><hr></div><h3><strong>Das Problem</strong></h3><p>Wir reden &#252;ber Training, als w&#228;re es ein Optimierungsproblem. Welche Methode ist besser, welche &#220;bung bringt mehr, welche Ern&#228;hrungsstrategie passt zu welchem Ziel.</p><p>Das sind keine schlechten Fragen. Aber sie sitzen auf einem Fundament, das die meisten Athleten nie richtig gebaut haben. Die eigentliche Basis - und sie hat ncihts mit aerob oder Maximalkraft zu tun. </p><p>Und es kostet, wenn man diese Basis vernachl&#228;ssigt. Nicht einmalig. &#220;ber Monate und Jahre. Es endet in Stagnation und Problemen, die die Suche nach Optimierung und L&#246;sungen wieder befeuern. Das ist quasi der circulus vitiosus des Trainings. Wir entdecken immer weitere Fehler und Mikroverbesserungen, weil wir den Makroblick nicht haben. </p><p>Der sch&#246;nste Trainingsplan bringt nichts, wenn die Grundstruktur fehlt. Die pr&#228;ziseste Ern&#228;hrungsstrategie funktioniert nicht, wenn das Training selbst nicht funktioniert.</p><div><hr></div><h3><strong>Die L&#246;sung, die kein gutes Thumbnail ergibt</strong></h3><p>Das erste, das alle erfolgreichen Athleten gemeinsam haben, egal ob Profi oder die beste Athleten*innen, die ich coache, ist ein <strong>fester Wochenschedule</strong>.</p><p>Nicht <em>&#8220;ich trainiere, wenn Zeit ist&#8221;</em>. Nicht <em>&#8220;ich schaue, wie ich mich f&#252;hle&#8221;</em>. Fixe Tage, fixe Einheitstypen, feste Reihenfolge.</p><p></p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!6z4u!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F10a0ae55-e787-453f-a1ff-7afb613cd8dc_893x600.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!6z4u!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_424, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, /__u/sebastiankaindl.substack.com/f_webp, /__u/sebastiankaindl.substack.com/q_auto:good, /__u/sebastiankaindl.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F10a0ae55-e787-453f-a1ff-7afb613cd8dc_893x600.png 424w, /__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!6z4u!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_848, 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xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Jetzt abonnieren&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="/__u/sebastiankaindl.substack.com/subscribe"><span>Jetzt abonnieren</span></a></p><p></p><p>Alistair Brownlee, zweifacher Olympiasieger im Triathlon, hatte diesen Schedule seit seiner Jugend. Schwimmen vor der Schule. Laufen in der Mittagspause. Rad am Nachmittag. Dieses Muster hat er durch seine gesamte Karriere beibehalten.</p><blockquote><p>Warum? Nicht wegen Disziplin. Wegen <strong>Entscheidungs&#246;konomie.</strong></p></blockquote><p>Wer jeden Morgen neu entscheidet, ob und was er trainiert, verbraucht kognitive Energie, die er nicht hat. Wer aufwacht und einfach startet, spart diese Energie f&#252;r das Training selbst.</p><p>Das Gleiche beschreibt Marius Bakken, zweifacher Olympia-Teilnehmer im Laufen und Entwickler der norwegischen Methode: eine feste Wochenstruktur mit klar definierten Harttagen und Easytagen. Dienstag, Donnerstag, Samstag hart. Der Rest easy. Ohne t&#228;glich neu zu berechnen, was heute sinnvoll ist.</p><p><strong>Und hier liegt der entscheidende Punkt:</strong></p><p><em><strong>Erst ein fester Schedule macht echte Autoregulation m&#246;glich. Wenn du wei&#223;t, was vor der heutigen Einheit kam und was danach kommt, kannst du heute anpassen. Wer keinen festen Schedule hat, reguliert meistens an den falschen Stellen.</strong></em></p><div><hr></div><h3><strong>Warum das z&#228;hlt, wenn es fehlt</strong></h3><ul><li><p>Du springst zwischen Trainingstagen, ohne zu wissen, wie die Einheiten sich gegenseitig beeinflussen</p></li><li><p>Du lernst deinen K&#246;rper nicht kennen, weil der Vergleich fehlt</p></li><li><p>Jede Woche f&#252;hlt sich anders an, nicht weil dein K&#246;rper anders ist, sondern weil die Struktur fehlt</p></li></ul><div><hr></div><h3><strong>Was du diese Woche tun kannst</strong></h3><p>Setz dir einen fixen Schedule f&#252;r die n&#228;chsten vier Wochen. Konkrete Tage, konkrete Einheitstypen. Wenn eine Einheit nicht wie geplant l&#228;uft, &#228;ndere die Modalit&#228;t, nicht den Tag.</p><p>Kein Lauf heute m&#246;glich? &#8594; Ergometer. </p><p>Keine Barbell verf&#252;gbar? &#8594; Dumbbell-Variante. </p><p>Der Tag bleibt. Das Ziel des Tages bleibt. Dein Training wird stabil und steuerbar.</p><p>Das ist ein kleiner Schritt. Aber er ist die Grundlage f&#252;r alles, was nach den Optimierungsvideos kommt.</p><div><hr></div><p>Liebe Dein Training, dann liebt es Dich. </p><p></p><p>Sebastian</p><p></p><p></p><p><strong>Mehr dazu</strong></p><p>Die vollst&#228;ndige Folge dazu gibt es im podKASt. Dort gehe ich auch auf die zwei weiteren Dinge ein, die Top-Athleten alle gemeinsam haben: wie viel sie trainieren, und wie sie Intensit&#228;t wirklich verteilen.</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Substack von Sebastian ist eine von Leser unterst&#252;tzte Publikation. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen, ziehen Sie in Betracht, ein Free- oder Paid-Abonnent zu werden.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Bankdrück Rehab und meine Gedanken zu Rehaprozessen]]></title><description><![CDATA[Kann ein Muskel wirklich das Problem sein?]]></description><link>https://sebastiankaindl.substack.com/p/bankdruck-rehab-und-meine-gedanken</link><guid isPermaLink="false">https://sebastiankaindl.substack.com/p/bankdruck-rehab-und-meine-gedanken</guid><dc:creator><![CDATA[Sebastian Kaindl]]></dc:creator><pubDate>Thu, 11 Jun 2026 14:18:12 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-video.s3.amazonaws.com/video_upload/post/201601340/25b532fc-298e-445b-b182-e75a21d4fa20/transcoded-00001.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Rehabilitation basiert genau wie Trainingsplanung immer auf Hypothesen, die wir aufstellen und &#252;berpr&#252;fen.</p><p>Warum mein Screening in solchen F&#228;llen wesentlich straffer ausf&#228;llt als oft an anderer Stelle und wieso ich den Trainingsprozess als Teil des Screenings sehe gibt es an diesem Beispiel. </p><p></p><p>Wenn Du auch eine Frage hast, dann einfach im Chat stellen. </p><p>Sebastian</p>
      <p>
          <a href="/__u/sebastiankaindl.substack.com/p/bankdruck-rehab-und-meine-gedanken">
              Read more
          </a>
      </p>
   ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[5 Sessions für mehr Geschwindigkeit]]></title><description><![CDATA[wir bauen die Speed Grundlage]]></description><link>https://sebastiankaindl.substack.com/p/5-sessions-fur-mehr-geschwindigkeit</link><guid isPermaLink="false">https://sebastiankaindl.substack.com/p/5-sessions-fur-mehr-geschwindigkeit</guid><dc:creator><![CDATA[Sebastian Kaindl]]></dc:creator><pubDate>Thu, 04 Jun 2026 14:25:26 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!q3J6!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F8bace521-cf73-41cd-be1f-0f78948215cd_2400x1600.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Du wei&#223;t jetzt warum &#8220;Grundlage zuerst&#8221; f&#252;r dich der falsche Ansatz ist. Jetzt geht es darum, was du stattdessen tust.</p><h2>Warum Geschwindigkeit vor Volumen funktioniert</h2><p><em><strong>Das Prinzip hinter Reverse Periodization ist einfacher als es klingt</strong></em>.<br>Man betrachtet quasi die Geschwindigkeit als Basis f&#252;r die Ausdauer. Das bedeutet: <br>Du baust zuerst eine Geschwindigkeit auf, die du &#252;ber kurze Distanzen reproduzieren kannst. Dann dehnst du diese Geschwindigkeit schrittweise aus.</p><p>Konkret: Du l&#228;ufst heute 6 mal 30 Sekunden auf hoher Intensit&#228;t. In vier Wochen l&#228;ufst du 8 mal 30 Sekunden. In acht Wochen dehnst du einzelne Intervalle auf 60 Sekunden. Dein K&#246;rper lernt, diese Pace zu halten. Die Pause wird k&#252;rzer. Die Dauer l&#228;nger. Aus dem Sprint wird irgendwann ein Tempo-Lauf.</p><p><mark data-color="#ff6719" style="background-color: rgb(255, 103, 25); color: rgb(0, 0, 0);">Das ist der Mechanismus, sehr vereinfacht dargestellt.</mark></p><p>Was dabei passiert: VO2max steigt. Laktatschwelle verschiebt sich. Deine &#8220;Zone 2&#8221; Geschwindigkeit wird schneller. Die Bandbreite, die du bisher nicht hattest weil Dir schlicht auch der Topend Speed gefehlt hat, wird erarbeitet.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!q3J6!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F8bace521-cf73-41cd-be1f-0f78948215cd_2400x1600.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!q3J6!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_424, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, /__u/sebastiankaindl.substack.com/f_webp, /__u/sebastiankaindl.substack.com/q_auto:good, /__u/sebastiankaindl.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F8bace521-cf73-41cd-be1f-0f78948215cd_2400x1600.png 424w, /__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!q3J6!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_848, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, /__u/sebastiankaindl.substack.com/f_webp, /__u/sebastiankaindl.substack.com/q_auto:good, /__u/sebastiankaindl.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F8bace521-cf73-41cd-be1f-0f78948215cd_2400x1600.png 848w, /__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!q3J6!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_1272, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, /__u/sebastiankaindl.substack.com/f_webp, /__u/sebastiankaindl.substack.com/q_auto:good, /__u/sebastiankaindl.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F8bace521-cf73-41cd-be1f-0f78948215cd_2400x1600.png 1272w, /__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!q3J6!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_1456, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, /__u/sebastiankaindl.substack.com/f_webp, /__u/sebastiankaindl.substack.com/q_auto:good, /__u/sebastiankaindl.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F8bace521-cf73-41cd-be1f-0f78948215cd_2400x1600.png 1456w" sizes="100vw"><img src="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!q3J6!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F8bace521-cf73-41cd-be1f-0f78948215cd_2400x1600.png" width="1456" height="971" data-attrs="{&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/8bace521-cf73-41cd-be1f-0f78948215cd_2400x1600.png&quot;,&quot;srcNoWatermark&quot;:null,&quot;fullscreen&quot;:null,&quot;imageSize&quot;:null,&quot;height&quot;:971,&quot;width&quot;:1456,&quot;resizeWidth&quot;:null,&quot;bytes&quot;:95406,&quot;alt&quot;:null,&quot;title&quot;:null,&quot;type&quot;:&quot;image/png&quot;,&quot;href&quot;:null,&quot;belowTheFold&quot;:false,&quot;topImage&quot;:true,&quot;internalRedirect&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/i/200618163?img=https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F8bace521-cf73-41cd-be1f-0f78948215cd_2400x1600.png&quot;,&quot;isProcessing&quot;:false,&quot;align&quot;:null,&quot;offset&quot;:false}" class="sizing-normal" alt="" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!q3J6!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_424, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, 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xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p></p><h2>Zwei Trainingsformen, ein Ziel</h2><p>Es gibt zwei Formate, die du brauchst:</p><p><strong><mark data-color="#ff6719" style="background-color: rgb(255, 103, 25); color: rgb(0, 0, 0);">SIT, Sprint Interval Training</mark>.</strong> Kurze All-out-Sprints mit langen Pausen. Relativ maximale Intensit&#228;t, vollst&#228;ndige Erholung dazwischen. Das trainiert deine neuromuskul&#228;re Kapazit&#228;t und deine F&#228;higkeit, hohe Geschwindigkeiten &#252;berhaupt zu produzieren.</p><p><strong><mark data-color="#ff6719" style="background-color: rgb(255, 103, 25); color: rgb(0, 0, 0);">Aerobic HIIT</mark>.</strong> Intervalle von 2 bis 4 Minuten bei VO2max-naher Intensit&#228;t. Harte Arbeit, aber kontrolliert. Das entwickelt deine aerobe Kapazit&#228;t direkt und verschiebt die Schwelle, ab der du in den roten Bereich gehst.</p><p>Beide Formate zeigen in der Forschung konsistente Verbesserungen bei VO2max, Laktatschwelle und Lauf&#246;konomie, mit dem geringsten Zeitaufwand unter allen Trainingsformen.</p><div><hr></div><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/p/5-sessions-fur-mehr-geschwindigkeit?utm_source=substack&utm_medium=email&utm_content=share&action=share&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Teilen&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="/__u/sebastiankaindl.substack.com/p/5-sessions-fur-mehr-geschwindigkeit?utm_source=substack&amp;utm_medium=email&amp;utm_content=share&amp;action=share"><span>Teilen</span></a></p><h2>Die 5 Protokolle</h2><p>Alle Einheiten inklusive Aufw&#228;rmen und Auslaufen in 25 bis 40 Minuten machbar.</p><div><hr></div><h3>Protokoll 1: Einstieg SIT</h3><p><em>F&#252;r: erste 4 Wochen, oder nach einer l&#228;ngeren Pause</em></p><p>Aufw&#228;rmen: 8 Minuten lockeres Laufen, letzte 2 Minuten leicht z&#252;giger</p><p>Hauptteil:</p><ul><li><p>6 x 20 Sekunden Sprint, Intensit&#228;t 9/10, fast all out</p></li><li><p>Pause: 2 Minuten lockeres Gehen oder Traben nach jedem Sprint</p></li></ul><p>Auslaufen: 5 Minuten lockeres Laufen</p><p>Gesamtzeit: ca. 25 Minuten</p><p>Progression: Wenn du nach allen 6 Sprints noch maximal einen mehr k&#246;nntest, <mark data-color="#ff6719" style="background-color: rgb(255, 103, 25); color: rgb(0, 0, 0);">war die Intensit&#228;t passend</mark>. Jeder Sprint soll sich fast maximal anf&#252;hlen. Steigere nach 2 Wochen auf 8 Wiederholungen.</p>
      <p>
          <a href="/__u/sebastiankaindl.substack.com/p/5-sessions-fur-mehr-geschwindigkeit">
              Read more
          </a>
      </p>
   ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Du läufst falsch. Aber nicht weil du es falsch machst.]]></title><description><![CDATA[Du trainierst nach einem Plan, der nicht f&#252;r dich gebaut wurde.]]></description><link>https://sebastiankaindl.substack.com/p/du-laufst-falsch-aber-nicht-weil</link><guid isPermaLink="false">https://sebastiankaindl.substack.com/p/du-laufst-falsch-aber-nicht-weil</guid><dc:creator><![CDATA[Sebastian Kaindl]]></dc:creator><pubDate>Mon, 01 Jun 2026 13:13:52 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!m8g8!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff4ef64d7-0202-4e55-819f-9b79d492f512_2400x1600.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Du trainierst nach einem Plan, der nicht f&#252;r dich gebaut wurde.</p><p>&#8220;Bau zuerst deine Grundlage auf.&#8221; </p><p>&#8220;Viel Zone 2, dann kommt die Intensit&#228;t.&#8221; </p><p>&#8220;Lauf mehr Kilometer und der Rest ergibt sich.&#8221;</p><p>Das ist der Standardratschlag. Er stammt aus der Welt der Elite-L&#228;ufer. Und er ist f&#252;r dich ziemlich sicher falsch herum gedacht.</p><p></p><h2><strong>Das Problem</strong></h2><p>Elite-L&#228;ufer laufen 110 bis 195 Kilometer pro Woche. Klassische Basisbl&#246;cke funktionieren bei diesem Volumen, weil die Menge echter lockerer Arbeit hoch genug ist, um echte Anpassungen zu erzeugen.</p><p>Du l&#228;ufst 30 bis 50 Kilometer pro Woche. Wieviele Stunden br&#252;chtest Du f&#252;r nur 20km mehr?</p><p><strong>Aber das eigentliche Problem geht tiefer.</strong></p><p>Ein Elite-L&#228;ufer hat eine enorme Bandbreite an Geschwindigkeiten, die er als &#8220;locker&#8221; nutzen kann. Zone 1 l&#228;uft er bei 5:00 min/km und langsamer. Zone 2 bei rund 4:30 min/km. Seine Schwelle liegt vielleicht bei 3:45. Zwischen echtem Regenerationslauf und Schwellenbelastung liegen &#252;ber eine Minute pro Kilometer.</p><p>Bei einem Freizeitl&#228;ufer komprimiert sich dieses Spektrum massiv. Zone 1 beginnt erst bei 6:30 min/km. Zone 2 liegt bei rund 5:45. Aber die Schwelle liegt schon bei 5:15, und ab 4:49 befindet man sich bereits im Bereich von VO2max-Training.</p><p></p><h3><strong>Die Zone zwischen &#8220;locker&#8221; und &#8220;hart&#8221; ist f&#252;r dich fast nicht vorhanden.</strong></h3><p>Was f&#252;r einen Profi ein entspannter Regenerationslauf ist, bringt dich bereits in die Grauzone. Das klassische &#8220;viel Zone 2&#8221; setzt eine Geschwindigkeitsbandbreite voraus, die du noch nicht hast.</p><h2></h2><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Jetzt abonnieren&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="/__u/sebastiankaindl.substack.com/subscribe"><span>Jetzt abonnieren</span></a></p><h2><br><br><strong>Die L&#246;sung und ihre Logik</strong></h2><blockquote><p><strong>Reverse Periodization:</strong> <em>erst Intensit&#228;t entwickeln, dann Volumen aufbauen. Nicht umgekehrt.</em></p></blockquote><p><strong>Der Kern der Idee</strong>: Du baust zuerst Geschwindigkeit auf. Kurze, intensive Einheiten, die deine Kapazit&#228;t entwickeln. Und diese Geschwindigkeit dehnst du dann schrittweise aus. Aus einem intensiven 2-Minuten-Intervall wird mit der Zeit ein l&#228;ngerer Lauf auf derselben Pace. Das Volumen folgt der Qualit&#228;t, nicht umgekehrt.</p><p>Das klingt kontraintuitiv, weil es dem Standard-Ratschlag widerspricht. Aber die Forschung ist klar:<strong> F&#252;r weniger erfahrene L&#228;ufer ist dieser Weg dem klassischen Ansatz &#252;berlegen.</strong> Kurze intensive Einheiten erzeugen weniger Gesamtbelastung, lassen sich schnell aufbauen, und das Verletzungsrisiko bleibt kontrollierbar.</p><p><strong>1 bis 2 intensive Einheiten pro Woche sind das Fundament.</strong> Alles andere baut locker darum herum auf.</p><p>Was dabei automatisch passiert:<em><strong> Mit zunehmendem Volumen verschiebt sich deine Trainingsintensit&#228;tsverteilung Richtung Polarized Training. Du musst das nicht erzwingen. Du erreichst es, weil du kontrolliert Volumen um intensive Kerne aufbaust. Polarized Training ist nicht der Ausgangspunkt. Es ist das Ergebnis.</strong></em></p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!m8g8!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff4ef64d7-0202-4e55-819f-9b79d492f512_2400x1600.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!m8g8!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_424, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, /__u/sebastiankaindl.substack.com/f_webp, /__u/sebastiankaindl.substack.com/q_auto:good, /__u/sebastiankaindl.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff4ef64d7-0202-4e55-819f-9b79d492f512_2400x1600.png 424w, /__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!m8g8!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_848, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, 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xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p></p><h2><strong>Warum das so wichtig ist:</strong></h2><ul><li><p>Hohe Wochenkilometer ohne Intensit&#228;tsfundament sind der st&#228;rkste Risikofaktor f&#252;r Verletzungen bei Recreational Runners. Keine Anekdote, der konsistenteste Befund in der Forschung.</p></li><li><p>Wer die falschen Einheiten macht, nicht zu wenige, verliert Monate ohne Fortschritt und merkt es oft zu sp&#228;t.</p></li><li><p>Lauf&#246;konomie, die dritte gro&#223;e Leistungsvariable neben VO2max und Laktatschwelle, verbessert sich nicht durch mehr Kilometer. Sie verbessert sich durch Kraft und Explosivit&#228;t.</p></li></ul><h2><strong>Takeaway</strong></h2><p>Fang nicht mit Volumen an. Fang mit Geschwindigkeit an.</p><p>Eine intensive Einheit pro Woche, wirklich intensiv. Eine lockere Einheit, wirklich locker. Eine Krafteinheit mit Mehrgelenk-Freihantel&#252;bungen. Das ist die Struktur. Von hier aus w&#228;chst alles andere.</p><p>Im n&#228;chsten Artikel f&#252;r Paid Subscriber: 5 konkrete SIT-Protokolle, die du direkt einbauen kannst. Mit Pausen, Intensit&#228;tsvorgaben und Progressionslogik.</p><p>Bis dahin: </p><p>Lieb Dein Training, dann liebt es Dich. </p><p></p><p>Sebastian</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[DAS Problem, die Wahrheit und ein Vorbild]]></title><description><![CDATA[Bel&#252;gen wir uns selbst und gegenseitig?]]></description><link>https://sebastiankaindl.substack.com/p/das-problem-die-wahrheit-und-ein</link><guid isPermaLink="false">https://sebastiankaindl.substack.com/p/das-problem-die-wahrheit-und-ein</guid><dc:creator><![CDATA[Sebastian Kaindl]]></dc:creator><pubDate>Mon, 18 May 2026 11:07:37 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/198243784/ae20c317134c14e68bda416024654a5c.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>VO2max steigern ist nur ein Beispiel f&#252;r eine Unwahrheit, die sich immer breiter macht. </p><p>Deshalb hat mich ein Freund und Trainee inspiriert hier dar&#252;ber zu sprechen, warum es nicht nur bessere Ergebnisse bringt, sich nicht selbst zu bel&#252;gen, sondern auch noch wirklich Mehrwert. </p><p>Liebe Dein Training und es liebt Dich.</p><p></p><p>Sebastian</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Zone 2 ist nicht gleich Zone 2]]></title><description><![CDATA[Warum die meisten nicht wissen, wovon sie reden &#8211; und warum das ihr Training sabotiert]]></description><link>https://sebastiankaindl.substack.com/p/zone-2-ist-nicht-gleich-zone-2</link><guid isPermaLink="false">https://sebastiankaindl.substack.com/p/zone-2-ist-nicht-gleich-zone-2</guid><dc:creator><![CDATA[Sebastian Kaindl]]></dc:creator><pubDate>Wed, 13 May 2026 13:06:23 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!JJL_!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ffe7832f2-b33b-4b51-be7e-b6886bf4b395_1472x1076.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>&#8222;Ich mache jetzt viel Zone 2 Training.&#8221;</strong></em></p><p>Das h&#246;re ich st&#228;ndig. Von Athleten, von Coaches, in Podcasts, auf Instagram.</p><p>Meine erste Frage ist immer dieselbe:</p><p><strong>Wie steuerst du, dass du in dieser Zone trainierst?</strong></p><p>Dann wird es meistens still. Oder es kommt: &#8222;Ich schaue auf die Herzfrequenz.&#8221;</p><p>Ok. Dann erkl&#228;r mir, wie Tadej Poga&#269;ar an einem guten Tag sein lockeres Training mit einer h&#246;heren Herzfrequenz absolviert als an einem schlechten &#8211; und trotzdem in der richtigen Zone ist. Er erz&#228;hlt das selbst im Interview mit Peter Attia.</p><p>Herzfrequenz ist ein Proxy. Kein Fixpunkt. Und &#8222;Zone 2&#8221; ist mittlerweile einfach ein &#220;berbegriff f&#252;r &#8222;lockeres Ausdauertraining&#8221; geworden.</p><p><strong>Das Problem ist nicht, dass Leute Zone 2 trainieren. Das Problem ist, dass die meisten nachsprechen, was sie geh&#246;rt haben &#8211; ohne zu verstehen, um was es eigentlich geht.</strong></p><h2>Zwei Probleme, die fast niemand sieht</h2><p>Das erste Problem: Die meisten machen sich keine Gedanken dar&#252;ber, ob sie mit einem 3-Zonen-Modell oder einem 5-Zonen-Modell arbeiten.</p><p>Das klingt nach einem akademischen Detail. Ist es nicht.</p><p>Das zweite Problem: Es ist gar nicht bewusst, welche physiologischen Grenzen genutzt werden, um diese Zonen zu definieren. VT1 und VT2. LT1 und LT2. Und dass Herzfrequenz nur ein Proxy f&#252;r diese Grenzen ist &#8211; nicht die Grenze selbst.</p><p>Wer das nicht versteht, trainiert nach einer Zahl auf der Uhr.</p><p>Nicht nach dem, was im K&#246;rper passiert.</p><h2>Die Wegbeschreibung</h2><p>Stell dir vor, ich zeichne dir einen Weg auf, weil du an einen bestimmten Ort musst. Ich zeichne dir markante Stellen ein &#8211; eine Tankstelle, an der du abbiegen musst, die Stra&#223;ennamen. Aber der Ma&#223;stab stimmt nicht genau, es sieht nicht aus wie ein Foto. Es ist eine Skizze, die dich ans Ziel bringt.</p><p>Genau so funktionieren Zonenmodelle. Wir haben Marker, die uns zeigen, wo etwas Markantes passiert. Und wir sehen genug Informationen, um damit zum Ziel zu kommen.</p><p>Jetzt stell dir vor, <strong>ich</strong> zeichne dir den Weg auf und <strong>jemand anderes</strong> zeichnet den gleichen Weg. Beide Karten bringen dich ans Ziel. Aber sie sehen unterschiedlich aus.</p><p><strong>Du solltest also erstmal wissen, mit welchem Plan du losgehst.</strong></p><p>Genau das ist das Problem. Wenn du mit dem 3-Zonen-Modell losgehst und denkst, das ist wovon San Mill&#225;n spricht, dann biegst du an der falschen Tankstelle ab.</p><h2>Seiler und San Mill&#225;n: Zwei Karten, ein Weg</h2><p>Stephen Seiler hat die Trainingsverteilung von Weltklasse-Ausdauersportlern analysiert und ein einfaches Modell daraus abgeleitet. Zwei Grenzen &#8211; LT1 und LT2 &#8211; teilen das Training in drei Zonen:</p><p><strong>Zone 1:</strong> unter LT1. Locker. Hier passiert der Gro&#223;teil des Trainings.</p><p><strong>Zone 2:</strong> zwischen LT1 und LT2. Die Grey Zone. Zu intensiv f&#252;r echte Grundlage, zu leicht f&#252;r einen echten Leistungsreiz. Laut Seiler: m&#246;glichst wenig davon.</p><p><strong>Zone 3:</strong> &#252;ber LT2. Hart. Starker Reiz, hohe Erm&#252;dung.</p><p>I&#241;igo San Mill&#225;n nutzt ein 5-Zonen-Modell. Seine ber&#252;hmte &#8222;Zone 2&#8221; liegt knapp unter oder an der LT1. Also genau da, wo bei Seiler <strong>Zone 1</strong> ist.</p><p><strong>San Mill&#225;ns Zone 2 &#8776; Seilers Zone 1.</strong></p><p><strong>Seilers Zone 2 &#8776; San Mill&#225;ns Zone 3.</strong></p><p>Zwei Experten. Zwei Modelle. Dieselbe Physiologie. Aber &#8222;Zone 2&#8221; bedeutet bei dem einen das Gegenteil von dem, was es beim anderen bedeutet.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!JJL_!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ffe7832f2-b33b-4b51-be7e-b6886bf4b395_1472x1076.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!JJL_!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_424, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, /__u/sebastiankaindl.substack.com/f_webp, /__u/sebastiankaindl.substack.com/q_auto:good, /__u/sebastiankaindl.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ffe7832f2-b33b-4b51-be7e-b6886bf4b395_1472x1076.png 424w, /__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!JJL_!, 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xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p></p><h2>Was die Wissenschaft dazu sagt</h2><p><a href="https://doi.org/10.1123/ijspp.2024-0303">Sitko et al. (2025)</a> haben genau diese Frage einem Expert-Panel gestellt: 14 Sportwissenschaftler und Profi-Coaches, darunter Stephen Seiler selbst. Die Frage: Was ist &#8222;Zone 2 Training&#8221; eigentlich?</p><p>Der Konsens: Die bevorzugte Intensit&#228;t liegt <strong>knapp unter LT1/VT1</strong>. Blutlaktat stabil bei ~1&#8211;2 mmol/L. Herzfrequenz bei ~70&#8211;80% der maximalen Herzfrequenz. RPE bei ~10 auf der Borg-Skala.</p><p>Das ist San Mill&#225;ns Definition. Nicht Seilers Zone 2 aus dem 3-Zonen-Modell. Und Seiler hat das Paper mitunterschrieben.</p><p>Das zeigt: Selbst die Experten nutzen den Begriff &#8222;Zone 2&#8221; inzwischen f&#252;r etwas, das in Seilers eigenem Modell Zone 1 hei&#223;t.</p><p><strong>Wenn schon die Forscher die Begriffe mischen &#8211; wie soll dann ein Coach oder Athlet wissen, wovon gerade die Rede ist?</strong></p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Substack von Sebastian is a reader-supported publication. To receive new posts and support my work, consider becoming a free or paid subscriber.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div><p></p><h2>Was passiert, wenn du die Karten verwechselst</h2><p>Wer in Seilers Zone 2 trainiert und glaubt, er macht San Mill&#225;ns Zone 2, hat ein Problem.</p><p>Die Intensit&#228;t ist zu hoch, um die aeroben Prozesse optimal zu verbessern, die eigentlich das Ziel sind. Und gleichzeitig zu niedrig, um die Decke &#8211; die VO2max &#8211; anzuheben.</p><p>Die Folge?</p><p>Erst kommen Fortschritte. Weil bei nicht so fortgeschrittenen Athleten fast alles funktioniert. Dann stagniert es. Die Regeneration wird schlechter. Man wird weder schneller, noch wird das Training leichter.</p><p>Und man versteht nicht warum &#8211; weil man ja &#8222;das Richtige&#8221; macht.</p><p><strong>Das ist die Grey Zone. Und die meisten landen dort, ohne es zu merken.</strong></p><h2>Was du stattdessen tun solltest</h2><p>Vergiss die Zone als heiligen Bereich. Was z&#228;hlt, ist zu verstehen, was dahinter passiert.</p><p>Mit &#8222;Zone 2&#8221; &#8211; egal welches Modell &#8211; wird etwas eingegrenzt: eine Intensit&#228;t, die eine spezifische Anpassung der Energiesysteme mit sich bringt. Mehr Mitochondrien, bessere Fettoxidation, verbesserte Laktat-Clearance. Das dr&#252;ckt sich dann in einer Leistungsentwicklung aus.</p><p><strong>Das ist der Punkt. Nicht die Zone. Sondern die Anpassung.</strong></p><p>F&#252;r die t&#228;gliche Steuerung nutze ich den Ansatz, den auch Marius Bakken vorschl&#228;gt: Arbeite mit Schwellen oder Leistungs-Proxys als Anker. Und trianguliere dann mit RPE und Herzfrequenz. Wenn alle drei Signale in die gleiche Richtung zeigen, bist du richtig. Wenn nicht, ist irgendetwas off &#8211; und du kannst nachsteuern.</p><p>Das ist robuster als jede einzelne Zahl auf der Uhr.</p><h2>Der eigentliche Punkt</h2><p>Es gibt nicht &#8222;eine Zone 2&#8221;.</p><p>Es gibt zwei Modelle, die zusammenh&#228;ngen. Beide beschreiben sinnvolle Trainingsbereiche. Aber sie meinen mit &#8222;Zone 2&#8221; etwas fundamental Verschiedenes.</p><p>Wer das versteht, trainiert besser.</p><p>Wer es nur nachspricht, trainiert im besten Fall zuf&#228;llig richtig.</p><p><em><strong>Versteh, was du tust. Dann wird die Zone nebens&#228;chlich.</strong></em></p><p>Love your training and it loves you.</p><p>Sebastian</p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/p/zone-2-ist-nicht-gleich-zone-2?utm_source=substack&utm_medium=email&utm_content=share&action=share&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Teilen&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="/__u/sebastiankaindl.substack.com/p/zone-2-ist-nicht-gleich-zone-2?utm_source=substack&amp;utm_medium=email&amp;utm_content=share&amp;action=share"><span>Teilen</span></a></p><p></p><div><hr></div><p><strong>Referenzen:</strong></p><ul><li><p>Sitko, S., Artetxe, X., Bonnevie-Svendsen, M., et al. (2025). What Is &#8220;Zone 2 Training&#8221;?: Experts&#8217; Viewpoint on Definition, Training Methods, and Expected Adaptations. <em>International Journal of Sports Physiology and Performance</em>, 20(11), 1614&#8211;17.</p></li><li><p>Seiler, S. &amp; Kjerland, G. &#216;. (2006). Quantifying training intensity distribution in elite endurance athletes. <em>European Journal of Applied Physiology</em>, 96(3), 272&#8211;281.</p></li><li><p>San Mill&#225;n, I. &amp; Brooks, G. A. (2018). Assessment of Metabolic Flexibility by Means of Measuring Blood Lactate, Fat, and Carbohydrate Oxidation Responses to Exercise in Professional Endurance Athletes and Less-Fit Individuals. <em>Sports Medicine</em>, 48(2), 467&#8211;479.</p></li></ul>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Warum funktioniert das Training von Eliteathleten bei dir nicht?]]></title><description><![CDATA[Warum man Profi-Training nicht einfach skalieren kann]]></description><link>https://sebastiankaindl.substack.com/p/warum-funktioniert-das-training-von</link><guid isPermaLink="false">https://sebastiankaindl.substack.com/p/warum-funktioniert-das-training-von</guid><dc:creator><![CDATA[Sebastian Kaindl]]></dc:creator><pubDate>Thu, 07 May 2026 10:30:09 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!fZAB!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff226307d-23aa-4ae6-934a-2e98a55e7d44_881x763.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Raucher spielen Lotto.<br>Sie untersch&#228;tzen die Wahrscheinlichkeit, krank zu werden &#8212; und &#252;bersch&#228;tzen gleichzeitig die Chance auf den gro&#223;en Gewinn.</p><p>Das ist eine massive Verzerrung von Wahrscheinlichkeiten.</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Subscribe&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Substack von Sebastian is a reader-supported publication. To receive new posts and support my work, consider becoming a free or paid subscriber.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Subscribe"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div><p>Genau dieselbe Denkweise sehen wir oft im Training:<br>Wir kopieren das Training der besten Athleten der Welt und glauben, damit automatisch selbst die gr&#246;&#223;ten Fortschritte zu machen.</p><p>Das Problem ist nicht, dass Eliteathleten hart trainieren.</p><p>Das Problem ist die Annahme, dass man ihr Training einfach proportional verkleinern kann.</p><h1>Du solltest verstehen, was Elite wirklich bedeutet</h1><p>Du machst Wettk&#228;mpfe.<br>Training ist ein wichtiger Bestandteil deines Lebens. Vielleicht sogar ein zentraler.<br>Du trittst auf nationalem Niveau an.</p><p>Dann bist du bereits eine herausragende Athletin oder ein herausragender Athlet.</p><p>Laut McKay et al. entspricht das ungef&#228;hr 0,01&#8211;0,03 % der Bev&#246;lkerung:</p><blockquote><p><strong>&#8220;Highly Trained/National Level is the first tier of the present framework in which performance standards are defined and represent only &#8764;0.01% to 0.03% of the population.&#8221;</strong></p><p><em>McKay, A. K. A., Stellingwerff, T., Smith, E. S., Martin, D. T., Mujika, I., Goosey-Tolfrey, V. L., Sheppard, J., &amp; Burke, L. M. (2022). Defining Training and Performance Caliber: A Participant Classification Framework. International Journal of Sports Physiology and Performance, 17(2), 317&#8211;331.</em></p></blockquote><p>Und trotzdem sprechen wir hier erst von Tier 3 ihres Modells.<br>Nicht von Weltklasse. Nicht von echter Elite.</p><p>Wenn du dieses Niveau erreichst, bist du bereits weit &#252;berdurchschnittlich. Aber genau das sollte dir auch klar machen, was die h&#246;heren Levels wirklich ben&#246;tigen:</p><ul><li><p>au&#223;ergew&#246;hnliche Genetik,</p></li><li><p>au&#223;ergew&#246;hnlich viel Zeit,</p></li><li><p>und au&#223;ergew&#246;hnlich viele Jahre sehr guten Trainings.</p></li></ul><p>Eliteathleten optimieren nicht einfach nur Training.</p><p>Sie organisieren ihr gesamtes Leben um Performance herum.</p><p></p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!fZAB!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff226307d-23aa-4ae6-934a-2e98a55e7d44_881x763.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!fZAB!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_424, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, 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data-attrs="{&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/f226307d-23aa-4ae6-934a-2e98a55e7d44_881x763.png&quot;,&quot;srcNoWatermark&quot;:null,&quot;fullscreen&quot;:null,&quot;imageSize&quot;:null,&quot;height&quot;:763,&quot;width&quot;:881,&quot;resizeWidth&quot;:null,&quot;bytes&quot;:153607,&quot;alt&quot;:null,&quot;title&quot;:null,&quot;type&quot;:&quot;image/png&quot;,&quot;href&quot;:null,&quot;belowTheFold&quot;:true,&quot;topImage&quot;:false,&quot;internalRedirect&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/i/196762917?img=https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Ff226307d-23aa-4ae6-934a-2e98a55e7d44_881x763.png&quot;,&quot;isProcessing&quot;:false,&quot;align&quot;:null,&quot;offset&quot;:false}" class="sizing-normal" alt="" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!fZAB!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_424, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, /__u/sebastiankaindl.substack.com/f_auto, 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class="image-caption"><em>McKay, A. K. A., Stellingwerff, T., Smith, E. S., Martin, D. T., Mujika, I., Goosey-Tolfrey, V. L., Sheppard, J., &amp; Burke, L. M. (2022). Defining Training and Performance Caliber: A Participant Classification Framework. International Journal of Sports Physiology and Performance, 17(2), 317&#8211;331.</em></figcaption></figure></div><p></p><p></p><h1>Das zu verstehen verhindert, dass du daran kaputtgehst</h1><p>Ich kenne diesen Gedanken selbst.</p><p>Ich wei&#223;, dass ich nicht das Leben eines Profis habe.<br>Nicht die Genetik von Topathleten.<br>Und wahrscheinlich auch nicht mehr das Alter.</p><p>Trotzdem m&#246;chte ich das Maximum aus mir herausholen.</p><p>Also entsteht schnell die Idee:<br>&#8222;Dann &#252;bernehme ich einfach das Training der Besten &#8212; nur etwas reduziert.&#8220;</p><p>Genau hier beginnt das Problem.</p><p>Diese Idee basiert auf der Annahme, dass sich Trainingssysteme linear skalieren lassen.<br>Dass also nur der Umfang kleiner wird, die Struktur aber gleich bleiben kann.</p><p>Training funktioniert jedoch nicht linear.</p><p>Es ist ein komplexes System.<br>Ver&#228;nderst du eine Komponente, ver&#228;nderst du automatisch die Wirkung aller anderen Komponenten.</p><p>Der zentrale limitierende Faktor dabei ist fast immer derselbe:</p><p>Regeneration.</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Subscribe&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Substack von Sebastian is a reader-supported publication. To receive new posts and support my work, consider becoming a free or paid subscriber.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Subscribe"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div><p></p><h1>Warum hybride Athleten oft weniger leisten k&#246;nnen als gedacht</h1><p>Oberfl&#228;chlich betrachtet wirkt vieles logisch.</p><p>Wenn ich ein Oberk&#246;rperkrafttraining absolviere, regeneriert danach prim&#228;r die belastete Muskulatur. Also k&#246;nnte ich anschlie&#223;end laufen gehen.</p><p>Trainiere ich Explosivkraft, liegt die Belastung st&#228;rker auf hochschwelligen motorischen Einheiten und schnellzuckenden Fasern.<br>Ein lockeres aerobes Training belastet dagegen st&#228;rker oxidative Prozesse.</p><p>Deshalb wirkt die Kombination auf den ersten Blick sinnvoll getrennt.</p><p>Das Problem:</p><p>Der Organismus regeneriert nicht in isolierten Systemen.</p><p>Es existieren zentrale Faktoren der Erm&#252;dung:</p><ul><li><p>neuronale Erm&#252;dung,</p></li><li><p>systemischer Energiebedarf,</p></li><li><p>mentale Belastung,</p></li><li><p>hormonelle und vegetative Stressreaktionen.</p></li></ul><p>Und all diese Faktoren teilen sich dieselben Ressourcen.</p><p>Stress aus dem Alltag ist deshalb nicht nur ein mentales Problem.</p><p>Er ver&#228;ndert physiologische Prozesse:</p><ul><li><p>h&#246;herer Muskeltonus,</p></li><li><p>schlechtere Aktivierungsf&#228;higkeit,</p></li><li><p>reduzierte Leistungsabrufbarkeit,</p></li><li><p>h&#246;here Verletzungswahrscheinlichkeit.</p></li></ul><p>Studien zeigen insbesondere bei hohem privaten Stress ein erh&#246;htes Verletzungsrisiko.</p><p>Regeneration existiert deshalb nicht getrennt vom restlichen Leben.</p><p>Wenn wir Krafttraining und Ausdauertraining gleichzeitig auf hohem Niveau betreiben wollen &#8212; also echtes hybrides Training &#8212; dann kostet uns das Ressourcen.</p><p>Nicht nur im Gym.<br>Nicht nur im Ausdauertraining.</p><p>Sondern auch im Alltag, im Job und in unseren Beziehungen.</p><h1>Krafttraining ver&#228;ndert auch dein Ausdauertraining</h1><p>Krafttraining verbessert nicht nur Maximalkraft.</p><p>Es beeinflusst direkt die Qualit&#228;t des Ausdauertrainings:</p><ul><li><p>bessere Lauf&#246;konomie,</p></li><li><p>h&#246;here Durability auf dem Rad,</p></li><li><p>stabilere Bewegung unter Erm&#252;dung.</p></li></ul><p>Durability beschreibt vereinfacht die F&#228;higkeit, nach langer Vorbelastung trotzdem noch Leistung abrufen zu k&#246;nnen &#8212; beispielsweise am letzten langen Anstieg einer Ausfahrt.</p><p>Lauf&#246;konomie beschreibt, wie effizient du l&#228;ufst und wie viel Energie dich eine bestimmte Geschwindigkeit kostet.</p><p>Dadurch ver&#228;ndert sich die Aufgabe des Ausdauertrainings selbst.</p><p>Wenn Krafttraining bestimmte Anpassungen bereits verbessert, muss ich diese nicht zus&#228;tzlich &#252;ber immer mehr Ausdauerumfang erzeugen.</p><p>Und genau dadurch ver&#228;ndert sich die Verteilung der Trainingsinhalte.</p><p>Hybridtraining ist deshalb nicht einfach:</p><ul><li><p>etwas Krafttraining,</p></li><li><p>plus etwas Ausdauertraining,</p></li><li><p>plus das Training von Profis &#8212; nur reduziert.</p></li></ul><p>Es ben&#246;tigt eine andere Priorisierung.</p><h1>Vielleicht ist es gut, nicht Elite zu sein</h1><p>Wenn du wirklich Elite w&#228;rst, h&#228;ttest du vieles nicht in deinem Leben, was du heute sch&#228;tzt.</p><p>Der zeitliche Aufwand, den echte Spitzenleistung verlangt, ver&#228;ndert fast immer das gesamte Leben.</p><p>Die gute Nachricht:</p><p>Du musst nicht Weltklasse sein, um herausragende Fortschritte zu machen.</p><p>Du darfst nur aufh&#246;ren, dich st&#228;ndig mit der Weltspitze zu vergleichen.</p><p>Vielleicht nicht einmal mit nationaler Spitze.</p><p>Denn selbst Tier 4 &#8212; internationales Niveau &#8212; entspricht laut McKay et al. nur etwa 0,003&#8211;0,006 % der Bev&#246;lkerung.</p><blockquote><p>&#8220;Elite/International Level includes &#8764;0.003% to 0.006% of the population.&#8221;</p><p><em>McKay et al. (2022)</em></p></blockquote><h1>Hier solltest du anfangen</h1><p>Der wichtigste limitierende Faktor in deinem Training ist meistens nicht Motivation.</p><p>Sondern verf&#252;gbare Regeneration innerhalb eines echten Lebens.</p><p>Deshalb solltest du dein Training nicht vom Idealbild eines Profis aus planen &#8212; sondern von deinen realen Ressourcen:</p><ul><li><p>Zeit,</p></li><li><p>Schlaf,</p></li><li><p>Stress,</p></li><li><p>Familie,</p></li><li><p>Arbeit,</p></li><li><p>mentale Energie.</p></li></ul><p>Das bestimmt:</p><ul><li><p>wie du dein Krafttraining strukturierst,</p></li><li><p>welche Inhalte dein Ausdauertraining haben sollte,</p></li><li><p>welche Intensit&#228;ten sinnvoll sind,</p></li><li><p>welche Methoden du tolerieren kannst,</p></li><li><p>und sogar, wie du dein Training steuern solltest.</p></li></ul><p>Gute Trainingsplanung bedeutet nicht, maximal viel zu trainieren.</p><p>Sondern langfristig konstant leistungsf&#228;hig zu bleiben.</p><p>Wie das konkret im Ausdauertraining aussieht, schauen wir uns im n&#228;chsten Artikel an.</p><p>Liebe dein Training, dann liebt es dich.</p><p>Sebastian</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Subscribe&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Substack von Sebastian is a reader-supported publication. To receive new posts and support my work, consider becoming a free or paid subscriber.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Subscribe"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Nüchtern-Training, Fatmax und Energysysteme]]></title><description><![CDATA[Ein kleiner Ausflug in das was wirklich gilt]]></description><link>https://sebastiankaindl.substack.com/p/nuchtern-training-fatmax-und-energysysteme</link><guid isPermaLink="false">https://sebastiankaindl.substack.com/p/nuchtern-training-fatmax-und-energysysteme</guid><dc:creator><![CDATA[Sebastian Kaindl]]></dc:creator><pubDate>Thu, 23 Apr 2026 07:47:03 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/195208815/e63a554280aa806b55a9220ebe5545a8.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>&#8220;Mich w&#252;rden die Energiesysteme und solche Punkte, wie ob n&#252;chtern trainieren sinnvoll ist und die ganze Debatte um Fettoxidation interessieren.&#8221; </em></p></blockquote><p>Diese Frage gilt es zu beantworten und ich habe mein &#8230;</p>
      <p>
          <a href="/__u/sebastiankaindl.substack.com/p/nuchtern-training-fatmax-und-energysysteme">
              Read more
          </a>
      </p>
   ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Das ist ein Reaction Artikel 😲]]></title><description><![CDATA[wieso mich dieses Youtube Video aufregt]]></description><link>https://sebastiankaindl.substack.com/p/das-ist-ein-reaction-artikel</link><guid isPermaLink="false">https://sebastiankaindl.substack.com/p/das-ist-ein-reaction-artikel</guid><dc:creator><![CDATA[Sebastian Kaindl]]></dc:creator><pubDate>Mon, 30 Mar 2026 06:01:38 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/youtube/w_728,c_limit/DwljWN-nwKE" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<div id="youtube2-DwljWN-nwKE" class="youtube-wrap" data-attrs="{&quot;videoId&quot;:&quot;DwljWN-nwKE&quot;,&quot;startTime&quot;:null,&quot;endTime&quot;:null}" data-component-name="Youtube2ToDOM"><div class="youtube-inner"><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/DwljWN-nwKE?rel=0&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;enablejsapi=0" frameborder="0" loading="lazy" gesture="media" allow="autoplay; fullscreen" allowautoplay="true" allowfullscreen="true" width="728" height="409"></iframe></div></div><p><strong>Ich sollte diesem Video nicht noch mehr Klicks bescheren. Weil es f&#252;r etwas steht, das ich f&#252;r ein riesen Problem halte: </strong></p><p>Content im Trainings/Sportwisseschaftlichen Bereich, der einfach mit ChatGPT &#8220;geresearched&#8221; wird und die Ersteller nicht erkennen, wenn die Recherche schlecht und fehlerhaft ist.</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Substack von Sebastian ist eine von Leser unterst&#252;tzte Publikation. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen, ziehen Sie in Betracht, ein Free- oder Paid-Abonnent zu werden.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2" target="_blank" href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!NqcI!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa0c8cb22-a5a5-4001-8a6c-b34051e1a648_355x169.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!NqcI!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_424, 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href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!Knm0!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F823cc27f-6b55-4568-a52d-e4d8b2321d39_1585x236.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!Knm0!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_424, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, /__u/sebastiankaindl.substack.com/f_webp, /__u/sebastiankaindl.substack.com/q_auto:good, /__u/sebastiankaindl.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F823cc27f-6b55-4568-a52d-e4d8b2321d39_1585x236.png 424w, /__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!Knm0!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_848, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, /__u/sebastiankaindl.substack.com/f_webp, /__u/sebastiankaindl.substack.com/q_auto:good, 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Es ist leicht zu haten, aber es w&#228;re durchaus schwieriger (und zugegebenerma&#223;en sinnfrei) einen VO2max Wert zu faken. </p><p>Vor allem aber sollte man eine Kritik auch recherchieren - oder gleich als Meinung bezichnen. Was sonst schnell passsiert ist, dass Leute hier generell &#8220;Tricksereien&#8221; und Betrug sehen. Es wird also schnell ein dubioses Licht auf all die Athleten und Coaches geworfen. Und auch wenn Doping und &#8220;Grauzonen&#8221; nun mal immer wieder im Leistungssport auftauchen geht es mir ganz einfach auf die Nerven, wenn jede au&#223;ergew&#246;hnliche Leistung immer in dieses Licht gezigen werden muss. </p><p>Diese Menschen, ja tats&#228;chlich Menschen, investieren seit Jahrzehnten viel in diese Leistungen und im Fall von Olav Aleksander Bu und den norwegischen Triathleten auch sehr viel in valide Daten, die sie auch zur Verf&#252;gung stellen. Das ist eine der gr&#246;&#223;eren praktisch relevanten sportwissenschaftlichen Entwicklungen in den letzten Jahren. Fernab der Probleme von wissenschaftlicher Arbeit an Universit&#228;ten mit Publikationsdruck, rein getrieben von einem Leistungsdruck. </p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/p/das-ist-ein-reaction-artikel?utm_source=substack&utm_medium=email&utm_content=share&action=share&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Teilen&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="/__u/sebastiankaindl.substack.com/p/das-ist-ein-reaction-artikel?utm_source=substack&amp;utm_medium=email&amp;utm_content=share&amp;action=share"><span>Teilen</span></a></p><p></p><h3>Hier sieht man wie &#8220;gut&#8221; recherchiert wurde</h3><p>Es gibt da ein sch&#246;nes Paper von Andrew Jones et al. zum 2hour Project. Das hilft zu sehen wie die physiologischen Daten von Kipchoge wirklich sind. </p><p>Keine relative VO2max von 90-95ml/kg/min. Sondern eine Fractional Utilization von 90-95%. Kipchoge soll mit knapp 95% der VO2peak die Marathon Distanz gelaufen sein. Quite the difference. Seine VO2max soll im Bereich von 80 liegen - sehr stark und passend zur Distanz, die er l&#228;uft. </p><h3>Man sollte immer noch selbst etwas wissen</h3><p>Es ist nichts zu sagen gegen die Nutzung von AI Tools f&#252;r die Recherche - ich bin begeistert von Dingen wie Consesus, Rearch Rabbit etc. - aber man darf nicht vergessen, dass es immer noch darum geht selbst etwas zu verstehen und zu lernen. Denn nur dann kann man die Recherche auch gut durchf&#252;hren. Dann ist die Qualit&#228;t hoch. </p><p>Und das sollte doch der Fall sein, wenn man auf dem R&#252;cken von anderen die Kritik hochf&#228;hrt, um Klicks zu erhalten. </p><p>Sonst f&#252;hrt man nur dazu LLMs mit weiteren falschen Infos zu f&#252;ttern und dann haben wir eine aufsteigende Fehlinformationskette. Wollen wir ja alle nicht. </p><p>Ach und by the way: Ein Punkt bei dem man sehen kann wie LLMs unseren Sprachgebrauch beeinflussen: </p><p>Spezifik war ein sportwissenschaftlicher Begriff. Spezifit&#228;t einer aus der Medizin. Da ChatGPT z.B. Specificity aus dem Englischen ins Deutsche mit Spezifit&#228;t &#252;bersetzt, hat sich das in der Fitness Content Bubble durchgesetzt. Kein Beinbruch, aber ein kleines Exempel f&#252;r das oben beschriebene. </p><p></p><p>Liebe Dein Training, dann liebt Dein Training Dich. </p><p></p><p>Sebastian</p><p></p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Substack von Sebastian ist eine von Leser unterst&#252;tzte Publikation. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen, ziehen Sie in Betracht, ein Free- oder Paid-Abonnent zu werden.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Zwei reale Trainingsprobleme – und die passenden Lösungen]]></title><description><![CDATA[Lass mich dir zwei Situationen aus dem Coaching zeigen.]]></description><link>https://sebastiankaindl.substack.com/p/zwei-reale-trainingsprobleme-und</link><guid isPermaLink="false">https://sebastiankaindl.substack.com/p/zwei-reale-trainingsprobleme-und</guid><dc:creator><![CDATA[Sebastian Kaindl]]></dc:creator><pubDate>Mon, 23 Mar 2026 11:30:07 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!7-Ls!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F86741909-9b8b-4df6-aacd-cd1dd5d29aa9_500x500.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Case 1:</strong></p><p>Ein Kunde trainiert 2&#8211;3x pro Woche.<br>Beruflich stark eingespannt.<br>Jede Einheit dauert maximal 60 Minuten.                         Wir arbeiten im Personal Training.</p><p>Die Aufgabe ist klar:</p><blockquote><p>Wir haben eine Stunde Zeit, um alles abzudecken und m&#252;ssen dabei flexibel genug sein, um spontane Probleme anzugehen.</p></blockquote><div><hr></div><p><strong>Case 2:</strong></p><p>Ein anderer Athlet trainiert ebenfalls 3x pro Woche.<br>Er ist fortgeschrittener, strukturiert, motiviert.              Das Training erfolgt im Online Coaching. Die Sessions dauern 60 Minuten.</p><p>Sein Problem war zuvor:</p><blockquote><p>&#8222;Ich mache eigentlich alles &#8211; aber meine Einheiten f&#252;hlen sich &#252;berladen an.<br>Ich wei&#223; nicht, was wirklich Priorit&#228;t hat.&#8220;</p></blockquote><div><hr></div><p>Zwei unterschiedliche Situationen.<br>Aber die gleiche Ursache:</p><p><strong>Die Struktur der Trainingseinheit muss zum Kontext passen.</strong></p><p>Wie die Struktur der Einheit das Training beeinflusst haben wir letzte Woche besprochen.</p><div><hr></div><h2></h2><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Jetzt abonnieren&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="/__u/sebastiankaindl.substack.com/subscribe"><span>Jetzt abonnieren</span></a></p><h2>L&#246;sung 1 &#8211; Bewegung &amp; Balance (f&#252;r begrenzte Zeit und hohe Alltagsbelastung)</h2><p>Die erste Struktur eignet sich f&#252;r:</p><ul><li><p>wenig Zeit</p></li><li><p>hohe Alltagsbelastung</p></li><li><p>Fokus auf Bewegung, Technik und nachhaltigen Fortschritt</p></li></ul><h3>Aufbau der Session</h3><p><strong>Warm-up</strong></p><ul><li><p>5 Minuten Ergometer</p></li><li><p>flie&#223;ender &#220;bergang in den ersten Block</p></li></ul><div><hr></div><p><strong>Block 1 &#8211; Movement &amp; High-Rep Prep</strong></p><ul><li><p>&#220;bung 1: <strong>Movement-Fokus</strong></p><ul><li><p>Bewegungsumfang</p></li><li><p>Koordination</p></li><li><p>Vorbereitung des Musters</p></li></ul></li><li><p>&#220;bung 2&amp;3: High Rep Supersatz</p><ul><li><p>Agonist</p></li><li><p>Antagonist</p></li></ul></li></ul><p>Diese Drei &#220;bungen werden als Mini Circuit durchgef&#252;hrt mit 30 Sekunden zwischen den &#220;bungen und 60 Sekunden zwischen den Runden. Das Ziel ist hier: </p><ul><li><p>Den K&#246;rper weiter aufw&#228;rmen </p></li><li><p>Ein Screening zu erlauben, was heute zu beachten ist</p></li></ul><p>Agonist und Antagonist wird hierbei nicht auf Muskeln bezogen gedacht sondern als Bewegungsmuster. So w&#228;re z.B. Hinge und Squat eine Variante (auch unilateral) oder Push und Pull. </p><div><hr></div><p><strong>Block 2 &#8211; Unilateral + Upper Body</strong></p><ul><li><p>Lower Body unilateral</p></li><li><p>Upper Body</p></li><li><p>Core</p></li></ul><p>Dieser zweite &#220;bungsblock liefert wieder einen dreier Mini Circuit mit den selben Pausenzeiten. Das Ziel ist hier aber klar ein Kraftreiz. </p><div><hr></div><p><strong>Block 3 &#8211; Hinge + Upper Body</strong></p><ul><li><p>Upper Body</p></li><li><p>Lower Body Hinge</p></li><li><p>Core</p></li></ul><p>Im driete &#220;bungsblock haben wir den gleichen Aufbau und das gleiche Ziel. Was hier wichtig ist: Die Rumpf&#252;bung sollte sich in beiden Bl&#246;cken unterscheiden. So kann eine Rotation in Block 2 eingebaut werden, w&#228;hrend Block 3 eine Flexion oder Brace einsetzt.</p><div><hr></div><h3>Warum diese Struktur funktioniert</h3><p>Diese Session l&#246;st genau das Problem aus Case 1.</p><p><strong>1. Du kommst in die Bewegung, bevor du Leistung erwartest</strong></p><ul><li><p>kein isoliertes Warm-up</p></li><li><p>Bewegungsqualit&#228;t entsteht fr&#252;h</p></li></ul><div><hr></div><p><strong>2. Unilaterale Arbeit bereitet den K&#246;rper vor</strong></p><ul><li><p>bessere H&#252;ftbeweglichkeit</p></li><li><p>weniger Steifheit vor Hinge-Bewegungen</p></li></ul><div><hr></div><p><strong>3. Erm&#252;dung wird intelligent verteilt</strong></p><ul><li><p>Oberk&#246;rperarbeit zwischen Unterk&#246;rperbl&#246;cken</p></li><li><p>keine fr&#252;he &#220;berlastung</p></li></ul><div><hr></div><div class="captioned-button-wrap" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/p/zwei-reale-trainingsprobleme-und?utm_source=substack&utm_medium=email&utm_content=share&action=share&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Teilen&quot;}" data-component-name="CaptionedButtonToDOM"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Thanks for reading Substack von Sebastian! This post is public so feel free to share it.</p></div><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/p/zwei-reale-trainingsprobleme-und?utm_source=substack&utm_medium=email&utm_content=share&action=share&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Teilen&quot;}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="/__u/sebastiankaindl.substack.com/p/zwei-reale-trainingsprobleme-und?utm_source=substack&amp;utm_medium=email&amp;utm_content=share&amp;action=share"><span>Teilen</span></a></p></div><h3>Was diese Session besonders macht</h3><p>Diese Struktur ist nicht darauf ausgelegt, dich maximal zu belasten.</p><p>Sie ist darauf ausgelegt, dich <strong>besser bewegen zu lassen</strong> &#8211;<br>w&#228;hrend du trotzdem trainierst.</p><p>Das macht sie extrem wertvoll f&#252;r:</p><ul><li><p>Alltagssportler</p></li><li><p>stressige Wochen</p></li><li><p>Phasen mit reduziertem Fokus auf maximale Leistung</p></li></ul><div><hr></div><h2>L&#246;sung 2 &#8211; Systematische Ganzk&#246;rpereinheit (f&#252;r klare Progression)</h2><p>Die zweite Struktur richtet sich an Athleten wie in Case 2:</p><ul><li><p>3 feste Trainingseinheiten pro Woche</p></li><li><p>Wunsch nach Progression</p></li><li><p>Bedarf an klarer Priorisierung</p></li></ul><div><hr></div><h3>Der entscheidende Unterschied</h3><p>Hier geht es nicht mehr prim&#228;r um Bewegung.</p><p>Hier geht es darum:</p><p><strong>Training systematisch zu organisieren.</strong></p><div><hr></div><h3>Aufbau der Session</h3><p><strong>Warm-up</strong></p><ul><li><p>Ergometer</p></li><li><p>gezielte Mobilit&#228;t (H&#252;fte, Schulterg&#252;rtel)</p></li></ul><div><hr></div><p><strong>Block 1 &#8211; Upper Body Einstieg</strong></p><ul><li><p>Push</p></li><li><p>Pull</p></li></ul><p>Das bietet geringeren systemischen Stress, da Oberk&#246;rper, und liegfer einen kontrollierten Einstieg. Die Pausenzeiten sind meist 30 und 90 Sekunden.</p><div><hr></div><p><strong>Block 2 &#8211; Unilateral + Push</strong></p><ul><li><p>Lower Body unilateral</p></li><li><p>zweite Push-Variante (andere Ebene)</p></li></ul><p>Hier k&#246;nnen wir den Unterk&#246;rper pushen und nutzen die Unilaterale Variante, um mehr Beweglichkeit zu f&#246;rdern.</p><div><hr></div><p><strong>Block 3 &#8211; Bilateral + Pull + Core</strong></p><ul><li><p>Lower Body bilateral</p></li><li><p>Pull</p></li><li><p>Core</p></li><li><p>optional: Vanity</p></li></ul><p>Untypischerweise kommt die bilaterale Variante hier im letzten Block. Das bedeutet, dass diese &#220;bung kein Main lift ist und auch nicht dementsprechend beladen wird. Sie leifert aber einen wertvollen Kraftreiz im letzten Block und man ist an diesem Punkt schon perfekt warm und vorbereitet.</p><div><hr></div><h3>Warum diese Struktur funktioniert</h3><p><strong>1. Du verschiebst den bilateralen Lift an die richtige Stelle</strong></p><p>Nicht ganz am Anfang.<br>Aber auch nicht unter kompletter Erm&#252;dung.</p><p>Du bist durch die Bl&#246;cke davor vorbereitet, aber noch leistungsf&#228;hig. </p><div><hr></div><p><strong>2. Du verteilst Belastung intelligent</strong></p><p>Oberk&#246;rper &#8594; Unterk&#246;rper &#8594; Kombination</p><p>Das erzeugt keine fr&#252;hzeitige hohe systemische Erm&#252;dung und erm&#246;glicht dennoch ein z&#252;giges Tempo.</p><div><hr></div><p><strong>3. Du vermeidest Redundanz</strong></p><p>Durch Fokus auf unterschiedliche Push-Ebenen und klare Pull-Muster Struktur</p><p>&#180;Gleichzeitig lassen wir die Rumpfarbeit nicht au&#223;en vor.</p><div><hr></div><h3>Warum diese Struktur besonders f&#252;r 3 Trainingstage ideal ist</h3><p>Wenn du:</p><ul><li><p>3 feste Einheiten pro Woche hast</p></li><li><p>keine zus&#228;tzlichen Trainingstage einbauen kannst</p></li></ul><p>Dann brauchst du:</p><ul><li><p><strong>Frequenz pro Muskelgruppe</strong></p></li><li><p><strong>moderate Erm&#252;dung pro Einheit</strong></p></li><li><p><strong>klare Struktur</strong></p></li></ul><p>Genau das liefert diese Session.</p><p>Du trainierst:</p><ul><li><p>jede Muskelgruppe mehrfach pro Woche</p></li><li><p>ohne einzelne Bereiche zu &#252;berlasten</p></li><li><p>mit konstanter Qualit&#228;t</p></li></ul><p>Nat&#252;rlich wird diese Variante f&#252;r die anderen beiden Wochensessions noch angepasst. Das ist wiederum ein Teil der Individualisierung und richtet sich nach den Zielen.</p><div><hr></div><h2>Der zentrale Unterschied zwischen beiden Strukturen</h2><p>Beide Sessions sind sinnvoll &#8211;<br>aber sie l&#246;sen unterschiedliche Probleme.</p><p><strong>Bewegung &amp; Balance</strong></p><ul><li><p>Fokus: Bewegungsqualit&#228;t</p></li><li><p>ideal bei Stress, wenig Zeit, Technikarbeit</p></li></ul><div><hr></div><p><strong>Ganzk&#246;rper-Session</strong></p><ul><li><p>Fokus: systematische Progression</p></li><li><p>ideal bei festen Trainingsstrukturen</p></li></ul><div><hr></div><h2>Praktische Entscheidungsregel</h2><p>Wenn du unsicher bist, welche Struktur du w&#228;hlen solltest,<br>stell dir eine einfache Frage:</p><p><strong>Was ist aktuell dein gr&#246;&#223;ter Engpass?</strong></p><ul><li><p>f&#252;hlst du dich unbeweglich, unsauber, &#8222;nicht drin&#8220;<br>&#8594; Bewegung &amp; Balance</p></li><li><p>f&#252;hlst du dich planlos, &#252;berladen, inkonsistent<br>&#8594; Ganzk&#246;rperstruktur</p></li></ul><div><hr></div><h2>Pers&#246;nliche Perspektive</h2><p>Im Coaching zeigt sich immer wieder:</p><p>Viele Trainierende wechseln Programme,<br>obwohl sie eigentlich nur die Struktur anpassen m&#252;ssten.</p><p>Die gr&#246;&#223;te Ver&#228;nderung entsteht oft nicht durch neue &#220;bungen &#8211;<br>sondern durch eine <strong>bessere Organisation der Einheit</strong>.</p><div><hr></div><h2>Fazit</h2><p>Es gibt keine perfekte Trainingseinheit.</p><p>Aber es gibt Strukturen, die besser zu deiner Situation passen als andere.</p><p>Wenn du verstehst:</p><ul><li><p>wann du Bewegung priorisieren solltest</p></li><li><p>und wann du Struktur brauchst</p></li></ul><p>wird dein Training klarer, effizienter, und langfristig erfolgreicher.</p><p></p><p>Liebe dein Training und es liebt dich.</p><p></p><p>Sebastian</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Warum die Struktur deiner Trainingseinheit wichtiger ist als die Übungen]]></title><description><![CDATA[Anatomie des Trainings Serie Pt.1]]></description><link>https://sebastiankaindl.substack.com/p/warum-die-struktur-deiner-trainingseinheit</link><guid isPermaLink="false">https://sebastiankaindl.substack.com/p/warum-die-struktur-deiner-trainingseinheit</guid><dc:creator><![CDATA[Sebastian Kaindl]]></dc:creator><pubDate>Mon, 16 Mar 2026 12:43:34 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!LhVj!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F49138d08-e4cb-46cf-b0c3-040dd95980ba_631x535.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Trainierende &#252;ber ihr Training sprechen, geht es fast immer um &#220;bungen.</p><p>Welcher Squat ist besser?<br>Sollte ich Bankdr&#252;cken oder Dips machen?<br>Welche Variante ist optimal f&#252;r den R&#252;cken?</p><p>Diese Fragen sind verst&#228;ndlich &#8211; aber sie greifen oft zu kurz.</p><p>In der Praxis sehe ich immer wieder ein anderes Problem:</p><p>Viele Trainingsprogramme scheitern nicht an der &#220;bungsauswahl,<br>sondern daran, <strong>wie eine Trainingseinheit aufgebaut ist</strong>.</p><p>Fortschritt entsteht selten durch eine einzelne &#220;bung.<br>Er entsteht durch die <strong>Struktur der gesamten Session</strong>.</p><div><hr></div><h2>&#220;bungen sind Werkzeuge &#8211; Struktur ist das System</h2><p>Eine Trainingseinheit besteht nicht nur aus einer Liste von &#220;bungen.</p><p>Sie ist ein <strong>System aus Belastung, Reihenfolge und Priorit&#228;ten</strong>.</p><p>Drei Faktoren bestimmen, wie effektiv eine Einheit wirklich ist:</p><ul><li><p><strong>Reihenfolge der &#220;bungen</strong></p></li><li><p><strong>Schwerpunkt der Session</strong></p></li><li><p><strong>Management der Erm&#252;dung</strong></p></li></ul><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!LhVj!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F49138d08-e4cb-46cf-b0c3-040dd95980ba_631x535.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!LhVj!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_424, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, /__u/sebastiankaindl.substack.com/f_webp, /__u/sebastiankaindl.substack.com/q_auto:good, /__u/sebastiankaindl.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F49138d08-e4cb-46cf-b0c3-040dd95980ba_631x535.png 424w, /__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!LhVj!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_848, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, /__u/sebastiankaindl.substack.com/f_webp, /__u/sebastiankaindl.substack.com/q_auto:good, 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grunds&#228;tzlich schlechten Ideen zum Training, <br>sondern in der Struktur der Einheiten.</p><p>Typische Beispiele:</p><ul><li><p>das Warm-up ist vom Training getrennt</p></li><li><p>schwere Lifts kommen nach bereits aufgebauter Erm&#252;dung</p></li><li><p>&#220;bungen werden in zuf&#228;lliger Reihenfolge kombiniert</p></li><li><p>jede Einheit enth&#228;lt &#8222;ein bisschen von allem&#8220;</p></li></ul><p>Das Ergebnis ist ein Training, das zwar anstrengend ist &#8211;<br>aber <strong>keinen klaren Schwerpunkt hat</strong>.</p><p>Und ohne Fokus wird Progression schwer.</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Substack von Sebastian is a reader-supported publication. To receive new posts and support my work, consider becoming a free or paid subscriber.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div><p></p><div><hr></div><h2>Die drei Fragen hinter jeder guten Trainingseinheit</h2><p>Eine sinnvolle Struktur entsteht, wenn drei Faktoren zusammen gedacht werden.</p><h3>1. Was ist das Ziel der Einheit?</h3><p>Eine Trainingseinheit kann unterschiedliche Ziele haben:</p><ul><li><p>Technik verbessern</p></li><li><p>Kraft steigern</p></li><li><p>Muskelmasse aufbauen</p></li><li><p>Leistungsf&#228;higkeit entwickeln</p></li></ul><p>Dieses Ziel bestimmt, <strong>welche &#220;bungen Priorit&#228;t bekommen</strong>. Und ich wei&#223;, jeder will alles davon und zwar immer. Aber mit diesem Ansatz kommt man bei allem nicht sehr weit. Genau genommen bis zur n&#228;chsten Stagnation. </p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!OeUE!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fc6b40ca1-07a2-4440-b9fd-79c188e8a6cd_631x535.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!OeUE!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_424, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, /__u/sebastiankaindl.substack.com/f_webp, /__u/sebastiankaindl.substack.com/q_auto:good, /__u/sebastiankaindl.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fc6b40ca1-07a2-4440-b9fd-79c188e8a6cd_631x535.png 424w, /__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!OeUE!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_848, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, 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Wer f&#252;hrt das Training aus?</h3><p><strong>Das Leistungsniveau ver&#228;ndert die Struktur.</strong></p><p>Anf&#228;nger profitieren von:</p><ul><li><p>einfachen Bewegungsmustern</p></li><li><p>moderater Intensit&#228;t</p></li><li><p>klarer Wiederholungsstruktur</p></li></ul><p>Fortgeschrittene ben&#246;tigen dagegen:</p><ul><li><p>klare Priorisierung</p></li><li><p>spezifische Belastungssteuerung</p></li><li><p>gezieltes Schwachpunkttraining</p></li></ul><p></p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/p/warum-die-struktur-deiner-trainingseinheit?utm_source=substack&utm_medium=email&utm_content=share&action=share&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Teilen&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="/__u/sebastiankaindl.substack.com/p/warum-die-struktur-deiner-trainingseinheit?utm_source=substack&amp;utm_medium=email&amp;utm_content=share&amp;action=share"><span>Teilen</span></a></p><div><hr></div><h3>3. Wie viel Zeit steht zur Verf&#252;gung?</h3><p><strong>Zeit ist ein entscheidender Faktor f&#252;r die Sessionstruktur.</strong></p><p>Eine 45-Minuten-Einheit verlangt andere Entscheidungen als eine 90-Minuten-Session.</p><p>Gute Trainer planen daher nicht nur &#220;bungen,<br>sondern <strong>die Architektur der gesamten Einheit</strong>. Dazu ben&#246;tigt man einen ehrlichen Abgleich mit der Realit&#228;t. Nicht wieviel m&#246;chte man trainieren, sondern wieviel kann man wirklich trainieren.</p><div><hr></div><h2>Was gute Trainer tats&#228;chlich ver&#228;ndern</h2><p>Im Coaching zeigt sich ein interessantes Muster.</p><p>Wenn Training nicht funktioniert, &#228;ndern gute Trainer oft <strong>nicht zuerst die &#220;bungen</strong>.</p><p>Sie ver&#228;ndern:</p><ul><li><p>die Reihenfolge der &#220;bungen</p></li><li><p>den Schwerpunkt der Einheit</p></li><li><p>die Verteilung der Erm&#252;dung.</p></li></ul><p>Pl&#246;tzlich funktionieren Programme, die vorher stagniert haben.</p><p>Nicht weil neue &#220;bungen eingef&#252;hrt wurden &#8211;<br>sondern weil die Struktur besser zum Ziel passt. Da wir nicht viele Parts bewegen sondern gezielt einzelne manipulieren, schaffen wir es auch herauszufinden WAS das Problem war. Wir lernen also gleichzeitig dazu. </p><div><hr></div><h2>Struktur ist kein K&#228;fig</h2><p><strong>Viele Trainierende empfinden Struktur zun&#228;chst als Einschr&#228;nkung.</strong></p><p>Doch in Wirklichkeit ist sie das Gegenteil.</p><p><strong>Eine klare Struktur hilft dir:</strong></p><ul><li><p>schneller Entscheidungen zu treffen</p></li><li><p>Trainingszeit effizient zu nutzen</p></li><li><p>und Fehler zu vermeiden.</p></li></ul><blockquote><p><strong>Struktur reduziert Komplexit&#228;t.</strong></p></blockquote><p>Sie schafft ein System, innerhalb dessen Training sinnvoll organisiert werden kann.</p><div><hr></div><h2>Ausblick auf die Serie</h2><p>In den n&#228;chsten Artikeln dieser Serie zeige ich dir:</p><ul><li><p>wie eine <strong>effektive 60-Minuten-Trainingseinheit</strong> aufgebaut sein kann</p></li><li><p>warum <strong>fortgeschrittene Athleten ihre Sessions anders strukturieren m&#252;ssen</strong></p></li><li><p>und welche Rolle die <strong>Reihenfolge von &#220;bungen</strong> f&#252;r Leistung und Erm&#252;dung spielt.</p></li></ul><p>Denn wer versteht, wie Trainingseinheiten funktionieren,</p><p>braucht weniger neue Programme<br>und kann Training deutlich gezielter steuern.</p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Jetzt abonnieren&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="/__u/sebastiankaindl.substack.com/subscribe"><span>Jetzt abonnieren</span></a></p><p>Bis zum n&#228;chsten Mal. </p><p>Liebe Dein Training und es liebt Dich. </p><p></p><p>Sebastian</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Technik oder Belastung? Warum diese Frage dein Verletzungsproblem nicht löst]]></title><description><![CDATA[... und was man stattdessen fragen sollte]]></description><link>https://sebastiankaindl.substack.com/p/technik-oder-belastung-warum-diese</link><guid isPermaLink="false">https://sebastiankaindl.substack.com/p/technik-oder-belastung-warum-diese</guid><dc:creator><![CDATA[Sebastian Kaindl]]></dc:creator><pubDate>Mon, 09 Mar 2026 11:32:49 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!xArr!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F66d230da-1ac2-4be7-826f-6b75ce6e0689_877x371.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Viele Trainingsprobleme werden auf eine einfache Ursache reduziert.</p><p><strong>Schmerzen im Knie?</strong><br>Dann war vermutlich die Technik schlecht.</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Substack von Sebastian ist eine von Leser unterst&#252;tzte Publikation. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen, ziehen Sie in Betracht, ein Free- oder Paid-Abonnent zu werden.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div><p><strong>R&#252;ckenschmerzen beim Heben?</strong><br>Dann war das Trainingsvolumen wahrscheinlich zu hoch.</p><p>In Coaching-Gespr&#228;chen merkt man schnell, dass sich viele Diskussionen genau um diese beiden Positionen drehen: <strong>Technik oder Belastung.</strong></p><blockquote><p><strong>Das Problem ist nur:<br>Diese Frage ist meistens falsch gestellt.</strong></p></blockquote><p>&#220;berlastungsprobleme entstehen selten durch einen einzelnen Faktor.<br>In den meisten F&#228;llen entstehen sie durch das <strong>Zusammenspiel von Bewegungsmuster und Belastung.</strong></p><p>Und genau deshalb kommen viele Beschwerden immer wieder zur&#252;ck.</p><p></p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!wRSJ!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F63e32fc5-e626-4d19-82a8-a2ec3af9a91d_2976x1984.jpeg" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!wRSJ!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_424, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, /__u/sebastiankaindl.substack.com/f_webp, /__u/sebastiankaindl.substack.com/q_auto:good, /__u/sebastiankaindl.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F63e32fc5-e626-4d19-82a8-a2ec3af9a91d_2976x1984.jpeg 424w, 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data-attrs="{&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/63e32fc5-e626-4d19-82a8-a2ec3af9a91d_2976x1984.jpeg&quot;,&quot;srcNoWatermark&quot;:null,&quot;fullscreen&quot;:null,&quot;imageSize&quot;:null,&quot;height&quot;:1984,&quot;width&quot;:2976,&quot;resizeWidth&quot;:null,&quot;bytes&quot;:426684,&quot;alt&quot;:null,&quot;title&quot;:null,&quot;type&quot;:&quot;image/jpeg&quot;,&quot;href&quot;:null,&quot;belowTheFold&quot;:true,&quot;topImage&quot;:false,&quot;internalRedirect&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/i/190371866?img=https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fc15306d0-7f6c-4120-80c1-6525c999aa2a_2976x1984.jpeg&quot;,&quot;isProcessing&quot;:false,&quot;align&quot;:null,&quot;offset&quot;:false}" class="sizing-normal" alt="" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!wRSJ!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_424, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, 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class="image-caption">Training ohne Schuhe, kann Schwachpunkte aufzeigen - erlaubt aber eventuell weniger Load</figcaption></figure></div><div><hr></div><h2>Warum Technik allein selten die ganze Erkl&#228;rung ist</h2><p>Jede Bewegung erzeugt Kr&#228;fte.</p><p>Diese Kr&#228;fte m&#252;ssen durch den K&#246;rper &#252;bertragen werden &#8211; &#252;ber Muskeln, Sehnen, Gelenke und passive Strukturen.</p><p>Das <strong>Bewegungsmuster </strong>bestimmt, <strong>wie diese Kr&#228;fte verteilt werden.</strong></p><p>Ein technisch effizientes Muster kann Kr&#228;fte sehr gut &#252;bertragen.<br><em><strong>Aber Effizienz bedeutet nicht automatisch, dass die Belastung optimal verteilt wird.</strong></em></p><p>Der K&#246;rper kann sehr effizient darin werden, ein bestimmtes Muster zu nutzen &#8211; auch wenn dieses Muster langfristig nicht ideal ist.</p><p><strong>Und genau hier entsteht h&#228;ufig ein Problem.</strong></p><p>Ein Athlet kann lange Zeit beschwerdefrei trainieren, obwohl sein Bewegungsmuster nicht perfekt ist.<br>Solange die Belastung moderat bleibt, funktioniert das System trotzdem.</p><p>Schwierigkeiten entstehen meist erst dann, wenn <strong>Progression ins Spiel kommt.</strong></p><div><hr></div><h2>Belastung ver&#228;ndert das gesamte System</h2><p><strong>Training bedeutet immer Progression.</strong></p><p>Zum Beispiel durch:</p><ul><li><p>mehr Gewicht</p></li><li><p>mehr Volumen</p></li><li><p>h&#246;here Intensit&#228;t</p></li><li><p>effizientere Bewegungsausf&#252;hrung</p></li></ul><p>All diese Faktoren erh&#246;hen die Belastung auf Strukturen.</p><p>Dabei wirkt Belastung auf zwei Ebenen:</p><p><strong>Akut</strong></p><p>Die Belastung innerhalb eines einzelnen Satzes oder einer Trainingseinheit.</p><p><strong>Chronisch</strong></p><p>Die Belastung, die sich &#252;ber Wochen oder Trainingsbl&#246;cke akkumuliert.</p><p>Viele &#220;berlastungsprobleme entstehen genau an der Schnittstelle dieser beiden Ebenen.</p><p>Ein Bewegungsmuster kann stabil genug sein, um Leistung zu erm&#246;glichen &#8211;<br>aber nicht stabil genug sein, um <strong>steigende Belastung langfristig zu tolerieren.</strong></p><p>Dann passiert etwas Interessantes:</p><p>Der Athlet wird st&#228;rker.</p><p>Aber gleichzeitig steigt das Risiko f&#252;r Beschwerden.</p><p></p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/?utm_source=substack&utm_medium=email&utm_content=share&action=share&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Substack von Sebastian teilen&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="/__u/sebastiankaindl.substack.com/?utm_source=substack&amp;utm_medium=email&amp;utm_content=share&amp;action=share"><span>Substack von Sebastian teilen</span></a></p><p></p><div><hr></div><h2>Der typische Analysefehler im Training</h2><p>Wenn Schmerzen auftreten, wird oft nur eine Variable betrachtet.</p><p>Ein Technik-Coach sagt:</p><blockquote><p>&#8222;Du musst dich einfach besser bewegen.&#8220;</p></blockquote><p>Ein Trainingsplan sagt:</p><blockquote><p>&#8222;Du trainierst zu viel.&#8220;</p></blockquote><p>Beides kann stimmen.</p><p>Aber isoliert betrachtet greift beides zu kurz.</p><p>Denn Technik existiert nie ohne Belastung und Belastung existiert nie ohne Technik.</p><p>Ein Athlet mit sehr sauberer Technik kann sich &#252;berlasten, wenn das Volumen zu schnell steigt oder einfach generell zu viel ist.</p><p>Ein Athlet mit einem suboptimalen Muster kann jahrelang beschwerdefrei bleiben, wenn die Belastung moderat bleibt.Meistens zeigen sich hier jedoch schneller Probleme, wenn der Umfang gesteigert wird. <strong>Der R&#252;ckschluss ist dann oft, dass man eben nicht so viel Volumen vertr&#228;gt (Was korrekt ist, aber evtl. nicht wegen individueller Besonderheiten)</strong></p><p>Probleme entstehen meist erst, wenn <strong>beides gleichzeitig eskaliert.</strong></p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!xArr!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F66d230da-1ac2-4be7-826f-6b75ce6e0689_877x371.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!xArr!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_424, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, /__u/sebastiankaindl.substack.com/f_webp, /__u/sebastiankaindl.substack.com/q_auto:good, /__u/sebastiankaindl.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F66d230da-1ac2-4be7-826f-6b75ce6e0689_877x371.png 424w, /__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!xArr!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_848, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, /__u/sebastiankaindl.substack.com/f_webp, 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xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Jetzt abonnieren&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="/__u/sebastiankaindl.substack.com/subscribe"><span>Jetzt abonnieren</span></a></p><p></p><div><hr></div><h2>Drei Fragen, die Coaches wirklich stellen sollten</h2><p>Wenn ein Athlet Beschwerden entwickelt, sind drei Fragen oft hilfreicher als jede isolierte Analyse.</p><p><strong>1. Welche Variable wurde zuletzt progressiert?</strong></p><p>Gewicht, Volumen, Intensit&#228;t oder Trainingsfrequenz.</p><p><strong>2. Bleibt das Bewegungsmuster stabil unter Erm&#252;dung?</strong></p><p>Viele Technikprobleme entstehen erst am Ende eines Satzes oder Trainingsblocks.</p><p><strong>3. Welche Struktur tr&#228;gt aktuell den gr&#246;&#223;ten Teil der Belastung?</strong></p><p>Oft liegt die Ursache nicht dort, wo der Schmerz auftritt.</p><div><hr></div><h2>Die wichtigste Konsequenz f&#252;r Training</h2><p>&#220;berlastungsprobleme sind selten monokausal.</p><p>Sie entstehen fast immer aus der <strong>Interaktion mehrerer Faktoren</strong>.</p><p>Deshalb reicht es nicht,</p><ul><li><p>nur Technik zu verbessern<br>oder</p></li><li><p>nur Belastung zu reduzieren.</p></li></ul><p>Nachhaltige L&#246;sungen entstehen erst dann, wenn man <strong>beides gleichzeitig betrachtet.</strong></p><p>Bewegungsmuster bestimmen, wie Kr&#228;fte &#252;bertragen werden.<br>Belastung bestimmt, wie stark diese Kr&#228;fte wirken.</p><p>Erst das Zusammenspiel beider Faktoren entscheidet dar&#252;ber, ob Progression langfristig funktioniert.</p><p></p><p>Liebe Dein Training und es liebt Dich.</p><p></p><p>Sebastian</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Substack von Sebastian ist eine von Leser unterst&#252;tzte Publikation. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&#252;tzen, ziehen Sie in Betracht, ein Free- oder Paid-Abonnent zu werden.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Don't do it - das macht fragil]]></title><description><![CDATA[der indirekte Guide um antifragil zu werden]]></description><link>https://sebastiankaindl.substack.com/p/dont-do-it-das-macht-fragil</link><guid isPermaLink="false">https://sebastiankaindl.substack.com/p/dont-do-it-das-macht-fragil</guid><dc:creator><![CDATA[Sebastian Kaindl]]></dc:creator><pubDate>Mon, 02 Mar 2026 11:30:16 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!7-Ls!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F86741909-9b8b-4df6-aacd-cd1dd5d29aa9_500x500.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<h2>Was dein Training fragil macht</h2><p><strong>Kaloriendefizit, graue Intensit&#228;t und die Spezifik-Falle</strong></p><p>Du hast ein gutes Trainingsprogramm haben, mit den &#8220;richtigen&#8221; &#220;bungen.<br>Und trotzdem wird dein Training mit der Zeit fragil.</p><p>Nicht wegen einer einzelnen falschen Entscheidung.<br>Sondern wegen kumulierter Systemfaktoren. Dinge wirken zusammen und bei all der guten Planung der Einzelteile (&#220;bungen, Einheiten&#8230;) hast du den &#220;berblick verloren.</p><p>Wenn kleine Abweichungen pl&#246;tzlich gro&#223;e Konsequenzen haben &#8211; dann ist dein System konkav geworden: </p><p>Ein Event &#8594; &#252;berproportional negativer Effekt.</p><p>Heute geht es darum, welche Faktoren genau das beg&#252;nstigen, denn wenn du das verstehst kannst du es vermeiden.</p><h2>Kaloriendefizit: Der untersch&#228;tzte Fragilit&#228;ts-Booster</h2><p>Ein Kaloriendefizit ist kein moralisches Problem.Es ist ein biologischer Stressor. Ich wei&#223; ich sage das immer wieder. Aber ich habe nahezu jede Woche ein Gespr&#228;ch mit einem Coach oder Trainee, in dem genau das auf kommt.</p><p>Wenn du im Defizit trainierst, passiert Folgendes:</p><ul><li><p>Regenerationskapazit&#228;t sinkt</p></li><li><p>Energieverf&#252;gbarkeit reduziert sich</p></li><li><p>Schlafqualit&#228;t leidet h&#228;ufig</p></li><li><p>psychischer Stress steigt</p></li><li><p>Trainingsoutput nimmt ab</p></li></ul><p>Du kannst trotzdem gute Einheiten haben. Aber die Wahrscheinlichkeit daf&#252;r sinkt.</p><p>Und vor allem: Dein <strong>Puffer</strong> wird kleiner.</p><p>Das Problem ist nicht die einzelne harte Einheit. Hier kann man ja noch versuchen mit richtigem Timing das Problem abzud&#228;mpfen.<br>Das Problem ist die Kombination aus:</p><ul><li><p>Defizit</p></li><li><p>Leistungsanspruch</p></li><li><p>zus&#228;tzlichem Lebensstress</p></li></ul><p>Das ist akkumulierter Stress. Das ist dann auch schnell zu viel.</p><p><strong>Konsequenz:</strong><br>Defizit-Phasen eignen sich eher f&#252;r <strong>Leistungserhalt</strong> nicht f&#252;r maximalen Leistungsaufbau.</p><p>Wer gleichzeitig:</p><ul><li><p>K&#246;rperfett reduzieren will</p></li><li><p>Trainingsvolumen erh&#246;ht</p></li><li><p>Intensit&#228;t steigert</p></li></ul><p>&#8230; erh&#246;ht die Fragilit&#228;t des Systems deutlich.</p><p>Wer sich hingegen vor Augen f&#252;hrt, dass die Di&#228;t eine Expression eines Trainingsziels ist (&#196;sthetik), der realisiert auch, dass es andere Trainingsziele einschr&#228;nkt. Besonders, wenn man noch ein Leben hat.</p><h2>Die &#8222;graue Zone&#8220;: Warum mittlere Intensit&#228;t oft problematischer ist als hohe</h2><p>Ein klassisches Muster im Training:</p><ul><li><p>Nicht locker genug, um wirklich zu regenerieren</p></li><li><p>Nicht hart genug, um klare Leistungsmarker zu setzen</p></li><li><p>Aber hart genug, um viel Volumen zu akkumulieren</p></li></ul><p>Im Ausdauertraining zeigt sich das als &#8222;jeden Tag z&#252;gig laufen&#8220;.<br>Im Krafttraining als viel Arbeit im Bereich 8&#8211;10 Wiederholungen mit hoher relativer Auslastung.</p><p>Das Problem ist subtil. Du kannst dich durchziehen und es f&#252;hlt sich nach wertvollem Training an. Aber du sammelst schnell merh Stress an als du in deinem Regenerationsbudget zur Verf&#252;gung hast.</p><p>Hohe Intensit&#228;ten (z. B. &gt;90% 1RM oder echte High-Speed-Arbeit) geben dir klares Feedback:<br>Entweder du bist regeneriert &#8211; oder nicht.</p><p>Wenn Du nicht fit bist, dann kannst du die Vorgabe nicht erf&#252;llen. mag erstmal frustrierend klingen, aber fordert dich auf einen Abgleich mit der Realit&#228;t vorzunehmen. Training ist manchmal hart, aber daf&#252;r auch ehrlich.</p><p>Mittlere Intensit&#228;ten erlauben dir, Erm&#252;dung zu verschleppen.</p><p>Das macht sie langfristig riskanter, wenn keine klare High-/Low-Struktur existiert.</p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Jetzt abonnieren&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="/__u/sebastiankaindl.substack.com/subscribe"><span>Jetzt abonnieren</span></a></p><p></p><h2>Spezifik: Effizienz mit Nebenwirkung</h2><p>Spezifisches Training ist notwendig, wenn Leistung exakt definiert ist.</p><p>Ein Powerlifter muss Kniebeugen Trainieren, denn es ist spezifisch.<br>Ein 100-m-Sprinter muss sprinten, diktiert durch das Gesetz der Spezifik. </p><p>Aber Spezifik hat einen Preis:</p><ul><li><p>Bewegungsmuster werden effizienter</p></li><li><p>Variabilit&#228;t sinkt</p></li><li><p>Anpassungsf&#228;higkeit nimmt ab</p></li></ul><p>F&#252;r Leistungssport ist das eine bewusste Risikoabw&#228;gung.Wir fahren in bestimmten Phasen die Spezifik hoch im Bewusstsein, dass es fragil macht. <br>F&#252;r Freizeit- und Everyday Athletes ist es oft unn&#246;tige Einengung.</p><p>Typische Fehler:</p><ul><li><p>Ganzj&#228;hrig HYROX-spezifisch trainieren</p></li><li><p>Ganzj&#228;hrig eine &#220;bungsvariante im Krafttraining forcieren</p></li><li><p>Monotone Belastungsprofile &#252;ber Monate, weil das Athlet XY auch macht</p></li></ul><p>Je spezifischer du wirst, desto effizienter wirst du, aber desto weniger Spielraum bleibt f&#252;r Anpassung.</p><p>Und genau dort entsteht wieder Fragilit&#228;t. Mangelnder Raum f&#252;r Anpassungen treibt oft zu mehr Intensit&#228;t oder Volumen in dem was man schon macht - ist aber nicht die L&#246;sung.</p><h2>Akkumulierter Stress ist das eigentliche Problem</h2><p>Fragilit&#228;t entsteht selten durch:</p><ul><li><p>eine falsche &#220;bung</p></li><li><p>einen schlechten Tag</p></li><li><p>eine einzelne harte Einheit</p></li></ul><p>Sie entsteht durch:</p><ul><li><p>Defizit + Leistungsdruck</p></li><li><p>mittlere Intensit&#228;t + viel Volumen</p></li><li><p>monotone Spezifik + fehlende Variation</p></li><li><p>Lebensstress + fehlende Belastungsanpassung</p></li></ul><p>Das sind Systemeffekte, Fehler im gr&#246;&#223;eren Ganzen (aka Trainingsplanung).</p><p>Und Systeme brechen nicht spektakul&#228;r &#8211;<br>sie kollabieren leise.</p><h2>Dein 5-Minuten-Check</h2><p>Setz gedanklich Haken:</p><ul><li><p>Trainierst du im Defizit und versuchst gleichzeitig, Leistung massiv zu steigern?</p></li><li><p>Hast du viele &#8222;mittelharte&#8220; Einheiten ohne klare High-/Low-Logik?</p></li><li><p>Trainierst du seit Monaten sehr monotone Spezifik?</p></li><li><p>Fehlen dir objektive Leistungsmarker (KPIs)?</p></li></ul><p>Je mehr Haken, desto h&#246;her die Wahrscheinlichkeit, dass dein System konkav wird. (Ich kann dir nur empfehlen, dann ins<a href="https://www.kaindl-athletic-system.com/everyday-athletes-program"> Everyday Athlete Program</a> zu kommen oder im<a href="https://www.kaindl-athletic-system.com/strength-programming-kurs"> Strength Programming Kurs</a> zu lernen es anders anzugehen)</p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/p/dont-do-it-das-macht-fragil?utm_source=substack&utm_medium=email&utm_content=share&action=share&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Teilen&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="/__u/sebastiankaindl.substack.com/p/dont-do-it-das-macht-fragil?utm_source=substack&amp;utm_medium=email&amp;utm_content=share&amp;action=share"><span>Teilen</span></a></p><p></p><h2>FAZIT</h2><p>Training wird fragil durch:</p><ul><li><p>reduzierten energetischen Puffer</p></li><li><p>akkumulierte mittlere Intensit&#228;t</p></li><li><p>&#252;berm&#228;&#223;ige Spezialisierung</p></li><li><p>fehlende Feedback-Struktur</p></li></ul><p>Nicht durch einzelne Tools.</p><p>F&#252;r die meisten ambitionierten Trainierenden ist nicht mangelnde H&#228;rte das Problem &#8211; sondern mangelndes Stressmanagement.</p><p>Wer langfristig stark und leistungsf&#228;hig bleiben will, muss lernen:</p><ul><li><p>wann man pusht</p></li><li><p>wann man erh&#228;lt</p></li><li><p>wann man bewusst reduziert</p></li></ul><p>Antifragilit&#228;t beginnt nicht bei der &#220;bungsauswahl.<br>Sie beginnt bei der Steuerung von Stress.</p><p></p><p>Liebe Dein Training, dann liebt es Dich. </p><p></p><p>Sebastian</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Antifragil trainieren: Warum “mehr Übungen” nicht die Lösung ist]]></title><description><![CDATA[Seltsam &#220;bungen machen nicht unkaputtbar - das schon:]]></description><link>https://sebastiankaindl.substack.com/p/antifragil-trainieren-warum-mehr</link><guid isPermaLink="false">https://sebastiankaindl.substack.com/p/antifragil-trainieren-warum-mehr</guid><dc:creator><![CDATA[Sebastian Kaindl]]></dc:creator><pubDate>Mon, 23 Feb 2026 11:30:17 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/e1238024-f1ef-4b6a-b4a0-4ebc68e652bd_1200x630.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Du willst zwei Dinge gleichzeitig: <strong>Leistung hoch</strong>, <strong>Verletzungsrisiko runter</strong>. Das wollen wir alle. </p><p>Viele suchen daf&#252;r die &#8220;perfekte &#220;bungsauswahl&#8221; oder maximal viel Variation. Das wirkt logisch &#8211; ist aber meistens nur <strong>Robustheit</strong> (nichts geht kaputt), nicht <strong>Antifragilit&#228;t</strong> (du wirst durch Stress besser).Selbst die &#220;bungen, die scheinbar die Fragilit&#228;t deines K&#246;rpers angehen sind nicht die L&#246;sung. </p><p><strong>Warum ist es so wichtig? </strong><br>Wenn du Antifragilit&#228;t als &#8220;&#220;bungs-Buffet&#8221; verstehst, baust du oft ein Training, das dich <strong>nicht gezielt besser</strong> macht &#8211; oder dich &#252;ber Umwege <strong>trotzdem</strong> fragil werden l&#228;sst. Wer den Blick nur auf &#220;bungen legt verliert den &#220;berblick.</p><p></p><h2>Fragil, robust oder antifragil?</h2><p>Um Training antifragil zu denken, m&#252;ssen wir drei Begriffe sauber trennen.</p><ul><li><p><strong>Fragil</strong>: Ein Stressor kann dich nur verschlechtern.</p></li><li><p><strong>Robust</strong>: Ein Stressor ver&#228;ndert dich kaum.</p></li><li><p><strong>Antifragil</strong>: Ein Stressor macht dich besser.</p></li></ul><p><strong>Im Training ist Antifragilit&#228;t nichts anderes als die F&#228;higkeit, durch Belastung zu wachsen</strong> &#8211; nicht nur sie zu &#252;berstehen.Das klingt banal. Ist es aber nicht.Denn viele Trainingsans&#228;tze bauen entweder fragile oder lediglich robuste Systeme.</p><h2>Der erste Irrtum: &#8222;Wenn ich alles ein bisschen kann, &#252;berrascht mich nichts.&#8220;</h2><p>Die Logik dahinter ist nachvollziehbar:</p><p>Viele &#220;bungen erzeugen viele unterschiedliche Reize und entwickeln viele Bewegungsvarianten.</p><p>Dann kann mich nichts &#8222;schocken&#8220;.</p><p><strong>Das Problem:</strong> Anpassung braucht Wiederholung unter vergleichbaren Bedingungen.</p><p>Wenn du st&#228;ndig variierst, bevor ein Reiz wirklich greift, passiert Folgendes:</p><ol><li><p>Am Anfang wirst du in allem ein bisschen besser.</p></li><li><p>Danach stagnierst du, weil nichts lange genug wirkt.</p></li></ol><p>Du bist dann nicht antifragil.Du bist breit aufgestellt &#8211; aber ohne klare Progression und Leistungsf&#228;higkeit. Das ist der Witz &#252;ber Hybrid Athleten, die weder richtige L&#228;ufer sind, noch stark. </p><p>Das ist Robustheit. Nicht mehr.</p><p>Wir brauchen also Progression und begehen den zweiten Irrtum. </p><h2>Der zweite Irrtum: &#8222;Ich trainiere nur die wichtigsten 5&#8211;7 &#220;bungen.&#8220;</h2><p>Das andere Extrem ist genauso problematisch.</p><p>Wenn du immer:</p><ul><li><p>die gleiche Stange</p></li><li><p>das gleiche Setup</p></li><li><p>die gleiche Variante</p></li><li><p>die gleiche Belastungslogik (den optimalen Weg zu&#8230;)</p></li></ul><p>verwendest, wirst du sehr effizient. Aber nur in genau diesem Kontext.</p><p>Du entwickelst dann eine andere Form der Fragilit&#228;t:<br><strong>Kontext-Fragilit&#228;t.</strong></p><p>Sobald sich etwas &#228;ndert &#8211; Equipment, Sportanforderung, Stresslevel, Wettkampfbedingungen &#8211; sinkt deine Leistungsf&#228;higkeit &#252;berproportional.</p><p>Du bist stark oder ausdauernd, aber nur zum perfekten Zeitpunkt (wir nennen das Peak) und nur unter perfekten Bedingungen.</p><p>Auch das ist nicht antifragil.</p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Jetzt abonnieren&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="/__u/sebastiankaindl.substack.com/subscribe"><span>Jetzt abonnieren</span></a></p><h2>Antifragilit&#228;t entsteht nicht durch &#220;bungen &#8211; sondern durch Struktur</h2><p>Der entscheidende Punkt ist folgender:</p><p>Antifragil wird dein Training dann, wenn dein System so gebaut ist, dass es von Stress profitiert. Wichtig ist hier den Begriff System zu beachten, denn Antifragilit&#228;t geht immer darauf zur&#252;ck, dass ein System profitiert. </p><p>Daf&#252;r brauchst du drei Dinge:</p><h3>1. Bewegungsmuster statt Einzel&#252;bungen</h3><p>Nicht: &#8222;Ich muss im Safety Bar Squat gut werden.&#8220;<br>Sondern: &#8222;Ich entwickle mein Squat-Muster.&#8220;</p><p>Das erlaubt Variation &#8211; ohne die Anpassung zu zerst&#246;ren. Erstaunlicherweise kann man schon an dieser Stelle an Louie Simmons und Westside Barbell denken&#8230;</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!M9KR!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fde36ac20-52f7-4da6-8f8e-0afc8a35d494_1074x1151.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!M9KR!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_424, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, /__u/sebastiankaindl.substack.com/f_webp, /__u/sebastiankaindl.substack.com/q_auto:good, /__u/sebastiankaindl.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fde36ac20-52f7-4da6-8f8e-0afc8a35d494_1074x1151.png 424w, /__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!M9KR!, 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class="image-caption">Quelle: https://media.newyorker.com/photos/624da0ba878284bafa1ed85e/master/w_2560%2Cc_limit/Louie-Simmons.jpg</figcaption></figure></div><h3>2. Geplante Variation statt zuf&#228;lliger Variation</h3><p>Variation ist wichtig.<br>Aber sie muss einem Ziel folgen, eine Logik bedienen und sollte nicht st&#228;ndig erfolgen.</p><p>Beispiel:</p><ul><li><p>Ein Muster wird &#252;ber mehrere Wochen progressiv belastet.</p></li><li><p>Varianten werden gezielt genutzt, um Schw&#228;chen aufzudecken oder Anpassungsf&#228;higkeit zu erhalten.</p></li><li><p>Belastung und Variation werden nicht gleichzeitig chaotisch ver&#228;ndert.</p></li></ul><p>Das ist Systemdenken.</p><h3>3. Progressionslogik mit Feedback</h3><p>Du brauchst Marker, an denen du erkennst:</p><ul><li><p>Wirst du besser?</p></li><li><p>Vertr&#228;gst du die Belastung?</p></li><li><p>Entwickelst du Potenzial &#8211; oder verbrauchst du es nur?</p></li></ul><p>Ohne Feedback ist jede Variation nur Besch&#228;ftigung.</p><h2>Der Kern: Anpassung + Anpassungsf&#228;higkeit</h2><p>Antifragiles Training balanciert zwei Dinge:</p><ul><li><p><strong>Spezifische Anpassung</strong> (du wirst messbar besser)</p></li><li><p><strong>Erhaltene Adaptivit&#228;t</strong> (du bleibst variabel und belastbar)</p></li></ul><p>Zu viel Spezifik &#8594; steigende Effizienz, sinkende Anpassungsf&#228;higkeit.<br>Zu viel Variation &#8594; steigende Anpassungsf&#228;higkeit, fehlende Leistungsentwicklung.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" 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sizes="100vw"><img src="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!Jdvr!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F5e956c66-641a-4a89-9e28-866e0b57fbdd_1263x421.png" width="1263" height="421" 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xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p>Die Kunst liegt in der Mitte.</p><p>Hier geht es nicht einfach um den Kompromiss, sondern als Designprinzip.</p><h2>Ein praktischer Wochen-Check</h2><p>Stell dir diese Fragen:</p><ul><li><p>Gibt es 1&#8211;2 Bewegungsmuster, in denen du aktuell klar progressierst (jetzt besser werden)?</p></li><li><p>Gibt es gezielte Variationen, die deine Adaptivit&#228;t erhalten (Trainieren um sp&#228;ter besser zu trainieren)?</p></li><li><p>Verfolgst du eine erkennbare Belastungslogik &#8211; oder reagierst du nur von Einheit zu Einheit?</p></li></ul><p><strong>Wenn du diese drei Punkte sauber beantworten kannst, bewegst du dich in Richtung Antifragilit&#228;t.</strong></p><h2>FAZIT</h2><p>Antifragilit&#228;t entsteht nicht durch &#8222;kreative &#220;bungsauswahl&#8220;, sondern durch:</p><ul><li><p>strukturierten Reiz</p></li><li><p>messbare Progression</p></li><li><p>kontrollierte Variation</p></li></ul><p>Es ist ein Systemproblem &#8211; kein Tool-Problem.</p><p></p><p>Liebe Dein Training und es liebt Dich. </p><p>Sebastian</p><p>P.S.: Im n&#228;chsten Newsletter schauen wir uns an, was dein Training konkret fragil macht &#8211; selbst wenn es auf dem Papier sinnvoll aussieht.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Warum Krafttraining deine Ausdauer besser macht – aber sie nicht ersetzt]]></title><description><![CDATA[Die falsche Abk&#252;rzung im Hybrid Training]]></description><link>https://sebastiankaindl.substack.com/p/warum-krafttraining-deine-ausdauer</link><guid isPermaLink="false">https://sebastiankaindl.substack.com/p/warum-krafttraining-deine-ausdauer</guid><dc:creator><![CDATA[Sebastian Kaindl]]></dc:creator><pubDate>Thu, 12 Feb 2026 18:18:16 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!c3VE!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fee863006-6b21-4488-bb15-62b0d58b92d7_1614x1080.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Zeit ist knapp.  </p><p>Deshalb ist die Versuchung gro&#223;, Ausdauer &#8222;im Krafttraining mitzunehmen&#8220;.</p><p><strong>Kettlebell Swings, Snatches, Zirkel, Metcons.  </strong></p><p>Hoher Puls, viel Erm&#252;dung, das Gef&#252;hl von &#8222;ich habe alles abgedeckt&#8220;.</p><p>Das Problem:  </p><p>Erm&#252;dung ist kein verl&#228;sslicher Marker f&#252;r Ausdaueranpassung. Krafttraining kann deine Ausdauer <strong>verbessern</strong> &#8211;  aber es kann das Ausdauertraining <strong>nicht ersetzen</strong>.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!c3VE!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fee863006-6b21-4488-bb15-62b0d58b92d7_1614x1080.png" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="/__u/substackcdn.com/image/fetch/$s_!c3VE!, /__u/sebastiankaindl.substack.com/w_424, /__u/sebastiankaindl.substack.com/c_limit, /__u/sebastiankaindl.substack.com/f_webp, /__u/sebastiankaindl.substack.com/q_auto:good, /__u/sebastiankaindl.substack.com/fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fee863006-6b21-4488-bb15-62b0d58b92d7_1614x1080.png 424w, 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xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p></p><h3>Warum diese Verwechslung so verbreitet ist</h3><p>Drei Gr&#252;nde tauchen immer wieder auf:</p><ul><li><p>Wunsch nach maximaler Effizienz (&#8222;alles in einer Einheit&#8220;)</p></li><li><p>Fitness-Narrative rund um &#8222;Functional Training&#8220;</p></li><li><p>fehlendes Performance Modell</p></li></ul><p>Das Resultat ist oft Training, das sich hart anf&#252;hlt,aber weder Kraft noch Ausdauer gezielt entwickelt.</p><p>Dann nehmen wir noch die Studie mit dazu, die zeigt, dass 10er Squat S&#228;tze oder Kettlebell Snatches die VO2max verbessern und perfekt ist Fehleinsch&#228;tzung. </p><p>Glaubst du wirklich ein Ausdauersportler kann seine Ausdauer mit einer Kettlebell verbessern?</p><h3>Wie Krafttraining Ausdauer tats&#228;chlich verbessert</h3><p>Der wichtigste Transfer von Kraft auf Ausdauer l&#228;uft nicht &#252;ber Erm&#252;dung, sondern &#252;ber <strong>relative Belastung</strong>.</p><p>Ein st&#228;rkerer Athlet:</p><ul><li><p>ben&#246;tigt weniger relative Kraft pro Schritt, Tritt oder Zug</p></li><li><p>bewegt sich &#246;konomischer</p></li><li><p>bleibt unter Erm&#252;dung stabiler</p></li></ul><p>Maximalkraft verbessert damit:</p><ul><li><p>Bewegungs&#246;konomie</p></li><li><p>technische Qualit&#228;t</p></li><li><p>Belastbarkeit &#252;ber Zeit</p></li></ul><p>Nicht, weil Kraft die Ausdauer trainiert&#8211; sondern weil sie Leistung g&#252;nstiger macht.</p><p>Wie so oft im Training profitieren wir davon, wenn die Reize die wir setzen <strong>nicht spezifisch im eigentlichen Sinne</strong> sind, sondern <strong>synergistisch </strong>doer additiv wirken. </p><p>Nicht mehr vom Gleichen, sondern Dinge die zusammen wirken.</p><h3>Warum Krafttraining Ausdauer nicht ersetzen kann</h3><p>Der h&#228;ufigste Denkfehler:</p><p>&#8222;Ausdauer ist Erm&#252;dung. Ausdauer ist aushalten.&#8220;</p><p>Physiologisch passt das nicht. Ausdauer ist eine Leistung &#252;ber eine bestimmte Zeit zu leisten. Vier Stunden laufen sind genau so eine Ausdauerleistung wie es f&#252;nf Minuten sind.</p><p>Deshalb sollten wir Krafttraining zur Verbesserung der Ausdauer nicht nach Erm&#252;sung bewerten.</p><p>Krafttraining &#8211; selbst als Zirkeltraining &#8211; bietet:</p><ul><li><p>zu wenig <strong>Dauer</strong></p></li><li><p>zu wenig <strong>Spezifik</strong></p></li><li><p>eine relativ ungerichtete Gewichtung der Energiesysteme</p></li></ul><p>Metcons entwickeln vor allem eines:</p><p>Toleranz gegen&#252;ber Erm&#252;dung</p><p>Was sie nicht entwickeln:</p><ul><li><p>Leistung &#252;ber Zeit</p></li><li><p>Erm&#252;dungsresistenz auf Ausdauerniveau</p></li></ul><p>Das f&#252;hlt sich &#228;hnlich an, ist aber funktionell etwas v&#246;llig anderes.</p><p>Wieso sind dann Zirkeltrainings im Judo und anderen Kampfsportarten so beliebt? Das ist ein anderes Thema, aber ich kann schon mal so viel sagen: bis auf sehr spezifische Situationen ergibt es nicht zu viel Sinn.</p><div class="captioned-button-wrap" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/p/warum-krafttraining-deine-ausdauer?utm_source=substack&utm_medium=email&utm_content=share&action=share&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Teilen&quot;}" data-component-name="CaptionedButtonToDOM"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Thanks for reading Substack von Sebastian! This post is public so feel free to share it.</p></div><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/p/warum-krafttraining-deine-ausdauer?utm_source=substack&utm_medium=email&utm_content=share&action=share&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Teilen&quot;}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="/__u/sebastiankaindl.substack.com/p/warum-krafttraining-deine-ausdauer?utm_source=substack&amp;utm_medium=email&amp;utm_content=share&amp;action=share"><span>Teilen</span></a></p></div><p></p><h3>Kraft setzt das Ceiling &#8211; Ausdauer f&#252;llt es aus</h3><p>Hier liegt der entscheidende Punkt.</p><p><strong>Krafttraining</strong>:</p><ul><li><p>schafft Spitzenleistung</p></li><li><p>definiert das Ceiling</p></li><li><p>st&#228;rkt Strukturen</p></li></ul><p>Es entscheidet, <strong>wie hoch </strong>Leistung &#252;berhaupt m&#246;glich ist.</p><p><strong>Ausdauertraining</strong>:</p><ul><li><p>betont Erm&#252;dungsresistenz</p></li><li><p>optimiert den Energiesystem-Mix</p></li><li><p>entscheidet, wie lange du unter diesem Ceiling performen kannst</p></li></ul><p>Beides erg&#228;nzt sich, aber nur, wenn die Rollen klar bleiben.</p><p></p><h3>Warum klare Aufgabenverteilung entscheidend ist</h3><p>Ohne klare Rollen passiert Folgendes:</p><ul><li><p>Krafttraining wird zu schlechtem Cardio</p></li><li><p>Ausdauertraining verliert den klaren Bezug zu Leistungen</p></li></ul><p>Das Ergebnis ist viel Erm&#252;dung in einem relativ undifferenziertem Mittelbereich und wenig gezielter Fortschritt (in Folge auch wenig Verst&#228;ndnis woran das Plateau liegt)</p><p>Mit klarer Aufgabenverteilung erh&#246;ht Krafttraining den maximalen Output und Ausdauer sorgt daf&#252;r, dass man submaximalen Output l&#228;nger h&#228;lt.</p><h3>Wie Krafttraining in Kombination mit Ausdauer aussehen sollte</h3><p>Wenn dein Ziel ist, Ausdauer <strong>zu verbessern</strong>, sollte Krafttraining:</p><ul><li><p>den Fokus auf <strong>Maximalkraft </strong>legen</p></li><li><p>Erm&#252;dung bewusst begrenzen</p></li><li><p>Qualit&#228;t vor Volumen priorisieren</p></li></ul><p>Nicht:</p><ul><li><p>als Ausdauerersatz</p></li><li><p>nicht als Hypertrophieboost</p></li></ul><p>Krafttraining <strong>f&#252;r</strong> Ausdauer hei&#223;t:</p><ul><li><p>Kapazit&#228;t schaffen</p></li><li><p>Robustheit erh&#246;hen</p></li><li><p>Ausdauereinheiten besser machen</p></li></ul><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Jetzt abonnieren&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="/__u/sebastiankaindl.substack.com/subscribe"><span>Jetzt abonnieren</span></a></p><h3>Fazit</h3><p>Krafttraining ist ein starker Hebel f&#252;r Ausdauerleistung. Aber nur, wenn es seine Rolle erf&#252;llt.</p><p>Kraft:</p><ul><li><p>erh&#246;ht das Ceiling</p></li><li><p>st&#228;rkt Strukturen</p></li></ul><p>Ausdauer:</p><ul><li><p>entwickelt Erm&#252;dungsresistenz</p></li><li><p>organisiert den Energiesystem-Mix</p></li></ul><p>Wer beides vermischt, bekommt meist von beidem zu wenig.</p><p>Wer die Rollen trennt, baut ein System, das langfristig tr&#228;gt.</p><p></p><p>Hier ist es wohl tats&#228;chlich besser schwarz-wei&#223; zu malen&#8230; </p><p></p><p>Liebe Dein Training und es liebt Dich.</p><p></p><p>Sebastian</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Drei Einheiten, die jede Ausdauerleistung formen]]></title><description><![CDATA[Versuchen wir Ausdauertraining doch mal einfach statt unn&#246;tig kompliziert]]></description><link>https://sebastiankaindl.substack.com/p/drei-einheiten-die-jede-ausdauerleistung</link><guid isPermaLink="false">https://sebastiankaindl.substack.com/p/drei-einheiten-die-jede-ausdauerleistung</guid><dc:creator><![CDATA[Sebastian Kaindl]]></dc:creator><pubDate>Fri, 06 Feb 2026 09:21:27 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!7-Ls!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F86741909-9b8b-4df6-aacd-cd1dd5d29aa9_500x500.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<div class="native-video-embed" data-component-name="VideoPlaceholder" data-attrs="{&quot;mediaUploadId&quot;:&quot;7f83e539-f195-4146-b954-39277824e10e&quot;,&quot;duration&quot;:null}"></div><p></p><p>Ausdauertraining ist heute komplexer denn je.  </p><p>Dabei ist der menschliche K&#246;rper nat&#252;rlcih nicht komplizierter geworden &#8211; sondern weil wir ihn mit Zonen, Metriken, Protokollen und Tools unser Verst&#228;ndnis davon &#252;berladen.</p><p><strong>VO&#8322;max, Schwelle, FTP, Zone 2, Sweet Spot.</strong>  </p><p>Alles valide Konzepte.Alles valide Marker. Alles wichtig. </p><p>Nur eben nicht immer f&#252;r jeden, oder eher f&#252;r die meisten erstmal nicht.  </p><p>F&#252;r viele Athleten f&#252;hren sie nicht zu besserem Training, sondern zu Verwirrung.</p><p>Der eigentliche <strong>Hack </strong>ist kein neues Protokoll.  </p><p>Er besteht darin, die <strong>Key Sessions</strong> zu erkennen, die <strong>jedes funktionierende Ausdauerprogramm</strong> voranbringen.</p><p>Wenn du diese Einheiten verstehst, wird Planung pl&#246;tzlich einfach.</p><h2>Warum drei Reiz-Ziele ausreichen</h2><p>Unabh&#228;ngig von Sportart, Leistungsniveau oder Ziel  </p><p>stellt jede Ausdauerleistung immer dieselben Anforderungen:</p><ol><li><p>Hohe Leistung erzeugen</p></li><li><p>Leistung &#252;ber relevante Zeit halten</p></li><li><p>Leistung auch unter Erm&#252;dung stabilisieren</p></li></ol><p>Daraus ergeben sich <strong>drei unverhandelbare Reiz-Ziele</strong>.  </p><p>Nicht als Methoden, sondern als funktionale Kategorien.</p><p></p><h3>1. Kurz &amp; intensiv &#8211; der Leistungsanker</h3><p>Diese Einheit steht f&#252;r:</p><ul><li><p>hohe Leistung</p></li><li><p>hohe Spannung</p></li><li><p>zentrale Beanspruchung</p></li></ul><p>Physiologisch geht es hier um:</p><ul><li><p>kardiovaskul&#228;re Anpassungen</p></li><li><p>neuromuskul&#228;re Rekrutierung</p></li><li><p>die Entwicklung deiner maximalen Leistungsf&#228;higkeit</p></li></ul><p><strong>Wichtig</strong>:  </p><p>Das ist <strong>kein Metcon</strong> und kein &#8222;hartes Auspowern&#8220;.  </p><p><strong>Es ist ein klar dosierter Leistungsreiz</strong>.</p><p>Diese Einheit definiert den oberen Rahmen dessen, was du leisten kannst.  </p><p><em><strong>Und genau deshalb beeinflusst sie alle anderen Einheiten positiv.</strong></em></p><p></p><h3>2. Moderat &amp; anhaltend &#8211; Leistung managen</h3><p>Hier geht es nicht um maximale Intensit&#228;t, sondern um Dauer bei h&#246;herer Intensit&#228;t.</p><p><strong>Ziel dieser Einheit:</strong></p><ul><li><p>Leistung m&#246;glichst lange aufrechterhalten</p></li><li><p>Erm&#252;dung kontrollieren</p></li><li><p>&#214;konomie entwickeln</p></li></ul><p><strong>Typische Fehler:</strong></p><ul><li><p>zu kurz</p></li><li><p>zu unspezifisch</p></li><li><p>irgendwo &#8222;zwischen locker und hart&#8220;</p></li></ul><p>Richtig gesetzt ist diese Einheit der &#220;bersetzer zwischen Maximum und Alltag.  </p><p>Sie entscheidet dar&#252;ber, ob Leistung auch <strong>praktisch nutzbar</strong> wird.</p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/p/drei-einheiten-die-jede-ausdauerleistung?utm_source=substack&utm_medium=email&utm_content=share&action=share&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Teilen&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="/__u/sebastiankaindl.substack.com/p/drei-einheiten-die-jede-ausdauerleistung?utm_source=substack&amp;utm_medium=email&amp;utm_content=share&amp;action=share"><span>Teilen</span></a></p><p></p><h3>3. Lang &amp; locker &#8211; Erm&#252;dungsresistenz aufbauen</h3><p>Diese Einheit wird oft untersch&#228;tzt oder falsch eingeordnet.</p><p><strong>Lang &amp; locker ist:</strong></p><ul><li><p>keine reine Regeneration</p></li><li><p>kein &#8222;ich mache etwas f&#252;r mein Gewissen&#8220;</p></li></ul><p><strong>Es ist produktive Arbeit mit klarer Funktion:</strong></p><ul><li><p>strukturelle Anpassungen</p></li><li><p>metabolische Effizienz</p></li><li><p>Erm&#252;dungsresistenz</p></li></ul><p>Diese Einheit sorgt daf&#252;r, dass <strong>du mehr Training verkraftest</strong>,  </p><p>nicht nur heute &#8211; sondern &#252;ber Monate hinweg.Ja und nat&#252;rlich steigert sie deine aerobe Leistungsf&#228;higkeit, deine Effizienz und l&#228;sst Mitochondiren gedeihen. </p><p></p><h3>Methoden sind austauschbar &#8211; Reize nicht</h3><p><strong>Ob du</strong>:</p><ul><li><p>l&#228;ufst</p></li><li><p>Rad f&#228;hrst</p></li><li><p>ruderst</p></li><li><p>am Ergometer trainierst</p></li></ul><p>ist zweitrangig.</p><p><strong>Entscheidend ist:</strong></p><ul><li><p><strong>welcher Reiz</strong> gesetzt wird</p></li><li><p>nicht <strong>wie fancy</strong> das Protokoll ist</p></li></ul><p>Zwei unterschiedliche Methoden k&#246;nnen denselben Reiz erzeugen.  </p><p>Und dieselbe Methode kann &#8211; falsch dosiert &#8211; v&#246;llig unterschiedliche Reize setzen.</p><p><em><strong>Trainiere Reize, nicht Protokolle.</strong></em></p><p></p><h3>Das Minimal-Ger&#252;st f&#252;r Everyday Athletes</h3><p><strong>F&#252;r die meisten Menschen</strong> gilt:</p><ul><li><p>2&#8211;3 Ausdauereinheiten pro Woche reichen aus</p></li><li><p>jede der drei Kategorien sollte vertreten sein</p></li><li><p>Gewichtung kann variieren, Pr&#228;senz nicht</p></li></ul><p><strong>Skalierung erfolgt nicht &#252;ber Komplexit&#228;t</strong>, sondern &#252;ber:</p><ul><li><p>Dauer</p></li><li><p>Frequenz</p></li><li><p>Spezifik</p></li></ul><p>Mehr ist nicht automatisch besser.  </p><p>Besser ist, was du <strong>konstant </strong>umsetzen kannst.</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Substack von Sebastian is a reader-supported publication. To receive new posts and support my work, consider becoming a free or paid subscriber.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div><p></p><h2>Fazit</h2><p>Ein <strong>gutes Ausdauerprogramm</strong> erkennst du <strong>nicht </strong>an:</p><ul><li><p>der Anzahl der Zonen</p></li><li><p>der Genauigkeit der Prozentwerte</p></li><li><p>der Komplexit&#228;t der Planung</p></li></ul><p><em><strong>Sondern daran,dass es &#252;ber Monate funktioniert</strong></em>.</p><p>Drei Reiz-Ziele tragen jede Ausdauerleistung:</p><ul><li><p>kurz &amp; intensiv</p></li><li><p>moderat &amp; anhaltend</p></li><li><p>lang &amp; locker</p></li></ul><p><strong>Alles andere ist Organisation.</strong></p><p>Im n&#228;chsten Schritt schauen wir uns an,<strong>welche Rolle Krafttraining in diesem Modell spielt</strong> &#8211;  und warum es Ausdauer verbessert, sie aber nicht ersetzt.</p><p>Bis zum n&#228;chsten Mal.</p><p>Love your training and it loves you.</p><p></p><p>Sebastian</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[VO₂max zuerst oder Zone 2? Warum die Frage falsch gestellt ist]]></title><description><![CDATA[Die falsche Frage zum falschen Zeitpunkt]]></description><link>https://sebastiankaindl.substack.com/p/vomax-zuerst-oder-zone-2-warum-die</link><guid isPermaLink="false">https://sebastiankaindl.substack.com/p/vomax-zuerst-oder-zone-2-warum-die</guid><dc:creator><![CDATA[Sebastian Kaindl]]></dc:creator><pubDate>Thu, 29 Jan 2026 15:44:30 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!7-Ls!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F86741909-9b8b-4df6-aacd-cd1dd5d29aa9_500x500.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Jahresanfang. Neues Trainingsjahr. Neue Ziele.<br>Und fast immer dieselbe Frage:</p><blockquote><p><em>&#8222;Soll ich zuerst meine aerobe Basis aufbauen oder direkt an der VO&#8322;max arbeiten?&#8220;</em></p></blockquote><p>Die Frage klingt nat&#252;rlich reflektiert.<br>Sie klingt nach Trainingsverst&#228;ndnis.<br>Und sie ist keineswegs falsch, aber in der Praxis f&#252;hrt sie aber erstaunlich oft in die Irre. Besonders, wenn Du NICHT nur Ausdauer trainierst.</p><p><em><strong>Nicht, weil Zone-2-Training oder intensive Intervalle falsch w&#228;ren.<br>Sondern weil die Frage selbst das eigentliche Problem ist.</strong></em></p><div><hr></div><h2>Woher diese Denkfalle kommt</h2><p>Die Logik hinter der Frage ist nachvollziehbar:</p><ul><li><p>Erst Grundlage aufbauen</p></li><li><p>dann Intensit&#228;t</p></li><li><p>sp&#228;ter spezifisch werden</p></li></ul><p>Dieses Denken stammt aus dem klassischen Leistungssport:<br>hohes Volumen, klarer Wettkampfh&#246;hepunkt, strukturierter Alltag.</p><p>F&#252;r viele <strong>Everyday Athletes</strong> trifft das aber nicht zu.</p><p>Der Alltag sieht eher so aus:</p><ul><li><p>3&#8211;5 Trainingseinheiten pro Woche</p></li><li><p><strong>Kraft </strong><em><strong>und</strong></em><strong> Ausdauer</strong></p></li><li><p>Job, Familie, Stress, Schlafschwankungen</p></li></ul><p>Dieser Kontext ist es, in dem die Frage &#8222;Was zuerst?&#8220; schnell zur Sackgasse wird.</p><div><hr></div><h2>Ausdaueranpassungen laufen parallel &#8211; nicht nacheinander</h2><p>Ein zentraler Punkt, der oft &#252;bersehen wird:</p><p><strong>Ausdauer passt sich nicht sequenziell an.</strong></p><p>Aerobe, kardiovaskul&#228;re und neuromuskul&#228;re Anpassungen:</p><ul><li><p>laufen <strong>parallel</strong></p></li><li><p>unterscheiden sich nur in ihrer <strong>Gewichtung</strong></p></li></ul><p>Es gibt kein physiologisches Gesetz, das besagt:</p><blockquote><p>&#8222;Du musst erst Zone 2 machen, bevor du intensiv trainieren darfst.&#8220;</p></blockquote><p>Das ist ein <strong>organisatorisches Modell</strong> &#8211; kein biologisches Muss.</p><div><hr></div><h2></h2><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Abonnieren&quot;,&quot;language&quot;:&quot;de&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Substack von Sebastian is a reader-supported publication. To receive new posts and support my work, consider becoming a free or paid subscriber.</p></div><form class="subscription-widget-subscribe"><input type="email" class="email-input" name="email" placeholder="E-Mail-Adresse eingeben &#8230;" tabindex="-1"><input type="submit" class="button primary" value="Abonnieren"><div class="fake-input-wrapper"><div class="fake-input"></div><div class="fake-button"></div></div></form></div></div><h2>Warum kurze, intensive Intervalle helfen &#8211; auch den langen Einheiten</h2><p>Kurz-intensive Intervalle (z. B. 20&#8211;60 Sekunden):</p><ul><li><p>entwickeln deine <strong>maximal m&#246;gliche Leistung</strong></p></li><li><p>beanspruchen zentrale Systeme:</p><ul><li><p>Herzzeitvolumen</p></li><li><p>neuromuskul&#228;re Rekrutierung</p></li></ul></li></ul><p>Und genau hier entsteht der oft &#252;bersehene Effekt:</p><blockquote><p>Steigt dein Maximum, sinkt die <strong>relative Belastung</strong> aller submaximalen Leistungen.</p></blockquote><p>Das bedeutet:</p><ul><li><p>gleiche Pace oder Watt f&#252;hlen sich leichter an</p></li><li><p>lockere Einheiten bleiben l&#228;nger locker</p></li><li><p>Technik und Bewegung bleiben auch unter Erm&#252;dung sauber</p></li></ul><p>Zone-2-Training wird dadurch <strong>effektiver</strong>, nicht gef&#228;hrdet.</p><p>Das Problem ist nicht Intensit&#228;t.<br>Das Problem ist <strong>unpassende Menge</strong> und fehlende Integration.</p><p>Das bedeutet nicht, dass wir NUR diese Intervalle herausgreifen. Es sind genau diese Umkehrschl&#252;sse die oft den n&#228;chsten Fehler darstellen.</p><div><hr></div><h2>Der eigentliche limitierende Faktor ist nicht Physiologie</h2><p>F&#252;r die meisten Athleten ist nicht die Anpassungsf&#228;higkeit das Nadel&#246;hr.<br>Sondern der Alltag, die Integration des Trainings und somit die Konstanz.</p><p>Ein Trainingssystem muss:</p><ul><li><p>Unterbrechungen &#252;berleben</p></li><li><p>Schwankungen aushalten</p></li><li><p>&#252;ber Monate durchziehbar sein</p></li></ul><p>Ein perfekt geplanter 12-Wochen-Block bringt wenig,<br>wenn er nach Woche 5 kollabiert. Wir denken wieder an das Prinzip der Fragilit&#228;t vs Antifragilit&#228;t. </p><p>Ein <strong>robustes System</strong>, das du 12 Monate umsetzt,<br>schl&#228;gt jede optimale Reihenfolge auf dem Papier. </p><blockquote><p><em><strong>Wir k&#246;nnen erst optimieren was zuvor robust ist.</strong></em></p></blockquote><div><hr></div><h2>Marker sind keine Ziele</h2><p>VO&#8322;max, Zone 2, Schwelle, FTP:</p><ul><li><p>das sind <strong>Marker/Metriken</strong></p></li><li><p>sie zeigen, <em><strong>ob</strong></em><strong> </strong>dein Training wirkt</p></li><li><p>sie zeigen, <em><strong>wie </strong></em>dein Training wirkt</p></li></ul><p>Aber sie sind nicht &#8220;<em><strong>die Ausdauer</strong></em>&#8221; oder teile dieser Ausdauer. Und sie sind keine Ziele:</p><blockquote><p>Sie sagen dir nicht, <strong>wohin</strong> du trainierst.</p></blockquote><p>Ohne klares Leistungsziel wei&#223;t du nicht:</p><ul><li><p>ob steigende Werte relevant sind (au&#223;er du willst mit der VO2max angeben)</p></li><li><p>ob dein Training dich deiner gew&#252;nschten Leistung n&#228;herbringt (Deine Herzfrequenz bei 60 mInuten Zone 2 sinkt &#8594; bist Du schnelelr auf 10km?) </p></li></ul><p>Marker zeigen Wirksamkeit und Anpassungen.<br>Sie <strong>steuern</strong> kein Training, sie messen Training. </p><div><hr></div><h2>Die bessere Frage</h2><p>Statt:</p><blockquote><p><em>&#8222;Was soll ich zuerst trainieren?&#8220;</em></p></blockquote><p>Stell dir diese Fragen:</p><ul><li><p>Welche <strong>Reize</strong> brauche ich ganzj&#228;hrig, um meine Leistung zu verbessern?</p></li><li><p>Wie kann ich das realistisch &#252;ber Monate konstant umsetzen?</p></li></ul><p>Denn:</p><ul><li><p>Gewichtung darf sich &#228;ndern</p></li><li><p><strong>Pr&#228;senz</strong> der Reize sollte es nicht</p></li></ul><p>Locker &amp; lang.<br>Kurz &amp; intensiv.<br>Moderat &amp; anhaltend.</p><p>Nicht perfekt geplant.Aber tragf&#228;hig.</p><p>Und nicht umsonst finden wir genau diese Aufteilung in nahezu allen Ausdauerprogrammen wieder. Sie bilden dies Basis, die es braucht, um alles zu entwickeln. Speed/Leistung, die F&#228;higkeit diese l&#228;nger zu halten und die F&#228;higkeit diese effizient lang zu halten. </p><div><hr></div><h2>Der n&#228;chste Schritt</h2><p>Wenn du dieses einfach System in dein Leben integriert hast und f&#252;r einige Monate nutzt, dann wirst du mehr machen wollen.</p><p>Dieses Mehr sind Zone 2 Einheiten, mehr niedrig intensives (extensives) Training. Je mehr du dann trainierst desto mehr wird dein Training zu polarem Training, zu 80/20&#8230; Sounds familiar? </p><div><hr></div><h2>Fazit</h2><p>Die VO&#8322;max-vs.-Zone-2-Debatte ist kein Zeichen von Tiefe, Verst&#228;ndnis oder gelungenes Nerdtum.<br>Meist ist sie ein Symptom fehlender Orientierung.</p><p>Nicht die Reihenfolge entscheidet &#252;ber Fortschritt,<br>sondern:</p><ul><li><p>ein klares Leistungsverst&#228;ndnis</p></li><li><p>ein robustes System</p></li><li><p>und Konstanz &#252;ber Zeit</p></li></ul><p><strong>Die falsche Frage ist einer der gr&#246;&#223;ten Trainingsfehler.</strong></p><p></p><p>Viel Spa&#223; beim Training,</p><p></p><p>Sebastian</p><p class="button-wrapper" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://sebastiankaindl.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Jetzt abonnieren&quot;,&quot;action&quot;:null,&quot;class&quot;:null}" data-component-name="ButtonCreateButton"><a class="button primary" href="/__u/sebastiankaindl.substack.com/subscribe"><span>Jetzt abonnieren</span></a></p>]]></content:encoded></item></channel></rss>